Neu auf critic.de

Michael – Kritik

Das verträumte Genie, das zum Superstar gedrillt und umoperiert wird: Es steckt viel drin in Antoine Fuquas Michael-Jackson-Biopic, das 1988 und damit gnädig früh endet. Leider begräbt Michael alle seine interessanten Ansätze unter einem Schrottberg aus Pop-Trivia. Filmkritik 

Rosebush Pruning – Kritik

Karim Aïnouz’ Rosebush Pruning hat einen tollen, hochpräzise aufspielenden Cast und einige meisterlich inszenierte Szenen. Leider kommt am Ende dennoch nur eine weitere nihilistische Eat-the-Rich-Satire ohne große Überraschungen heraus. Filmkritik 

Zu Besuch in Brüssel – Der LUX-Filmpreis

Der Publikumspreis des Europäischen Parlaments feiert das Filmschaffen des Kontinents und versteht sich als Beitrag zur internationalen Verständigung. Schade nur, dass damit vor allem der konventionelle Arthouse-Film gemeint ist. Ein Bericht von der Preisverleihung. Special 

#23: It's Framing Men!

Junge Hollywood-Stars von heute scheinen schwule Rollen nicht mehr zu scheuen. Doch was unterscheidet sie von früheren Schauspielern und können queere Rollen nicht auch zur Resource werden? Till, Hannah und Jan gehen in die Männer-Diskussion und streifen dabei aktuelle Filme wie The History of Sound und Pillion sowie den Hype um die Serie Heated RivalrySpecial 

Exit 8 – Kritik

Ein Mann steckt in einem leeren Tokioter U-Bahnhof fest, aus dem es scheinbar keinen Ausgweg gibt.Genki Kawamuras klaustrophobische Computerspieladaption Exit 8 ist ein paradoxes Spiel aus Wiederholung und Variation, zwischen Psychothriller und abgründigem Horrorfilm. Filmkritik 

Paris Murder Mystery – Kritik

Die Wahrheit findet sich im Zwischenmenschlichen: Rebecca Zlotowskis Paris Murder Mystery ist weniger Krimi als Psychogramm einer Frau, die ihr Gefühlsleben hinter einem Schutzpanzer verbirgt. In der Hauptrolle: Jodie Foster, die hauptsächlich Französisch spricht.  Filmkritik 

Das Glück der Tüchtigen – Kritik

Die Kölner Familie, die man schon aus Die Liebe der Kinder kennt, steht auch im Zentrum von Das Glück der Tüchtigen. Doch Franz Müllers Film funktioniert auch ohne Kenntnis des Vorgängers. Gesellschaftliche Zwänge treffen hier auf unverhoffte Momente der Freiheit und jede Begegnung bietet die Chance auf einen Neuanfang. Filmkritik 

When the Waves Are Gone – Kritik

Mediatheken-Tipp: Korrupte Staatsdiener und die Opfer von Dutertes Drogenkrieg – Den schlichten Plot über zwei philippinische Polizisten erweitert Lav Diaz in When the Waves Are Gone mit gewichtigen Fragen rund um Religion, Moral, Buße und Rache. Filmkritik