Kino-Empfehlungen

Ich verstehe Ihren Unmut – Kritik

D 2026. Regie: Kilian Armando Friedrich. Mit: Sabine Thalau, Thomas Sprekelsen
Start:

Das Schicksal einer Managerin in einer Gebäudereinigung als Sinnbild für die Verwerfungen des modernen Arbeitsmarkts: Ich verstehe Ihren Unmut ist ein Film von nüchterner Intensität, der sich aber zum Glück ab und zu auch eine Kippenpause gönnt. weiter 

Ein Sommer in Paris – Kritik

F 2025. Regie: Valentine Cadic. Mit: India Hair, Arcadi Radeff
Start:

Die junge Touristin Blandine stürzt sich nach einer Trennung ins Getümmel der Olympischen Spiele in Paris. Ein Sommer in Paris ist eine sommerliche Tragikomödie voller unangestrengt eingefangener Emotionalität. weiter 

Dao – Kritik

F, SN, GUB 2026. Regie: Alain Gomis. Mit: Samir Guesmi, Béatrice Mendy
Start:

Zwischen einer Gedenkzeremonie in Guinea-Bissau und einer Hochzeit in der Pariser Banlieue, zwischen Dokument und Fiktion, Figurenkonstruktion und Selbstfindung: Alles fließt ineinander in Alain Gomis’ neuem Film Dao, der sich binären Konzepten von Identität ebenso widersetzt wie dem linearen Erzählen. weiter 

Verflucht Normal – Kritik

GB 2025. Regie: Kirk Jones. Mit: Robert Aramayo, Peter Mullan
Start:

Zuckungen, Beleidigungen und die Sehnsucht nach Nähe: Verflucht normal schildert die Herausforderungen eines Lebens mit Tourette-Syndrom. Dabei folgt der Film zwar bekannten Feel-Good-Mustern, tut das aber mit gewinnender Aufrichtigkeit und tief empfundener Wärme. weiter 

I Only Rest in the Storm – Kritik

F, P, RO, BR 2025. Regie: Pedro Pinho. Mit: Sérgio Coragem, Cleo Diára
Start:

Sich Treiben lassen in Passivitäten: Pedro Pinhos I Only Rest in the Storm gibt sich den Aporien des Neokolonialismus mit Kopf, Körper und Unterleib hin. weiter 

In the Grey – Kritik

GB, USA 2026. Regie: Guy Ritchie. Mit: Henry Cavill, Jake Gyllenhaal
Start:

In the Grey ist ein klassischer Guy-Ritchie-Film: abgebrühte Figuren, überdrehte Dialoge, verworrene Missionen. Neben Verfolgungsjagden und Schießereien gibt es diesmal aber auch Kaskaden abstrakter Informationen. Und dann dürfen die Helden auch noch weinen.  weiter 

Was an Empfindsamkeit bleibt – Kritik

D 2026. Regie: Daniela Magnani-Hüller
Start:

Als würde sie sich selbst wieder zusammensetzen: Daniela Magnani-Hüller hat einen Film über einen versuchten Femizid gedreht, dessen Opfer sie einst fast selbst geworden wäre. Was an Empfindsamkeit bleibt kommt ganz ohne Erbaulichkeiten aus. weiter 

Glennkill: Ein Schafskrimi – Kritik

IRL, GB, D 2026. Regie: Kyle Balda. Mit: Hugh Jackman, Brett Goldstein
Start:

Auf der Suche nach dem Mörder ihres Schäfers muss eine krimibegeisterte Herde herausfinden, was bei den Menschen los ist. Was ist z.B. ein Metzger oder ein Wachhund und wer ist dieser Gott? Die Absurdität der Welt wird in Glennkill zum schnörkellos umgesetzten Spaß. weiter 

Wild Foxes – Kritik

F, B 2025. Regie: Valery Carnoy. Mit: Yoann Blanc, Samuel Kircher
Start:

Durch einen Unfall halten Angst und Zweifel Einzug ins Leben eines aufstrebenden jungen Boxers. Rasant und mit ruppigem Realismus erzählt Valery Carnoy in seinem Debüt Wild Foxes von wettbewerbsorientierten Männerbünden und einer besonderen Freundschaft. weiter