Neu auf critic.de

The Love That Remains – Kritik

Sich trennen und den gemeinsamen Alltag doch nicht aufgeben, diesen Versuch unternimmt ein isländisches Paar in The Love That Remains. Hlynur Pálmasons Film interessiert sich dabei weniger für große Gefühle als für subtile Stimmungswechsel und das langsame Brüchigwerden von Vertrautem. Filmkritik 

Lach doch mal – Kritik

Streaming-Tipp: Eine Waisenhausgeschichte in Moll erzählt die estnische Regisseurin Leida Laius in Lach doch mal (1985). Das Figurenensemble um die 16-jährige Mari ist darin engmaschig in gewaltförmige Verhältnisse verstrickt. Filmkritik 

Hollywoods letzte Hoffnung: Netzkino

Mit Backrooms und Obsession hält die an YouTube geschulte Webkultur Einzug ins Mainstream-Kino. Doch ob diese Filme tatsächlich, wie mancherorts erwartet, eine Wiederbelebung der Hollywood-Industrie darstellen oder doch nur eine letzte Zuckung vor der endgültigen KI-Übernahme, steht noch in den Sternen. Special 

Disclosure Day - Der Tag der Wahrheit – Kritik

Wohlwollende Außerirdische, kindliches Staunen und ambivalente Vaterfiguren: In Disclosure Day verbindet Steven Spielberg allerlei bekannte Motive aus früheren Erfolgen, bekommt diese Überfülle aber nie ganz unter Kontrolle. Nur seine Liebe zu überwältigenden Bildern, die ist so lebendig wie eh und je. Filmkritik 

Confessions II – The Film – Kritik

Song-Snippets, Schnitt-Stakkato und ein Ritt vom Garten Eden in die 80er-Jahre-Disco: Confessions II – The Film verdichtet auf 14 Minuten nicht nur Madonnas neues Album, sondern ihre gesamte Karriere – und wirkt wie ein letztes Aufbäumen des Musikvideos als Kunstform. Filmkritik 

Im Reich der Sinne – Kritik

Nicht immer bedeutet Filmsex Spaß und gute Laune. Als Teenieparty-Mitbringsel war die VHS von Im Reich der Sinne (1976) wenig geeignet, musste unser Rezensent lernen. Zum 50. Jubiläum kehrt Nagisa Oshimas unnachgiebiger, grimmiger Realismus der Körper nun zurück in die Kinos. Filmkritik 

Europa – Kritik

Streaming-Tipp: In seinem dritten Spielfilm Europa folgt der Italo-Iraker Haider Rashid einem Flüchtling über die türkisch-bulgarische Grenze. Inszeniert ist das als bitteres Abenteuer und filmische Achterbahnfahrt. Filmkritik 

Ich verstehe Ihren Unmut – Kritik

Das Schicksal einer Managerin in einer Gebäudereinigung als Sinnbild für die Verwerfungen des modernen Arbeitsmarkts: Ich verstehe Ihren Unmut ist ein Film von nüchterner Intensität, der sich aber zum Glück ab und zu auch eine Kippenpause gönnt. Filmkritik 

Good Boy - Wir wollen nur dein Bestes – Kritik

Zornig, ohne richtig zu wissen, auf wen oder warum: Tommy, die Hauptfigur in Jan Komasas Good Boy - Wir wollen nur dein Bestes, ist ein Bully aus der britischen Arbeiterklasse. Der Film jedoch wird nicht zu einem Sozialdrama, sondern zu einem etwas unausgegorenen schwarzhumorigen Entführungsthriller. Filmkritik