Ava - Plötzlich erwachsen
VoD: Flirts am Strand und finstere Nächte. Ava von Léa Mysius dürfte der schönste Film der diesjährigen Filmfestspiele in Cannes gewesen sein. Filmkritik
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VoD: Flirts am Strand und finstere Nächte. Ava von Léa Mysius dürfte der schönste Film der diesjährigen Filmfestspiele in Cannes gewesen sein. Filmkritik
Wo bin ich, und wenn ja, mit wem? Alejandro González Iñárritus Virtual-Reality-Projekt über Geflüchtete an der US-Grenze zu Mexiko findet nicht ganz zu der Subjektivität, nach der er sucht. Filmkritik
Ein dramatischer Exkurs über das Schreiben und Nicht-Schreiben – mit dem Roman Polanski auch Kritikern etwas zu denken gibt. Filmkritik
Ein der Welt überdrüssiger Killerkörper schleppt sich ein letztes Mal durchs Bild und räumt auf. Der Wettbewerb von Cannes endet mit einem müden, unfertigen Film. Und seinem vielleicht besten. Filmkritik
VoD: Präsident zwischen den Stühlen. Santiago Mitre inszeniert ein Gipfeltreffen und schickt dem argentinischen Präsidenten seine Tochter hinterher. Die bringt nicht nur ihre Nerven mit, sondern auch den Einbruch des Fantastischen in die Welt der großen Politik. Filmkritik
Lieber von allem nur ein bisschen, aber Hauptsache viel. Fatih Akin empfiehlt sich in Cannes für den Filmmittwoch im Ersten. Filmkritik
Das Auge und die Vagina: François Ozon glaubt an die Kunst der Penetration und die Wahrheit der visuellen Wahrnehmung. Seine Lust aber richtet sich auf etwas Drittes. Filmkritik
Nach Arrival treibt auch Kiyoshi Kurosawas neuer Film dem Alien-Invasionskino die Hysterie aus – und rückt damit ein beliebtes Sujet politisch reaktionärer Allegorien ins Reich der Kommunikation. Filmkritik
Mubi: Hundemüde, aufgekratzt, reizbar – Robert Pattinson. Die Brüder Josh und Bennie Safdie haben einen sehr körperlichen New York-Film gedreht. Filmkritik
Einfach mal nichts sagen und sich treiben lassen, in den Abgrund, vors Schloss von Kafka, durch die sibirischen Straßen von Marx und Hegel bis zum Jüngsten Gericht. Sergei Loznitsa geht aufs Ganze. Filmkritik
So kann man auch scheitern: Jacques Doillon dreht ein antiklimaktisches Biopic über einen Bildhauer, der sich abmüht, der wahren Gestalt seiner Modelle nahe zu kommen. Filmkritik
Naomi Kawase lässt zwei Menschen aufeinandertreffen, deren Traumata sich ergänzen. Die eigentliche Liebesgeschichte beginnt aber erst, wenn der Film schon fast vorbei ist. Filmkritik
VoD: Login fehlgeschlagen. Michael Haneke knackt den Code einer eher schrecklichen als netten Familie. Filmkritik
Schon wieder Ethik: Nach Ruben Östlund und Andrei Swjaginzew hat nun auch Yorgos Lanthimos eine Denksportaufgabe für Cannes vorbereitet. Filmkritik
Hong Sang-soo hat’s raus – und dreht den unscheinbarsten Film über das Festival von Cannes, mit Isabelle Huppert als grundguter und vielleicht deshalb hinterhältiger Komplizin des Kinos. Filmkritik
Man muss ihn fürchten, diesen Godard, und ihn gleichzeitig ins Herz schließen. Ein Film mit Godard, gegen Godard, als Mimikry und Hilfeschrei. Filmkritik
Ein adretter Mann aus Schwedens bürgerlicher Mitte düst in einem Moralparcours herum – und Ruben Östlund hätte ganz gern eins auf die Fresse. Filmkritik
VoD: Philippe Garrel beendet seine jüngste Trilogie mit einem Film um zwei Frauen im gleichen Alter, einen Philosophieprofessor und ein paar hommes fatals. Und aus der Mitte entspringt ein Tanz. Filmkritik
Aktivismus und die Spielfilmform, das beißt sich schnell: Zweifellos will Robin Campillo Kino schaffen, nur wohin, weshalb er strebt, beantwortet sein Film BPM ständig unterschiedlich. Filmkritik
VoD: Und plötzlich hören wir Liebe. Wenn es gerecht zuginge, würde Claire Denis' neuer Film in die Geschichtsbücher eingehen. Filmkritik
Flieg, Flüchtling, Flieg: Kornél Mundruczó treibt dem Migrationskino seine Bodenhaftung aus. Nur worauf hebt er damit eigentlich ab? Filmkritik