Neu auf critic.de

Sheep in the Box – Kritik

Cannes 2026 - Wettbewerb: Dieser Film ermüdet mehr als Schafezählen. Hirokazu Koreeda (Shoplifters) wagt sich mit Sheep in the Box ins Genre der Science-Fiction. Trotz zwischenmenschlicher Wärme und einem knuffigen Kinderdarsteller verliert er sich dabei in einem sterilen und hermetisch abgeriegelten Privatuniversum. Filmkritik 

Irgendeinen Tod muss man sterben – Cannes-Notizen (3)

Populistisches queeres Kino mit Hollywood-Anklängen, fade Blutsuppe aus Südkorea, ein fast-Meisterwerk, dem die Anthroposophie dazwischen kommt und ein japanischer Roboterfilm mit rekordverdächtig wenig Applaus: Unser Kolumnist erlebt an seinem dritten Cannes-Tag Licht und Schatten. Special 

Nebenwirkung: Blutschwitzen – Cannes-Notizen (2)

Mit einem waschechten B-Movie und retrofuturistischen Nerd-Phantastereien bekommt das Festival eine erfrischende Adrenalinspritze. Radu Jude inszeniert außerdem einen Klassiker auf recht herkömmliche Weise neu und die Regiearbeit eines Schauspielers erweist sich als Studentenerstlingsklischee. Special 

Danke dafür – Cannes-Notizen (1)

Ein Pariser Rentner wird in Cannes zum ersten Highlight. Die Filme hingegen lassen es eher gemächlich an. Pierre Salvadoris Eröffnungsfilm lädt zum Kaffee-Kränzchen, Pawel Pawlikowski verfilmt ein besseres ChatGPT-Script und Ashgar Farhadi bekommt das Kunststück hin, französische Top-Schauspieler nutzlos zu verbraten. Special 

Glennkill: Ein Schafskrimi – Kritik

Auf der Suche nach dem Mörder ihres Schäfers muss eine krimibegeisterte Herde herausfinden, was bei den Menschen los ist. Was ist z.B. ein Metzger oder ein Wachhund und wer ist dieser Gott? Die Absurdität der Welt wird in Glennkill zum schnörkellos umgesetzten Spaß. Filmkritik 

Was an Empfindsamkeit bleibt – Kritik

Als würde sie sich selbst wieder zusammensetzen: Daniela Magnani-Hüller hat einen Film über einen versuchten Femizid gedreht, dessen Opfer sie einst fast selbst geworden wäre. Was an Empfindsamkeit bleibt kommt ganz ohne Erbaulichkeiten aus. Filmkritik 

Unverhohlene Gesinnung

„So ein kleiner Mann wie ich, der hat eben nicht aus der Reihe zu tanzen“: Harald Reinls 50er-Jahre-Kriegsfilme Solange du lebst und Die grünen Teufel von Monte Cassino nehmen keinen „Urlaub von der Geschichte“. Sie sind, hinter den Liebesgeschichten, immer noch ein Teil von ihr. Special