Berlinale 2026: Die Bedeutung von Namen und Geschichten, der humorvolle Umgang mit Musik und Lärm, das Gelingen oder Scheitern von Gesprächen: Studierende des Seminars „Schreiben über Film“ (Stiftung Universität Hildesheim) schreiben über Nurith Avivs Prénoms und Nicolas Peredas Everything Else is Noise.Special
Berlinale 2026 – Panorama: Ängste und Wünsche kommen auf den Tisch, Suff geht mit Melancholie einher und das Alltägliche verwandelt sich in Fiktion. In The Day She Returns spielt Hong Sang-soo mit altbewährten Motiven – und schließt unerwartet an sein Frühwerk an. Filmkritik
Ein Ausflug ins Archiv mit Radu Jude, eine Spurensuche in Kambodscha, ein Kampf gegen das Schweigen und eine sinnliche Überforderung, die an die Anfänge des Kinos erinnert: Leonard Krähmer präsentiert vier Favoriten aus der Berlinale-Kurzfilmsektion. Special
Berlinale 2026 – Forum: Die Regisseurin Nurith Aviv lässt 13 Menschen die Geschichte ihres Vornamens erzählen. Dabei verschreibt sie sich ganz den Porträtierten, nichts lenkt von ihrer Sprache ab. Prénoms ist ein Freundschaftsakt, ein Film wie ein Blumengeschenk. Filmkritik
Wie weit lässt ein Film sich reduzieren? Und welches Potenzial liegt darin? Inmitten strapaziöser Infrastruktur und hektischer Debatten können eine zwei minimalistische Filme aus der Hosentasche wieder auf Null bringen: Sinne schärfen, kleinste Dinge als Ereignis freilegen. Schafft ein, zwei, viele Hongs und Bennings! Special
Berlinale 2026 – Panorama: Mit Douglas Gordon by Douglas Gordon ist Finlay Pretsell ein schmerzhaft intimes Porträt des berühmten Künstlers gelungen. Nicht die großen Erfolge stehen im Mittelpunkt, sondern kleine, sprechende Details – ein Hauch von Goldstaub im Gesicht macht hier ein ganzes Leben erfahrbar. Filmkritik
Berlinale 2026: Studierende des Seminars „Schreiben über Film“ (Stiftung Universität Hildesheim) verfassen Kurzkritiken über die politisch-historischen Dokumentationen Casting for a Film, Ihsan’s Diary und Industries of Denial aus der Forum-Expanded-Ausstellung. Special
Zum Wettbewerbs-Finale greift Josephine beim Thema sexuelle Gewalt tief in die manipulative Mottenkiste. Andere Filme verteilen großzügig Esel und rote Tupfer auf der Leinwand oder widmen sich ostdeutschen Befindlichkeiten. Pavao zieht ein Festival-Resümee und nennt seine diesjährigen Favoriten. Special
Neben der Protestbewegung hat sich in den letzten Jahren auch das iranische Filmschaffen radikalisiert und von manchen Zwängen des Systems befreit. Die einzigen beiden iranischen Langfilme im diesjährigen Berlinale-Programm geben ganz unterschiedliche Einblicke in das Leben im Land. Special
Berlinale 2026 – Forum: Die Dokumentarfilmerin Pepa Lubojackis begleitet ihren Bruder durch die Alkoholsucht, ohne ihm helfen zu können. If Pigeons Turned to Gold ist Kino gewordene Überforderung mit einer Situation. Filmkritik
Abschiede allerorten: Ein Jazz-Musiker aus Wien träumt sich zu seinen Heroen ins Mississippi-Delta und ein Hausmeister schaufelt tapfer Schnee, während seine Welt zusammenbricht. Doch dann lädt ein alter Festivalbekannter noch ein auf ein Bier. Special
Deutsche in Uniform begegnen ungelenk und sorgenvoll den Wirren eines historischen Umbruchs – einmal im Bahnhof Friedrichstraße, einmal in einem Manöverdorf der Bundeswehr. In seiner dritten Kolumne von der Berlinale serviert Thomas Groh ein sektionsübergreifendes Double Feature. Special
Berlinale 2026 – Generation: Der bloße Anblick einer lesbischen Frau reicht, schon mutieren Heterosexuelle in Don't come out zu mordlüsternen Zombies. Die dominikanische Regisseurin Victoria Linares Villegas inszeniert ihren queeren Coming-of-Age-Film als Horrorparabel. Filmkritik