Wenn man in Buenos Aires geboren ist, seine Großmutter aus Polen fliehen mußte und der Vater in Israel lebt, ist man dann Argentinier, Pole oder Jude? Neben Tango der Rashevskis und Alles auf Zucker widmet sich auch El Abrazo Partido komplizierten Identitätsfragen. Filmkritik
Kim Ki-duk (Frühling, Sommer, Herbst, Winter... und Frühling) entwirft die stumme Liebesgeschichte eines Einbrechers und einer unglücklichen Ehefrau mit motivisch stringenter und atmosphärisch überwältigender Einfachheit. Filmkritik
In seinem Spielfilmdebüt Allein stellt Thomas Durchschlag eine junge Frau in den Mittelpunkt, die am Borderline-Syndrom leidet. Durch intensive Arbeit mit der Nachwuchsschauspielerin Lavinia Wilson ist eine beeindruckende Charakterstudie entstanden. Filmkritik
Mit Dead End schuf der Regisseur von Filmen wie Ben-Hur (1959), oder Mrs. Miniver (1942) einen Klassiker mit versteckten Qualitäten, in dem Humphrey Bogart in Höchstform zu sehen ist. Erst vier Jahre später wurde er als Sam Spade in John Hustons Die Spur des Falken (The Maltese Falcon, 1941) zum Star. Filmkritik
Tante Meis Teigtaschen sind eine kostbare Delikatesse, denn sie haben eine verjüngende Wirkung. Obwohl ihre Füllung gewöhnungsbedürftig ist, kostet auch die reiche Frau Li diese Dumplings und ist fortan von ihnen abhängig. Filmkritik
Ein junges Mädchen kehrt nach dem Tod seiner Mutter in die Heimat New Orleans zurück. Dort findet es eine heruntergekommene Männerwirtschaft und ein Beziehungsgeflecht aus Schuld und Sühne vor. Filmkritik
Rätselhaft und verschachtelt erzählter Film über das von Einsamkeit und sexuellem Missbrauch gezeichnete Leben einer jungen Frau. Filmkritik
Mediatheken-Tipp: Drei Regisseurinnen inszenieren René Polleschs Theaterstück Stadt als Beute. Ihnen gelingt ein faszinierendes Porträt Berlins und eine Einführung in die Arbeit eines der interessantesten gegenwärtigen Regisseure und Autoren. Filmkritik
Antoine übernimmt im Jahr 1963 eine Stelle als Leuchtturmwärter auf der Insel Ouessant. Dort trifft er auf Ablehnung bei den Männern und freundliches Interesse bei den Frauen. Philippe Lioret erzählt eine alte Geschichte ohne neue Ideen. Filmkritik
Über Genregrenzen hinweg, mit Witz und Mut erzählt Stefan Ruzowitzky diese archaische Geschichte über sieben Knechte, die einen Hof erben, und den Herren, die ihnen den Hof wieder wegnehmen möchten. Filmkritik
Der mittlerweile 72 Jahre alte Michael Caine ist als ehemaliger Nazikollaborateur und Kriegsverbrecher auf der Flucht vor einer Staatsanwältin und geheimnisvollen Killern. Filmkritik
Zwei Geschichten in einem Film: Woody Allen beweist mit seinem intelligenten Spiel um Tragödie und Komödie einmal mehr, dass er zu Recht zu den Großen seines Fachs gezählt wird. Filmkritik
Das Drehbuch zur Adaption seines Roman eines Schicksallosen schrieb Imre Kertész selbst. Regisseur Lajos Koltai setzte es mit einem kongenialen ästhetischen Konzept und einem herausragenden Hauptdarsteller um. Fateless wurde so zu einem der eindrücklichsten Filme über das Leben in den Konzentrationslagern. Filmkritik
In einem prächtig computergenerierten New York des Jahres 2095 sucht der Gott Horus nach einer Frau. In verschiedenen Inkarnationen und Körpern stakst er zwischen Menschen, Mutanten und Außerirdischen umher. Filmkritik
Ein hypnotisch einnehmendes Drama vom Leid eines einsamen Illustrators mit den Frauen. Nach einer Erzählung von Haruki Murakami. Filmkritik
Ein kleiner US-Autorenfilm mit einem großartigen Ensemble an Jungdarstellern, der die dunklen Aspekte des Heranwachsens beleuchtet: In Mean Creek wird für eine Gruppe Jugendlicher aus einem Streich alsbald tödlicher Ernst. Filmkritik
Dennis (Marcel Schlutt) lernt im Gefängnis nicht nur die rauen Sitten, sondern im verfeindeten Trakt entgegen aller drohenden Probleme auch seine große Liebe kennen. Eine kitschige Liebesgeschichte zwischen zwei Häftlingen mit sparsam gesäten pornografischen Szenen. Filmkritik
Dieser außerordentlich anspruchsvolle und mehrfach preisgekrönte Kinderfilm folgt den Erlebnissen der neunjährigen Caro in einem holländischen Dorf der späten 60er Jahre. Filmkritik
Unaufdringlich charmant und mit trockenem Humor erzählt Peter Lichtefeld in Playa del futuro die Geschichte von Suchenden und Träumern im spanischen Andalusien, deren Leben sich für kurze Zeit kreuzen und dadurch verändern. Filmkritik
In dem polarisierenden Film über Verdrängung und Sühne überzeugt ein deutsch-israelisches Schauspielertrio. Filmkritik
Das Kinodebüt des Oscar-Preisträgers Florian Gallenberger ist großes Gefühlskino mit einem Hang zum Ethnokitsch. Filmkritik