Neu auf critic.de

Arru – Kritik

Berlinale 2026 – Panorama: In Elle Sofe Saras Spielfilmdebüt Arrú wird das traditionell naturverbundene Leben einer Sámi-Gemeinschaft bedroht. Durch ein Bergbauprojekt, aber auch durch schockierende Untaten in den eigenen Reihen. Filmkritik 

Meine Frau weint – Kritik

Es wird viel gesprochen in Angela Schanelecs Meine Frau weint – auf dem Arbeitsplatz, im Auto, auf Berliner Grünflächen. Und doch kreist der Film in seinen langen Kamerafahrten um die Einsicht, dass das Gesprochene nie ganz dem entspricht, was man fühlt. Filmkritik 

Liebhaberinnen – Kritik

In Koxis Liebhaberinnen sprechen und performen die Schauspieler*innen Elfriede Jelineks gleichnamigen Text. Es geht um alternde Körper und was es bedeutet, den eigenen Leib ein Leben lang vermarkten zu müssen. Filmkritik 

Die Blutgräfin – Kritik

Berlinale 2026 – Special: Ulrike Ottingers langjähriges Herzensprojekt Die Blutgräfin ist ein zwangloser Filmexzess und eine komplexe Tiefenbohrung in die todessehnsüchtige Geschichte Wiens. Filmkritik 

Tragisch, beinahe transzendent – Notizen von der Berlinale (4)

Filme aus Ägypten und der Türkei setzen sich mit struktureller Gewalt auseinander, während ein selbstgerechtes Lehrstück aus Deutschland wie ein filmgewordener FCKAFD-Sticker wirkt. Und Sandra Hüller ist toll, aber die wahre Entdeckung in Markus Schleinzers Rose ist jemand anderes. Special 

Crocodile – Kritik

Berlinale 2026 – Forum: Ohne Budget, aber mit viel Leidenschaft dreht das nigerianische Kollektiv „The Critics“ afrofuturistische Sci-Fi-Kurzfilme. Die Doku Crocodile folgt dem Aufstieg der Gruppe und zeigt dabei auch Herausforderungen und Zerwürfnisse, die den Erfolg begleiten. Filmkritik 

Trockengelegte Oasen – Berlinale Grohlumne (2)

Ein Festival, dem die Kino-Infrastruktur abhanden kommt: Thomas Groh beschreibt anhand der Abschaffung der Forums-Pressevorführungen, was alles verloren geht, wenn der Kultur statt mit neuen Impulsen nur mit starrem Sparzwang begegnet wird. Special