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Alle neuen Artikel

Dust in the Wind: Kontrolle und Sinnlichkeit

Lukas Foerster und Dunja Bialas starten mit "Dust in the Wind" einen neuen monatlichen Kinopodcast. Keep it simple: eine Folge, ein aktueller Kinofilm, ein Gast. Los geht es mit dem Dokumentarfilm Was an Empfindsamkeit bleibt, in dem Daniela Magnani Hüller von einem Mordversuch erzählt, den sie nur knapp überlebte. Special 

Endlose Anmut – Cannes-Notizen (5)

Das ist es: das Meisterwerk des diesjährigen Cannes-Jahrgangs! Unser Rezensent bejubelt Sandra Wollners Everytime, eine Meditation über Trauerarbeit. Warum aber läuft dieser Film nicht im Wettbewerb? Zum Beispiel anstelle von Cristi Mungius Fjord, der der Gesellschaft den Spiegel vorhalten möchte, aber doch nur den breiten, manipulativen Pinsel schwingt. Special 

Scheiß drauf, das sind gute Filme – Oberhausen 2026

Die Kurzfilmtage Oberhausen boten Entdeckunsreisen in wenig beleuchtete Areale der Filmgeschichte, teils krass low fi. Irre Filmtrips über den Weltuntergang. Alchemistische Märchenbilder. Unappetitliche Halbpornos, bei denen man sich schuldig fühlt.  Special 

Die Dinge sind, wie sie sind – Cannes-Notizen (4)

Jackenverlust, falsche Palmen, 5 Screenings am Tag: Unser Mann in Cannes ist im Dauerstress. Aber was tut man nicht alles für Väter und Töchter (mal von Dupieux, mal mit Bardem), einen bestialischer Killer-Barbie (Lars Eidinger) und einen im 1. Drittel fulminanten SciFi-Horror-Monster-Western (Na Hong-jin), der dann aber... lesen Sie selbst! Special 

Framing Cannes 2026 (Teil 1)

Der Wettbewerb in Cannes ist bereits in vollem Gange. In unserem ersten Festival-Podcast sprechen wir über neue Filme von Asghar Farhadi, Pawel Pawlikowski, Ryusuke Hamaguchi, Marie Kreutzer und Quentin Dupieux.  Special 

Euphoria – Kritik

Fliegende Kamera, fulminante Musik, messerscharfe Dialoge und Cate Blanchett als diabolischer Tiger: Julian Rosefeldt zelebriert in seinem zweiten Spielfilm Euphoria Kapitalismuskritik als elegante, dystopisch-surreale Filmoper. Filmkritik 

Sheep in the Box – Kritik

Cannes 2026 - Wettbewerb: Dieser Film ermüdet mehr als Schafezählen. Hirokazu Koreeda (Shoplifters) wagt sich mit Sheep in the Box ins Genre der Science-Fiction. Trotz zwischenmenschlicher Wärme und einem knuffigen Kinderdarsteller verliert er sich dabei in einem sterilen und hermetisch abgeriegelten Privatuniversum. Filmkritik 

Irgendeinen Tod muss man sterben – Cannes-Notizen (3)

Populistisches queeres Kino mit Hollywood-Anklängen, fade Blutsuppe aus Südkorea, ein fast-Meisterwerk, dem die Anthroposophie dazwischen kommt und ein japanischer Roboterfilm mit rekordverdächtig wenig Applaus: Unser Kolumnist erlebt an seinem dritten Cannes-Tag Licht und Schatten. Special 

Nebenwirkung: Blutschwitzen – Cannes-Notizen (2)

Mit einem waschechten B-Movie und retrofuturistischen Nerd-Phantastereien bekommt das Festival eine erfrischende Adrenalinspritze. Radu Jude inszeniert außerdem einen Klassiker auf recht herkömmliche Weise neu und die Regiearbeit eines Schauspielers erweist sich als Studentenerstlingsklischee. Special 

Teenage Sex and Death at Camp Miasma – Kritik

Cannes 2026: Offen für neugierige Selbsttherapie, aber garantiert ungefährlich: Jane Schoenbruns queerer Meta-Horrorfilm Teenage Sex and Death at Camp Miasma bremst seine transgressive Ästhetik mit versöhnlicher Comedy aus. Filmkritik 

Danke dafür – Cannes-Notizen (1)

Ein Pariser Rentner wird in Cannes zum ersten Highlight. Die Filme hingegen lassen es eher gemächlich an. Pierre Salvadoris Eröffnungsfilm lädt zum Kaffee-Kränzchen, Pawel Pawlikowski verfilmt ein besseres ChatGPT-Script und Ashgar Farhadi bekommt das Kunststück hin, französische Top-Schauspieler nutzlos zu verbraten. Special 

Glennkill: Ein Schafskrimi – Kritik

Auf der Suche nach dem Mörder ihres Schäfers muss eine krimibegeisterte Herde herausfinden, was bei den Menschen los ist. Was ist z.B. ein Metzger oder ein Wachhund und wer ist dieser Gott? Die Absurdität der Welt wird in Glennkill zum schnörkellos umgesetzten Spaß. Filmkritik 

Was an Empfindsamkeit bleibt – Kritik

Als würde sie sich selbst wieder zusammensetzen: Daniela Magnani-Hüller hat einen Film über einen versuchten Femizid gedreht, dessen Opfer sie einst fast selbst geworden wäre. Was an Empfindsamkeit bleibt kommt ganz ohne Erbaulichkeiten aus. Filmkritik 

Unverhohlene Gesinnung

„So ein kleiner Mann wie ich, der hat eben nicht aus der Reihe zu tanzen“: Harald Reinls 50er-Jahre-Kriegsfilme Solange du lebst und Die grünen Teufel von Monte Cassino nehmen keinen „Urlaub von der Geschichte“. Sie sind, hinter den Liebesgeschichten, immer noch ein Teil von ihr. Special