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Neu auf critic.de

Alle neuen Artikel

Allegro Pastell – Kritik

Berlinale 2026 – Perspectives: Hippes Sprachmaterial, attraktive Körper und gleitende, machmal allzu illustrative Bilder. Anna Rollers Allegro Pastell ist so offensiv zeitgeistig wie die Romanvorlage von Leif Randt – und wirkt doch wie aus ferner Vergangenheit. Filmkritik 

A Prayer for the Dying – Kritik

Berlinale 2026 – Perspectives: In Dara Van Dusens Western über eine Epidemie in einem Dorf steckt noch spürbar der Schock der Coronakrise. Das Debüt A Prayer for the Dying ruft mulmige Gefühle hervor, wird aber weder Maßnahmenbefürworter noch Maßnahmengegner brüskieren.  Filmkritik 

Gelbe Briefe – Kritik

Berlinale 2026 - Wettbewerb: Auch wenn der Name Erdogan niemals fällt, verweist Gelbe Briefe deutlich auf die Säuberungswelle in der Türkei seit dem Putschversuch 2016. Ilker Çataks Film über ein regierungskritisches Künstlerpaar in Ankara ist sein bisher politischstes Projekt. Filmkritik 

"Wuthering Heights" - Sturmhöhe – Kritik

In Wuthering Heights spielt Emerald Fennell den Klassiker von Emily Brontë in einem Puppenhaus nach. Das Campige, das in ihrem Film steckt, kann sie dabei nie wirklich umarmen. Sex und Perversion bleiben künstlerische Geste und ironischer Spaß. Filmkritik 

No Good Men – Kritik

Berlinale 2026 - Eröffnungsfilm: Scheinbar eine klassische RomCom, wird No Good Men von der brutalen Wirklichkeit im Afghanistan nach Rückkehr der Taliban eingeholt. Die Verbindung von Realität und Fiktion verleiht dem Film eine Kraft, die über seine konventionelle Form hinausgeht. Filmkritik 

Verloren in der Bruchstelle – Zur Berlinale-Retrospektive 2026

Mit der neuen Leitung der Deutschen Kinemathek hat sich auch das Aroma der Berlinale-Retrospektive merklich geändert. Die Schau „Lost in the 90s“ widmet sich gleich einem ganzen Jahrzehnt, hat einen soliden Kern und steht doch auf wackeligen Beinen. Olaf Möller mit einigen Anmerkungen. Special 

Die Reise von Charles Darwin – Kritik

Streaming-Tipp: Handwerk alter Schule im Weihnachtsmehrteilerstil. Die Reise von Charles Darwin mischt mit ruhiger Hand einzigartige Naturfotografie, Wissenschaft und Abenteuer. Manchmal grüßt von weitem Werner Herzog. Filmkritik 

Der große Wagen – Kritik

Mediatheken-Tipp: Ein Familienbetrieb droht, zu zerbröseln, es gibt amouröse Verstrickungen und die Männer schaden den Frauen. Philippe Garrel hat mit seinen drei Kindern einen handwerklich meisterlichen, von feiner Komik durchsetzten Film über eine Puppenspieltruppe gedreht.  Filmkritik 

Berlinale 2026: Empfehlungen

Morgen beginnt der Vorverkauf für die 76. Berlinale. Um die Qual der Wahl zu erleichtern, haben wir uns schon mal im Programm umgesehen und verraten, welche Filme man sich nicht entgehen lassen sollte.  Special 

Ella McCay – Kritik

Neu auf Disney+: Das Genre der Politsatire dient in Ella McCay als Spielwiese für ungezwungene Begegnungen. Mit charmanter Ziellosigkeit gestaltet Regisseur James L. Brooks eine warmherzige Komödie über menschliche Unzulänglichkeiten. Filmkritik 

Wir Kinder vom Bahnhof Zoo – Kritik

Streaming-Tipp: Gerade steht die neue Staffel von Annette Hess‘ Ku’damm-Serie in der ARD-Mediathek, Ku‘damm 77: Auch empfehlenswert! Aber in Hess‘ Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (2021) können einem die Figuren zwischen Kindlichkeit und abgefuckt-gefährdeter Junkie-Grandiosität u. U. noch näher gehen. Filmkritik 

No Other Choice – Kritik

Der Titel ist Programm in Park Chan-wooks neuem Film: No Other Choice, keine Wahl haben absolut alle Figuren in diesem genuin suizidalen Höllentrip aus Südkorea. Die Frage, was das alles soll, stellt sich durchaus. Filmkritik