Alte Männer schwelgen in Erinnerungen. Warum macht das so aggressiv? Triviale Filme, Provokationen und ein paar Gründe, auch Luftballons im Kino nicht vorschnell abzuschreiben. weiter
Weggehen oder hierbleiben? Die österreichische Dokumentarfilmerin Ruth Beckermann zieht es oft in die Ferne, aber immer auch wieder zurück ins eigene Land – wo Heimat mittlerweile nicht mehr Sissi meint, sondern zwielichtiges politisches Schlagwort geworden ist. Das Berliner Arsenal widmet ihr bis Ende April eine Werkschau. weiter
Chris Dercons vorzeitig beendete Intendanz ist eine verpasste Chance für die Stadt und ein Armutszeugnis für die hiesige Kulturszene. Über eine von Vorurteilen belastete Debatte und ein Theaterprogramm, das etwas radikal Anderes versuchte, ohne dass es jemand mitbekommen hätte. weiter
Es gibt viele Gründe, noch bis Ende Juni die Helmut-Käutner-Retrospektive im Berliner Zeughauskino zu besuchen. Wir bieten einen kleinen Einblick in Käutners Werk anhand drei seiner schönsten Filme. weiter
Der britische Regisseur Terence Davies ist hierzulande noch immer ein Unbekannter. Jetzt widmet ihm das Arsenal eine umfassende Retrospektive. Über ein Werk, in dem die Kamera weniger durch den Raum als durch die Zeit zu gleiten scheint. weiter
Als Schauspieler mühelos zwischen Jazz und Klassik wechseln. Seit Franz Rogowskis Durchbruch im German Mumblecore sind nur ein paar Jahre vergangen. Wenige Filme später dreht der gelernte Tänzer nun mit der A-Liga des internationalen Autorenkinos. Ein Gespräch über das gespaltene Verhältnis zum modernen Theater, die besondere Freiheit im Kino und die Herausforderung eines unregelmäßigen Lebensstils. weiter
Selten hat es in den letzten Jahren so viele interessante Nominierte für den besten Film gegeben. Auf critic.de kommen sie aber nicht alle gut weg. [UPDATE: Jetzt auch mit allen Gewinnern] weiter
Unter dem Titel "Splendid Isolation" zeigt das Berliner Arsenal im März eine große Reihe zum Hongkong-Kino von der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg bis zum Handover im Jahr 1997. Eine einmalige Gelegenheit, um sich zu überzeugen, wie exzessiv und ungeniert, wie dynamisch und farbenprächtig, wie mitreißend und hyperemotional das Kino aus der ehemaligen Kronkolonie war – auf 35 mm. weiter
Das Leben in den Hangars zwischen Wandel und Stagnation: Ein Jahr lang hat Karim Aïnouz in der Flüchtlingsunterkunft in Tempelhof gedreht. Drei Kurzkritiken zu Zentralflughafen THF, verfasst von Studierenden des Seminars „Schreiben über Film – Berlinale 2018“ (Stiftung Universität Hildesheim). weiter
Kurzkritiken zu den Filmen Premières solitudes von Claire Simon und Mes provinciales von Jean-Paul Civeyrac, verfasst von Studierenden des Seminars „Schreiben über Film – Berlinale 2018“ (Stiftung Universität Hildesheim). weiter