Bereits jetzt zählt Klopka – Die Falle zu den erfolgreichsten Filmen des Jahres in seinem Entstehungsland Serbien. Angereichert mit sozialer Kritik erzählt das Psychodrama von einem unbescholtenen Bürger, der aus Not zum Mörder wird. Filmkritik
Schon oft war die Wüste Hauptdarsteller in einem Film. Marion Hänsel zeigt ihre Lebensfeindlichkeit aus einer neuen, radikalen Perspektive: Was bedeutet das Verdursten wirklich? Wie sieht es aus? Filmkritik
Der italienische Regisseur Marco Bellocchio nimmt sich eines dunklen Kapitels jüngerer italienischer Geschichte an und zeigt aus ungewöhnlicher Perspektive die Entführung von Aldo Moro durch die Roten Brigaden. Filmkritik
Das deutsche Selbstfindungsdrama war ursprünglich als Doku-Soap geplant, nun soll es ein „dokumentarischer Spielfilm“ sein. In diesem platzt nicht nur die Vorstellung einer Handvoll Jugendlicher von Ibiza als sorgenfreie Spaßinsel wie eine Seifenblase. Filmkritik
Syndromes and a Century ist eine Krankenhauskomödie aus Thailand, die sich auf sonderbare Weise zu verdoppeln scheint. Apichatpong Weerasethakul, seit einigen Jahren Dauergast des internationalen Festivalbetriebs, setzt seine sanfte Kinorevolution mit einem weiteren beeindruckenden Werk fort. Filmkritik
Karger (Jens Klemig) ist der Typ, um den es hier geht. Sein Name ist Programm für anderthalb Stunden ostdeutsche Provinzdepression. Kräftig, tätowiert, Arbeiter in der Stahlindustrie, verliert er Job und Familie. Das Ganze im sächsischen Riesa. Filmkritik
Mit Das Verhör adaptierte Claude Miller im Jahre 1981 John Wainwrights in der ‚Série Noire’ veröffentlichten Roman Gehirnwäsche (Brainwash, 1979) und schuf einen psychologischen Thriller der besonderen Art. TV-Empfehlung
Lars von Triers, mit minimalistischer Bühnendekoration gedrehte Allegorie auf eine moralisch verrohte Welt. TV-Empfehlung
VoD: Ein leicht derangierter, erfolgloser Regisseur verfolgt nach einer Kinovorführung die dort ebenfalls anwesende Hauptdarstellerin. In Hong Sang-soos Eine Kinogeschichte interagieren Film und Leben auf höchst komplexe Weise. Filmkritik
Nicht allzu oft kommt es vor, dass das berühmteste Filmfestival der Welt in Cannes einen reinrassigen Genrefilm in seinen Wettbewerb aufnimmt. Im Jahr 2005 wurde Johnnie Tos Triadenepos Election (Hak se wui) diese Ehre zuteil. Filmkritik
Zwei arbeitslose Binnenschiffer schippern in der Hoffnung auf einen neuen Job auf der Elbe Richtung Hamburg. Mit kleinem Budget gedreht, ist Marco Mittelstaedts zweiter Spielfilm ein elegisches Roadmovie mit kauzigen Protagonisten. Filmkritik
VoD: Krzysztof Kieslowskis Ein kurzer Film über das Töten ist ein künstlerischer Paukenschlag, der – zumindest für die Länge des Kinobesuchs – das ewig Verdrängte, den Tod und das Töten, ins Bewusstsein ruft und uns aus der eigenen Lethargie gegenüber diesem Tabu wachrüttelt. Filmkritik
Paul Verhoevens Drama aus den nationalsozialistisch besetzten Niederlanden ist nur vordergründig eine klare Sache. Hinter einer traditionellen Oberfläche verbirgt sich große und sehr interessante moralische Verwirrung. Filmkritik
Eine wild-romantische Liebesgeschichte aus den Niederlanden: Rutger Hauer und Monique van de Ven lehnen sich in Paul Verhoevens Durchbruchsfilm gegen eine konformistische Gesellschaftsordnung auf. Filmkritik
Paul Verhoevens dritter Spielfilm erzählt die auf tatsächlichen Ereignissen beruhende Geschichte eines jungen Mädchens, das in den Niederlanden des ausgehenden 19. Jahrhunderts in in einem verarmten Arbeiterviertel lebt. Filmkritik
Nobody is perfect, könnte man sagen, wenn man diesen Titel liest. Aber Regisseur Gregory Hoblit ist in seinem fünften Kinofilm ein spannendes Charakterdrama mit einem dämonischen Anthony Hopkins gelungen. Filmkritik
François Ozon inszeniert in seinem neuen Film das Porträt einer aufstrebenden Kitschroman-Schriftstellerin in England zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit liebevoller Distanz und verstörender Künstlichkeit.
Filmkritik
Zwischen politischer Utopie und persönlicher Lebenserfahrung verbringt eine Gruppe junger Pariser gemeinsam die Jahre 1968 und 1969. Ausgezeichnet für beste Regie und Kamera auf den 62. Filmfestspielen Venedig. Filmkritik
In dem argentinischen Psychothriller hat der Bodyguard eines Politikers überwiegend eine Aufgabe: warten, warten und noch mal warten. Und der Zuschauer sieht ihm dabei zu. Das hätte langweilig werden können. Ist es aber nicht. Filmkritik
We shall overcome – vor 40 Jahren war das der Traum einer ganzen Generation. Vom Kampf gegen die Spießer erzählt der dänische Kinder- und Familienfilm Drømmen. Wie er ausgeht, bleibt spannend bis zum Schluss. Filmkritik
Luis Buñuels Belle de Jour - Schöne des Tages, 1967 in Frankreich entstanden, basiert auf einem Roman von Joseph Kessel, adaptiert in Drehbuchform von des Regisseurs regelmäßigem Kollaborateur Jean-Claude Carrière. TV-Empfehlung