Bei dem japanischen Regisseur gibt es nicht nur keine guten Figuren, sondern nicht einmal die Sehnsucht nach einem moralischen Kompass – und nicht den Hauch eines gesellschaftlichen Zusammenhangs. Bevor sich zwei seiner Protagonisten zu ihrem Geburtstag in die Luft sprengen, geben sie diesem Kino ein letztes Ständchen. weiter
Endlich Liebe: Wenn Vorbehalte sich in Schwärmereien auflösen, ein Halbsatz alles über das menschliche Drama sagt und man schnell eine SMS schreibt, bevor man über den im Affekt gewählten Superlativ zu lange nachdenkt – erst recht wenn der beste Film ausnahmsweise eine Serie ist. weiter
In der japanischen Erotikfilmindustrie werden heterosexuelle und schwule Produktionen nicht selten vom selben Team gedreht. Im Nischenprogramm des Regisseurs Hisayasu Satô geht es um gefährliche Lust, süßen Schmerz und barbarischen Sex, der den abgestumpften Großstädtern wieder das Fühlen lehrt. weiter
Wenn im Kino gehässige Party-Stimmung herrscht oder die Klimaanlage übertreibt. Und wenn Filme nur Babysprache sprechen, einen ungefragt duzen oder sogar ankumpeln. Unsere Autoren über schlimme Momente und schlechte Filme. Zwei Werke sind gleich doppelt vertreten. weiter
Fakten-Check: Wie viel ist dran an der Behauptung der Branchenzeitschrift Blickpunkt:Film, Regisseure hätten nicht auf eigene Initiative einen Neuanfang bei der Berlinale gefordert? Über eine faule Desinformations-Kampagne. weiter
Seelische Krüppel, Rape-Fantasien und ziemlich viele Injektionsnadeln: In den kalten und rohen Erotikfilmen von Hisayasu Satō ist der Wahnsinn kein Ausnahmezustand. Zum Auftakt unserer Reihe erzählt Oliver Nöding, wie er die Angst vor der Begegnung mit dem Werk des japanischen Regisseurs überwand und warum sich das gelohnt hat. weiter
Über das Meer als autonomes ästhetisches Objekt, über erlernte Blindheiten im alltäglichen Umgang mit Dingen und über die Frage, wer in einer Beziehung der Hase und wer der Hund ist: Zweiter Teil unseres Festivalberichts. weiter
Ein Film wird eins mit einer AfD-Gegnerin und bleibt dabei hilflos. Ein Porträt eines alten Bauern nimmt dagegen durch seine ehrliche Distanz ein. Und Shopping Malls entpuppen sich in ihrem Wesenskern als Filmstreifen: Erster Teil unseres Festivalberichts. weiter
Ein Jahr lang begleitet Moran Ifergans Wall das Geschehen an einem Ort, den eine Trennwand in eine Männer- und eine Frauenseite teilt. Festivalnotizen von Hildesheimer Studierenden des Seminars „Fragen an den aktuellen Dokumentarfilm“. weiter
Das internationale Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm feiert dieses Jahr sein 60. Jubiläum. Studierende des Seminars „Fragen an den aktuellen Dokumentarfilm“ (Stiftung Universität Hildesheim) besprechen sechs Beiträge aus dem diesjährigen Programm. weiter