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Mit Sarah Polley meldet sich eine neue Stimme im kanadischen Autorenkino. Filmkritik
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Mit Sarah Polley meldet sich eine neue Stimme im kanadischen Autorenkino. Filmkritik
Mediatheken-Tipp: Chabrol verneigt sich in seinem ruhigen Psychothriller vereinzelt vor Hitchcock, und inszeniert das wortkarge Script mit moralischer Distanziertheit und der klassisch simplen Präzision, für die er so renommiert ist. TV-Empfehlung
Filmemacher Andrew Dominik betätigt sich als Pathologe. In seinem melancholischen Spät-Western seziert er die vielschichtige Beziehung der Outlaw-Legende Jesse James zu seinem Weggefährten und späteren Mörder Robert Ford. Filmkritik
Die fünffache Mutter Rita lebt in einer Berliner Hochhauswohnung in den Tag hinein. Getragen von einer herausragenden Hauptdarstellerin Sandra Hüller bietet Maria Speths zweiter Spielfilm ein faszinierendes Stück Gegenwartskino. Filmkritik
Aus radikaler Nähe verfolgt Lodge Kerrigan die Odyssee eines psychisch zerrütteten Vaters durch die Straßen von New York. Mit Keane ist ihm ein drastisch situatives Kinostück gelungen, das dem Zuschauer genauso wenig Halt gewährt wie seiner fragilen Hauptfigur. Filmkritik
In seiner ersten Regiearbeit fürs Kino verkörpert Tommy Lee Jones einen abgewrackten Cowboy, der wie ein Besessener den letzten Willen seines besten Freundes erfüllen will. Filmkritik
Asad und sein Bruder Tigris flüchten aus einem Bürgerkrieg im Mittleren Osten nach Europa. Der Spielfilm erzählt vom Verlust von Heimat und Familie, von neuen Freundschaften und Erfolgen. Filmkritik
In seinem ehemaligen Elternhaus auf dem Land freundet sich ein Pariser Künstler mit seinem Gärtner an. Jean Becker zeichnet in der Konfrontation zweier ungleicher Männer ein gefühlsseliges Drama mit komischen Untertönen. Filmkritik
Ein deutscher Diplomat freundet sich in Georgien mit einem jungen Straßenmädchen an. Aus dieser Prämisse entsteht ein komplexes Beziehungsgeflecht, dessen Potential Der Mann von der Botschaft jedoch besonders auf visueller Ebene alles andere als ausschöpft. Filmkritik
Regisseur Wayne Wang (Smoke) beleuchtet aufs Neue und diesmal im bedächtigen Tempo Kulturkontraste und Generationsentfremdungen. Aber liegt in der Ruhe auch die Kraft? Filmkritik
Mit Vollbart und wirrem Harr agiert Michael Douglas als weiser Irrer in einer warmherzigen Independent-Komödie, produziert von Sideways-Regisseur Alexander Payne. Filmkritik
Angesiedelt im abgelegenen Hinterland Australiens, erzählt Ray Lawrences Jindabyne von einem brutalen Mord und dessen Folgen für die Bewohner einer Kleinstadt. Filmkritik
„Drei Gründe zu leben“ ist der Untertitel von Angelina Maccarones drittem Kinofilm. Drei Gründe Vivere zu sehen sind Hannelore Elsner, Esther Zimmering und Kim Schnitzer in einem träumerischen Roadmovie auf der Suche nach persönlicher Freiheit. Filmkritik
Ian McEwans Bestseller schreit mit seinen großen Gefühlen nach großem Publikum. Regisseur Joe Wright ist das nicht genug. Filmkritik
VoD: Eine junge Studentin soll im Shanghai des Zweiten Weltkrieges einen verhassten Kollaborateur in eine Falle locken. Ang Lees Gewinner des goldenen Löwen auf den diesjährigen Filmfestspielen von Venedig ist ein stiller Liebesfilm. Filmkritik
Ein Bombenanschlag auf Amerikaner in Riad bringt ein FBI-Team in die saudi-arabische Hauptstadt. Peter Berg inszeniert einen nicht unproblematischen „clash of civilizations“ als Parabel auf Gewalt und den „war on terror“. Filmkritik
Zwei Deutsche in Hollywood: Roland Emmerich und Marco Kreuzpaintner liefern einen Beitrag zum Thema „Menschenhandel“ ab. Filmkritik
In einer Berliner Villa hinterlässt eine zu Ende gegangene Liebesbeziehung ihre Spuren. Angela Schanelec verfilmt Tschechov. Filmkritik
In Michael Manns Epos Heat (1995) treten Al Pacino und Robert De Niro als Cop und nicht minder professioneller Gangsterboss ein Schauspielduell der Extraklasse an. TV-Empfehlung
Die Idee, einen Spielfilm über den Auslandseinsatz der Bundeswehr im Kosovo zu drehen, klingt spannend. Im Fall von Mörderischer Frieden hapert es allerdings fast an der gesamten Umsetzung. Filmkritik
VoD: Krzysztof Kieslowski macht einen Film über die Liebe. In seinem Leinwanduniversum wird daraus eine Meditation über Einsamkeit und das bloße Ideal eines existentiellen Bedürfnisses. Filmkritik