Neu auf critic.de

September Afternoon – Kritik

Locarno Film Festival 2026: Die Zeit genüsslich gedehnt und die Aufnahmen bis zum Hals in Musik gebadet. Nicolaas Schmidts erster experimenteller Langfilm September Afternoon handelt von einem Strandausflug und einer Wirklichkeit, die sich nicht greifen lässt. Filmkritik 

The End of Oak Street – Kritik

Nachdem ein Vorstadtviertel in die Urzeit versetzt wird, muss eine Familie auf der Flucht vor Dinosauriern ihre inneren Konflikte bewältigen. David Robert Mitchells The End of Oak Street ist straff inszeniertes Abenteuerkino, das seine Einflüsse nicht verleugnet, sondern versteht: gut geklaut ist besser als schlecht erfunden. Filmkritik 

Übergang – Kritik

Locarno Film Festival 2026: Bis kurz vor seinem Tod im Jahr 2024 arbeitete Thomas Heise an dem ausgesprochen persönlichen Film, fertiggestellt wurde Übergang nun von Peter Badel und Chris Wright, zwei langjährigen Mitstreitern des Regisseurs. Entstanden ist ein Werk der geräumigen Bilder. Filmkritik 

Sunny Dancer – Kritik

Mit Popmusik und Lagerfeuerromantik erzählt Sunny Dancer von einem Ferienlager für jugendliche Krebskranke. Dabei zeigt der Film Lebensfreude wie auch existenzielle Ängste – und ist am stärksten in jenen Momenten, in denen es nichts Wichtigeres gibt als den gemeinsamen Sommer. Filmkritik 

Funeral Casino Blues – Kritik

Zwei Irrlichter in Bangkok, die sich gegenseitig am Brennen halten: Roderick Warichs Funeral Casino Blues setzt vor allem auf Vibes. Leider bleibt das Meditative am Film weitgehend Behauptung. Filmkritik 

Drei Freundinnen – Kritik

Drei Frauen und eine Handvoll Männer suchen, verlieren und finden die Liebe. Emmanuel Mourets neuer Film Drei Freundinnen ist ein Jenseitsbericht über Getriebene und Treibende, dem es gelegentlich an Widerstand und Gegengewicht fehlt. Filmkritik 

Crime Thief – Kritik

Ins Klima von Pop, Nouvelle Vague und den politischen Bewegungen der 1960er Jahre setzt Nadine Trintignant ihren abgründigen, wilden Genremix über einen „falschen Bekenner“. Darin spiegeln sich Geschlechterverhältnisse so einprägsam wie die verborgene Verzweiflung in Jean-Louis Trintignants Gesicht.   Filmkritik 

Eli Roth's Ice Cream Man – Kritik

Ein Eisverkäufer verwandelt in einer idyllischen Kleinstadt Kinder in Mördermaschinen: Eli Roths Ice Cream Man erschafft eine Spielzeugwelt voll hemmungsloser Grausamkeit und ist in seiner Mischung aus Cartoon und Gore ein unverfrorenes Vergnügen. Filmkritik 

Nightborn – Kritik

Leidet die frisch gebackene Mutter Saga unter einer postpartalen Depression oder ist ihr Baby wirklich ein Troll? Hanna Bergholms Nightborn verbindet geschickt nordischen Folk Horror mit blutigem Körper-Slapstick. Filmkritik