Neu auf critic.de

The Living Dead Girl – Kritik

Jean Rollin gelang eine zugleich poetisch-leichte und melancholisch-brutale Elegie über eines der zentralen Themen des Horrorfilms: den Verlust, die Trauer und die Unmöglichkeit, einen geliebten Menschen loszulassen. Nun gibt es The Living Dead Girl (1982) neu restauriert auf Blu-ray.  Filmkritik 

Dao – Kritik

Zwischen einer Gedenkzeremonie in Guinea-Bissau und einer Hochzeit in der Pariser Banlieue, zwischen Dokument und Fiktion, Figurenkonstruktion und Selbstfindung: Alles fließt ineinander in Alain Gomis’ neuem Film Dao, der sich binären Konzepten von Identität ebenso widersetzt wie dem linearen Erzählen. Filmkritik 

Kommunist – Kritik

Indianerspiele mit Egon Krenz. Lutz Pehnerts Dokumentarfilm Kommunist will keine historische Aufarbeitung liefern oder gar moralisches Diktatur-Bashing. Sondern einen Mann porträtieren, der zum inneren Zirkel der DDR-Staatsmacht gehörte und nun als Rentner an der Ostsee lebt. Doch dieser Essay hinterlässt das Gefühl, der Regisseur habe dem kalten Krieger Krenz einen Film geschenkt. Filmkritik 

Verflucht Normal – Kritik

Zuckungen, Beleidigungen und die Sehnsucht nach Nähe: Verflucht normal schildert die Herausforderungen eines Lebens mit Tourette-Syndrom. Dabei folgt der Film zwar bekannten Feel-Good-Mustern, tut das aber mit gewinnender Aufrichtigkeit und tief empfundener Wärme. Filmkritik 

Cannes 2026 - Die Gewinner

Der rumänische Regisseur Cristian Mungiu gewinnt mit Fjord die Goldene Palme. Die Gewinner der 79. Filmfestspiele von Cannes auf einen Blick News 

Framing Cannes 2026 (Teil 3)

In unserem Cannes-Abschlusspodcast sprechen Dunja, Valerie und Sven über Wettbewerbsbeiträge von Andrey Zvyagintsev, Emmanuel Marre und Ira Sachs.   Special 

In the Grey – Kritik

In the Grey ist ein klassischer Guy-Ritchie-Film: abgebrühte Figuren, überdrehte Dialoge, verworrene Missionen. Neben Verfolgungsjagden und Schießereien gibt es diesmal aber auch Kaskaden abstrakter Informationen. Und dann dürfen die Helden auch noch weinen.  Filmkritik 

Auferstanden als Ruine – Cannes-Notizen (8)

Geschafft meldet sich unser Korrespondent ein letztes Mal aus Cannes – und bemerkt ein Muster bei diesem Jahrgang: Bekannte Regiegrößen (diesmal Ira Sachs) liefern im Wettbewerb eher leblose Werke ab, während es in den Nebensektionen ungleich vitaler zugeht (u.a. mit Christophe Honoré). Am Ende gibt es noch eine enttäuschte Liebe und ein kleines Glück. Special 

Her Private Hell – Kritik

Cannes 2026: Der bisher unbeliebteste Film des Festivals ist einer der besten. Nicolas Winding Refns retrofuturistischer Her Private Hell treibt diverse Genres an ihre Grenzen und zeigt, was im Programm bisher gefehlt hat: Echte Experimentierfreude. Filmkritik