In der zweiten Fortsetzung von Steven Soderberghs Ocean’s Eleven wollen Danny Ocean und seine Freunde wieder ein Casino ausnehmen – und bleiben dabei so cool und elegant, wie man das inzwischen gewohnt ist. Das Ergebnis: eine gut geölte Unterhaltungsmaschine ohne Ecken, Kanten und echte Spannung. Filmkritik
Ein Film für Politiker und Lehrer: Nachwuchsregisseure drehen 19 Kurzfilme zu den wichtigsten deutschen Grundgesetzen und illustrieren damit die Grundlagen der Rechtsprechung. Filmkritik
Diese britische Parodie auf Actionblockbuster und Polizei-Buddy-Filme bringt mehr Liebe für diese Genres auf (und mehr Intelligenz ins Spiel) als die meisten ernst gemeinten Versuche. Filmkritik
Inmitten des trostlos-brachen Dreiländerecks Deutschland-Tschechien-Polen soll eine Lagune entstehen. Alle Planungsbeteiligten stehen Kopf, und doch ist das ausbrechende Chaos eher gemächlicher Natur. Filmkritik
Auf der Berlinale erweichte Marianne Faithfull als Irina Palm die Herzen der Kritiker. In Sam Garbarskis Masturbations-Märchen hilft die „wichsende Witwe“ ihrem kranken Enkelkind und verteidigt den Glauben an das Gute im Menschen – selbst im Sexshop. Filmkritik
Will Ferrell bleibt seiner skurrilen Rollenauswahl treu. Zusammen mit Napoleon Dynamite-Schauspieler Jon Heder bildet er das erste männliche Eiskunstlauf-Paar der Filmgeschichte. Filmkritik
Vier Freunde machen sich in dieser überdrehten Farce daran, ihre Jungfräulichkeit zu verlieren und sehen sich schon bald mit ungeahnten Komplikationen und Gefahren konfrontiert. Filmkritik
Ausgehend von realen Ereignissen auf einem UN-Stützpunkt in Ruanda erzählt der Film aus der Perspektive zweier Engländer vom Ausbruch des Völkermords an den Tutsis. Filmkritik
Erich Kästners immer noch populäres Kinderbuch aus den vierziger Jahren über ungleiche Zwillinge, die ihre geschiedenen Eltern wieder zusammenbringen wollen, ist bereits mehrfach verfilmt worden. Jetzt erstmals als Zeichentrickversion. Filmkritik
Anfang der achtziger Jahre in England wird eine Gruppe hochbegabter Schüler auf die Aufnahmeprüfung für Oxford und Cambridge vorbereitet. Dabei prallen zwei unterschiedliche Auffassungen von Bildung und Lehre aufeinander. Filmkritik
Der letzte Film des 2006 verstorbenen großen Regisseurs Robert Altman besingt die Schönheit des Erzählens am Beispiel eines nur scheinbar untergehenden Mediums. Filmkritik
Der Titel ist provokant, ebenso die Besetzung mit TV-Comedian und Schauspielnovize Oliver Pocher. Im Vergleich dazu erscheint die Geschichte um den verzweifelten und frustrierten Endzwanziger Simon Peters doch recht konventionell. Filmkritik
In seinem zweiten Spielfilm nach Eating Out erzählt Q. Allan Brocka vom scheinbar abgeklärten Edel-Callboy X, und wie dessen Gefühlsleben von seinem Mitbewohner und einem neuen Kunden durcheinander gebracht wird. Filmkritik
Die Komödie über vier vorstädtische Pseudo-Biker in der Midlife-Crisis, die sich auf den US-Highways die verkümmerte Männlichkeit zurückerobern wollen, wirkt wie der homophobe Ableger von City Slickers (1991) mit Harleys anstelle von Pferden. Filmkritik
Zehn Jahre nach seinem ersten Ausflug auf die Kinoleinwand macht der britische Desastermagnet die Côtes d’Azur unsicher und verwirrt diesmal die Franzosen mit rudimentären Sprachfähigkeiten und ausgiebigen Gesichtsverrenkungen. Filmkritik
In Trub, einem schweizer Dorf, kehrt Unruhe ein, als Seniorin Martha nach dem Tod ihres Mannes beschließt, aus ihrem Tante-Emma-Laden einen Lingerie-Shop zu machen.
Mit Charme und Witz erzählt Regisseurin Bettina Oberli vom Aufstand der Alten. Filmkritik
Lachen und Weinen, Komödie und Drama. Das Regiedebüt der erfolgreichen Autorin Susannah Grant schickt Hauptdarstellerin Jennifer Garner auf eine emotionale Achterbahnfahrt. Nur der Zuschauer bleibt bei alldem außen vor. Filmkritik
Detlev Buck macht dem Landleben eine sonnige Liebeserklärung. Mit einem verträumten und verspielten Abenteuerfilm über ein bedrohtes Pferd, dem das Seltene glückt, gleichermaßen Kinder und Erwachsene mit seiner Ferienstimmung zu becircen. Filmkritik
Mit The Informant, der US-Pay-TV-Verfilmung eines in den achtziger Jahren spielenden Romans zum Nordirlandkonflikt, greift Jim McBride die eröffneten politischen Konfliktlinien höchst unromantisch auf. Filmkritik
Liebe in Zeiten des Kapitalismus bringt effiziente Formen der Partnersuche hervor. In seinem Spielfilmdebüt hat Ralf Westhoff das unromantische Ritual des Speeddating zu einer temporeichen Redekomödie verarbeitet. Filmkritik
Scary Movie, Date Movie, Fantastic Movie. Die Verantwortlichen der Genre-Parodie für Pubertierende drehen die Abwärtsspirale in Sachen Plattheit ohne Rücksicht auf Verluste und Geschmacksnerven ins Unterirdische. Filmkritik