Drama

Lady Vengeance

Park Chan-wook erzählt in seinem neuen Film mit ausgefeilter Ästhetik und gewohntem Hang zum Gewalttätigen von der Rache einer Frau an dem Mann, der ihr Freiheit und Kind geraubt hat. Filmkritik 

Flags of Our Fathers

Clint Eastwood setzt sein Alterswerk mit einem beeindruckenden Kriegsfilm fort. Flags of Our Fathers erzählt die Geschichte einer Fotografie. Filmkritik 

Breaking and Entering

Wie ein Potpourri großer filmischer Entwürfe über schicksalhafte Verknüpfungen, Schuld, Opfer und Liebe kommt Minghellas Film daher. Im Londoner Kings Cross trifft ein gutwilliger Architekt auf die gutgläubige Mutter eines gut kletternden Diebs. Filmkritik 

Prestige - Die Meister der Magie

„Secrets are my life“ eröffnet der Magier Alfred seiner Frau Sarah. Diesem Leben und diesen Geheimnissen nachzuspüren, gilt es in Christopher Nolans Doppelgängergenremix. Filmkritik 

Lichter der Vorstadt

Aki Kaurismäkis Lichter der Vorstadt fällt selbst im Vergleich zu seinen früheren Filmen ungemein harsch und deprimierend aus. Gedemütigt und ausgenutzt wird ein Wachmann von Verbrechern Schritt für Schritt an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Filmkritik 

Last Days

Nach Gerry (2002) und Elephant (2003) vollendet Gus Van Sant mit Last Days seine Trilogie über das Sterben. Angelehnt an die letzten Tage von Kurt Cobain, taumelt der Musiker Blake in langen und stillen Einstellungen dem Tod entgegen. Filmkritik 

Invisible Waves

In dunklen Bildern erzählt der thailändische Regisseur Pen-ek Ratanaruang einen kühl distanzierten Thriller, dessen Plot nicht minimaler hätte ausfallen können. Filmkritik 

The Fountain

In spektakulären Bildern erzählt Darren Aronofsky in The Fountain eine epische, sich über tausend Jahre erstreckende Geschichte. Entstanden ist dabei eine ehrgeizige Mischung aus Science Fiction, Historienfilm und Drama. Filmkritik 

Verfolgt

Sadomasochismus ohne Klischees: Mit Verfolgt erzählt Angelina Maccarone eigenwillig und unvoyeuristisch vom irritierenden Geschenk der Unterwerfung, das ein minderjähriger Straftäter seiner Bewährungshelferin macht. Filmkritik 

Looking For Cheyenne

Gibt es ein richtiges Leben im falschen? Valerie Minettos erster Spielfilm pendelt zwischen romantischer Liebesgeschichte und politischem Manifest. Filmkritik 

The Soup, One Morning

Ein junges Paar versucht in der Metropole Tokyo das gemeinsame Leben zu organisieren. Izumi Takahashis Spielfilmdebüt porträtiert zwei Menschen mit einer extrem reduzierten Bildsprache. Filmkritik 

Gesichter

Mit Gesichter (Faces) fand der in Europa bereits gefeierte Cassavetes auch in den USA seine Nische. Innerhalb seines Oeuvres ist Gesichter als Zwischenschritt hin zu seinen großen Filmen der siebziger Jahre zu sehen. Filmkritik 

Schatten

Schatten (Shadows) atmet den Geruch der New Yorker Straßen wie kein Film vor ihm. Dieser Auftakt der Regiekarriere des Schauspielers John Cassavetes ist genauso atmosphärisch wie politisch und die Initialzündung für eine Erneuerung des amerikanischen Kinos. Filmkritik 

Tideland

Basierend auf dem gleichnamigen Kultbuch von Mitch Cullin schickt Terry Gilliam ein junges Mädchen auf eine bizarr-makabere Reise durch einen Film der sowohl Anleihen bei Alice im Wunderland wie auch Hitchcocks Psycho (1960) macht. Filmkritik 

Das Fräulein

Eine Entscheidung fürs Leben. Der preisgekrönte Debütfilm der Schweizer Filmemacherin Andrea Štaka erzählt in ausdrucksstarken Bildern über das Leben dreier Frauen aus Ex-Jugoslawien in Zürich. Filmkritik 

The Wind That Shakes the Barley

Hin und her gerissen zwischen Idealismus und Pragmatismus, kämpfen zwei Brüder in The Wind That Shakes the Barley für die irische Unabhängigkeit. Ausgezeichnet mit der goldenen Palme beim Filmfestival von Cannes, betrachtet Ken Loachs 26. Kinofilm ein raues Stück irischer Geschichte. Filmkritik 

Die Queen

VoD: In Stephen Frears Aufarbeitung eines der jüngsten Kapitel britischer Geschichte brilliert Helen Mirren in der Rolle der resoluten Monarchin. Die Queen versucht die Annäherung an eine Ikone unserer Zeit. Filmkritik 

Als das Meer verschwand

Blühende Obstbäume, sattgrüne Hügel und tiefschwarze Familiengeheimnisse verschränkt der Neuseeländer Brad McGann in seinem Debütfilm. Eigentlich ein etwas abgestandener Mix, der unweigerlich an Rosamunde Pilcher erinnert. Aber spannend und kunstvoll kombiniert, entfaltet die Verbindung einen frischen Geschmack. Filmkritik 

Bye Bye Blackbird

Das Spielfilmdebüt des Fotografen Robinson Savary erzählt in hyperstilisierten Bildern die Geschichte eines Wanderarbeiters, der in einem Zirkus als Akrobat zu arbeiten beginnt. Filmkritik 

Vitus

Erzählt wird die Geschichte eines Wunderkindes, das lieber den ganzen Tag träumend und fliegend verbringen möchte, als genial sein zu müssen. Ein vermeintlich oft gesehener Plot auf sehr poetische Weise erzählt. Filmkritik 

Lenz

Lenz ist ein Ungestümer, ein Mensch, der in Extremen fühlt, lebt und liebt, und der beständig der Borderline des Wahnsinns zu entkommen sucht, indem er sie im Zickzacklauf überspringt. Filmkritik