Sacrifice
Romain Gavras Reichen-Satire Sacrifice macht sich mit großem Material- und Staraufgebot über liberale Eliten lustig. Für die Reichen, die aktuell tatsächlich am Drücker sind, interessiert sie sich leider nicht. Filmkritik
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Romain Gavras Reichen-Satire Sacrifice macht sich mit großem Material- und Staraufgebot über liberale Eliten lustig. Für die Reichen, die aktuell tatsächlich am Drücker sind, interessiert sie sich leider nicht. Filmkritik
Slash-Filmfestival: Der südkoreanische Regisseur Yeon Sang-ho hat sich mit Train to Busan als feste Größe des Zombiefilms etabliert. In Colony experimentiert nun ein wahnsinniger Wissenschaftler mit überzeugend bedrohlichen, wild beweglichen und KI-haft lernfähigen Untoten. Filmkritik
Durch Erdölbohrungen löst sich eine gigantische Eisscholle und droht, Europa platt zu machen. Schuld daran: US-Milliardär und dekadenter Unsympath Digger Rockwell. Tom Cruise gibt im Fatsuit zwar sein Bestes, doch Regisseur Alejandro G. Iñárritus Panoptikum der Niedertracht bleibt eine spaßbefreite und selbstgenügsame Anstrengung. Filmkritik
To Catch a Predator hieß ein in den Nuller Jahren sehr erfolgreiches Format des US-Fernsehsenders NBC, dem es um die inszenierte Zurschaustellung potentieller Sexualstraftäter ging. Lance Oppenheims Primetime schildert diese Show und ihre Umstände als Fiebertraum einer korrupten, implodierenden Welt. Filmkritik
Trottelcop & Butt-kicking Babe gegen CGI-Aliens: In Hope, dem teuersten koreanischen Film aller Zeiten, greift der bislang für seine düsteren Filme bekannte Na Hong-jin tief in die Popcornkinotüte und steuert 160 Minuten lang auf ein polarisierendes Finale zu. Filmkritik
In ständiger Schockstarre: Zach Creggers Reboot der Resident Evil-Reihe bietet alles von stimmungsvoller Suspense bis zum gorigen Körpermatschfest. Das nackte Grauen opfert der Film dabei immer wieder seinem Hang zur guten Laune. Filmkritik
Ewig erfolglos jagt Wile E. Coyote den listigen Roadrunner, jetzt ist er des Scheiterns müde und zieht vor Gericht: Coyote vs. Acme stürzt sich mit Herzblut in die absurde Energie der Looney-Tunes-Welt, sehnt sich aber dann doch nach einem versöhnlichen Ende. Filmkritik
Ein blutiger, postapokalyptischer Western um einen todessehnsüchtigen jungen Piloten. Ridley Scotts neuestes Werk Das Ende der Sterne ist nachdrücklich inszeniertes Actionkino mit atemberaubenden Kämpfen und sensationell irrwitzigen Passagen. Filmkritik
Hard to Kill (1990) ist der Höhepunkt in der Karriere des wahnhaft von seinem Star-Status überzeugten Steven Seagal. Der wunderschön fotografierte Actionreißer über einen sadistischen Cop ist brutal, bizarr und immer wieder unfreiwillig komisch. Am Freitag läuft der Film im Berliner Hackesche Höfe Kino. Filmkritik
Mediterrane Felsen im warmen Sonnenlicht, ein überraschend knorriger Matt Damon und eine Heldenreise als doppelt verankerte Rückblende: Christopher Nolans Die Odyssee ist weniger Blockbusterbarock als wuchtige, lebendige Arbeit am Mythos. Filmkritik
Kenji Tanigakis The Furious hat klare Prioritäten: Die Handlung um böse Menschenhändler und aufrechte Helden ist nebensächlich, die Hauptsache sind die vielen, wuchtigen und maßlosen Kampfszenen. Konsequentes Ziel ist die komplette Vernichtung des Gegners. Filmkritik
In the Grey ist ein klassischer Guy-Ritchie-Film: abgebrühte Figuren, überdrehte Dialoge, verworrene Missionen. Neben Verfolgungsjagden und Schießereien gibt es diesmal aber auch Kaskaden abstrakter Informationen. Und dann dürfen die Helden auch noch weinen. Filmkritik
Hoppers – der Film ist nicht gleich Hoppers – der Trailer. Das hat Gründe, die vielleicht mit der Angst vor Abnutzung der wenigen guten Ideen des Films zu tun haben. Vielleicht schreibt hier aber auch nur ein alter, überstimulierter Filmkritiker, der sich wünscht, diesen Film noch einmal mit den Augen seiner zehnjährigen Tochter sehen zu können. Filmkritik
Streaming-Tipp: Handwerk alter Schule im Weihnachtsmehrteilerstil. Die Reise von Charles Darwin mischt mit ruhiger Hand einzigartige Naturfotografie, Wissenschaft und Abenteuer. Manchmal grüßt von weitem Werner Herzog. Filmkritik
Mal amoklaufendes Raubtier, mal unschuldiges Äffchen. Ein tollwütiger Schimpanse macht in Johannes Roberts’ famosem Horrorfilm Primate einer Gruppe von Freundinnen auf Mädelsurlaub die Hölle heiß. Filmkritik
Pandora glimmt nur noch vor sich dahin. James Camerons zweite Blockbusterfortsetzung Avatar: Fire and Ash lockt mit feurigen Ambivalenzen, aber wirkt im Ganzen doch nur wie eine Resterampe seiner Vorgänger. Filmkritik
Mediatheken-Tipp: Yves Boissets Kopfjagd – Preis der Angst schlägt eine Brücke von den Paranoia-Erzählungen der 70er zum Blockbuster-Actionkino der 80er. Michel Piccoli hat als schmieriger Showmaster, der eine tödliche Menschenjagd präsentiert, eine seiner denkwürdigsten Rollen. Filmkritik
Unverhofftes Slow Cinema mit Plastikmonstern, eine der besten Kinodefinitionen von Liebe und eine Sexteufelin aus der Pfütze: Drei Erlebnisberichte vom Actionfilmfestival Karacho im Nürnberger Komm-Kino. Special
Im Predator-Franchise bekommt nun auch ein sanftmütiger Alien-Junge mit traurigen Äuglein seinen Platz. Zwischen intergalaktischem Coming-of-Age und verquerem Buddy Movie erforscht Badlands mit kindlicher Neugier den gefährlichsten Planeten des Universums. Filmkritik
Quatschige Handlung, stylisches Retro-Türkis und Fernweh der leereren Sorte: Joachim Rønnings Tron: Ares sieht teils fantastisch aus, kann aber insbesondere auf emotionaler Ebene nicht ganz mit seinen beiden Vorgängern mithalten. Filmkritik
Netter Kampfgigant haut alles zu Klump. Benny Safdies The Smashing Machine unterläuft die Konventionen des Sportfilms, weiß aber oft nicht, was er stattdessen erzählen will. Filmkritik