Alle Festivalberichte
Eine Parabel über Hybris, die kein Ende nimmt: Einige Jahre lang hatte man nichts mehr gehört von Ilya Khrzhanovskiys megalomanischen, umstrittenen Multifilmwerk. Jetzt läuft im Venedig-Wettbewerb doch wieder ein neuer DAU-Film. Außerdem: Sergei Loznitsas Imperium wird seinen Festivalweg machen – warum auch immer. weiter
Erkenntnis- und Reueschübe, die abwesende russische Kritikerblase sowie Worte vor und für Taten. Über neue Filme beim Filmfestival Venedig von Julia Loktev und Amos Gitai. weiter
Wollen die japanischen Filme des Filmfestivals Venedig alle zusammen sein? Jedenfalls läuft geballt an den ersten Tagen Neues von unter anderem Shinya Tsukamoto und Takashi Miike – und erzählt einiges über die Sorgen einer im Schwinden begriffenen Nation. weiter
Unser Kolumnist ist mit dem Filmfestival Venedig zusammen alt geworden. Im ersten Teil seiner diesjährigen Notizen geht es um ein Kino der behaupteten und eines der ausgelebten Freiheit. Und um Danny Boyles Ink, einen Film, den selbst vollgekotzte Klos und versifft fickende Paare nicht retten können. weiter
Maradonas Jahrhundert-Tor, ein Reifenkünstler und ein schwimmender KI-Elefant: Immer wieder bricht der Online-Bilderkosmos in die dokumentarischen Arbeiten des diesjährigen Festivaljahrgangs ein. Jede Einstellung stellt so die Frage nach ihrer eigenen Brauchbarkeit. weiter
In einer XXL-Textsammlung vom diesjährigen Retrofestival in Bologna erinnern sich unsere Autoren an wiederbelebte Jahrmarktsattraktionen und Barbara Stanwycks wunderbares Detailspiel, entdecken herumliegende lesbische Konnotationen und Gekreuzigte mit Waschbrettbauch oder flüchten vor Stargasthorden, bevor sie in der Teufelsküche moderner, überdefinierter Problemlagen landen. weiter
Im Kino gewesen, Paris gesehen, Baudelaire gelesen. Isabelle Tollenaeres Paris Paris und Arthur Hararis The Unknown nähern sich auf sehr unterschiedliche Weise den Herzen der Sterblichen, die in der französischen Metropole umgehen. weiter
Karlovy Vary blickt auf 80 Jahre Festivalgeschichte zurück. Wuchtige Naturaufnahmen finden sich in der Retrospektive, kleine Gesten stehen im Zentrum eines tourismuskritischen Debütfilms. Zum Schlüssel dieser ersten Eindrücke wird ein historischer Kurgast. weiter
In unserem Cannes-Abschlusspodcast sprechen Dunja, Valerie und Sven über Wettbewerbsbeiträge von Andrey Zvyagintsev, Emmanuel Marre und Ira Sachs. weiter
Geschafft meldet sich unser Korrespondent ein letztes Mal aus Cannes – und bemerkt ein Muster bei diesem Jahrgang: Bekannte Regiegrößen (diesmal Ira Sachs) liefern im Wettbewerb eher leblose Werke ab, während es in den Nebensektionen ungleich vitaler zugeht (u.a. mit Christophe Honoré). Am Ende gibt es noch eine enttäuschte Liebe und ein kleines Glück. weiter