Asche ist reines Weiß
VoD: Entwurzelt zwischen Vergangenheit und Zukunft. Jia Zhang-Ke zeigt uns in Asche ist reines Weiß das China der letzten 20 Jahre, indem er die Spuren einer Liebesgeschichte legt. Filmkritik
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VoD: Entwurzelt zwischen Vergangenheit und Zukunft. Jia Zhang-Ke zeigt uns in Asche ist reines Weiß das China der letzten 20 Jahre, indem er die Spuren einer Liebesgeschichte legt. Filmkritik
Ein Liebespaar, das nicht nur von Ort zu Ort, sondern von einer musikalischen Ausdrucksform zur nächsten geworfen wird. Davon erzählt Cold War auf eine Weise, die jeden menschlichen Wildwuchs beharrlich zurechtstutzt. Filmkritik
VoD: Solange wir noch rauchen.. Christophe Honoré erzählt in Sorry Angel von zwei alltagsgefüllten Leben – und spinnt aus ihnen eine Liebesgeschichte, die schon war, bevor sie beginnt. Filmkritik
Am Anfang war das Brautgeld. In ihrem epischen Birds of Passage spüren Cristina Gallego und Ciro Guerra den Verkettungen von Ritual und Kapital nach – und finden damit einen Ausweg aus allzu schlichter Kapitalismus- und Kolonialismuskritik. Filmkritik
Schuld, Moral und blanke Nerven im spanischen Herbstidyll. Asghar Farhadi spielt Karten mit Penélope Cruz und Javier Bardem. Filmkritik
In seinem Film über eine spektakuläre Befreiungsaktion der israelischen Regierung stilisiert José Padilha Soldaten zu Tänzern. Doch hinter den mitreißenden Choreographien aus 7 Tage in Entebbe verbirgt sich ein Plädoyer für den Zweifel. Filmkritik
Die Feuerwehrmänner in No Way Out – Gegen die Flammen sind zwar Helden, bleiben dabei aber fest im amerikanischen Provinzalltag verwurzelt. Für ihr Leben interessiert sich Regisseur Joseph Kosinski mehr als für die Katastrophe, die es beendet hat. Filmkritik
In ihrem Debüt Bonjour Paris lässt Léonor Serraille eine fallengelassene Muse durch Paris streunen und ihr Leben aus den Annahmen anderer selbst komponieren. Filmkritik
Ein Lehrgang in Sachen Herrschaft: Oskar Roehler streift seinem neuen Film Herrliche Zeiten das Gewand einer schonungslosen Provokation über. Filmkritik
Fiction comes first. Stephen Cone erzählt in seinem jüngsten Film von einer, die auszog, eine Weile bei ihrer Tante zu wohnen, in einem Hipster-Café dann aber einen Prinzen namens Katie fand. Filmkritik
Während der Fahrt aus dem Auto steigen: Greta Gerwig zeigt ein Coming-of-Age im provinziellen Sacramento als Chaos gleichzeitiger Überforderungen und setzt dem von Jungsgeschichten dominierten Genre ein Girlhood-Porträt entgegen. Filmkritik
Die Erde wird in A Quiet Place von Monstern mit empfindlichem Gehör bevölkert. Einer Familie, die sich häuslich niederlassen will, bleibt somit nur das Schweigen. Filmkritik
Scheidungsantrag per SMS, schwindende Menschlichkeit im Notfalldienst. Boris Klehbnikov beobachtet in Arrythmia empört, wie Privat- und Berufsleben eines Notarztes ganz für sich außer Kontrolle geraten. Filmkritik
Im Gedränge der Hafenstadt Gioia Tauro können weder die Figuren noch die Kamera Abstand halten. Pio, der neue Film von Jonas Carpignano, erzählt vom Rand der Gesellschaft als Mittelpunkt der Welt. Filmkritik
Trashy Tonya: Die Eiskunstkunstläuferin Tonya Harding schien genau zu wissen, was der Jury an ihr nicht passte. Das Biopic von Craig Gillespies offenbart dagegen eine äußerst fragwürdige Verschleierungsstrategie. Filmkritik
Neu auf DVD: Die Alten der Jugend zum Fraß vorwerfen: In seinem neuen Film The Smell of Us porträtiert Larry Clark eine Pariser Clique von Teenagern – und wäre am liebsten selbst die Nase, die in ihren Boxershorts schnüffelt. Filmkritik
Die Geburt als Beginn eines lebenslangen Abhängigkeitsverhältnisses. Mit einem Fluss an Sinneseindrücken erzählt Nanouk Leopold von einem 15jährigen, der sich vom Phantasma einer intakten Familie nicht lösen kann. Filmkritik
Thomas Stuber schickt einen wortkargen jungen Mann auf Probe in einen Großmarkt. In den Gängen verliebt sich dieser bald in eine Kollegin – und fährt ganz schön viel Gabelstapler. Filmkritik
Not so funny games. Die Abiturvorbereitungen enden in dem neuen Film von Philip Gröning in einer blutigen Abrechnung mit der Zukunft. Filmkritik
MUBI: Früh zum Lesen aufstehen, um der Mittagshitze zu entrinnen. Ted Fendts etwas spröder Film über ziemlich spröde Geistesmenschen schaut genau hin, hört gut zu und hält sich im Urteil doch zurück. Filmkritik
Eine Sauftour mit Jack Black ist selten eine gute Idee: In seinem Remix-Biopic Don’t Worry, He Won’t Get Far on Foot schickt Gus Van Sant den querschnittsgelähmten Cartoonisten John Callahan zu den Anonymen Alkoholikern. Filmkritik