Am meisten glänzte sie, wenn sie rücksichtslos sein durfte und die Worte nur so aus ihr heraussprudelten. Wo ihr Studio Paramount auf kultivierte Gewitztheit setzte, gab Carole Lombard (1908–1942) lieber den verbalen Straßenkämpfer. Eine Würdigung zum Geburtstag. weiter
Inspiriert durch eine 14-stündige Kompilation, die die Filmgeschichte neu vermisst, zeigt das Berliner Arsenal zwischen September und Dezember eine Reihe zu 13 Regisseurinnen – und findet dabei Verbindungen jenseits nationaler Zugehörigkeiten. weiter
Ob Essays, Thriller oder Absurditäten: Werner Herzogs Filme sind zugleich Mahnmal wie Hymne auf die Verlorenheit des Einzelnen, seine Persönlichkeit längst Teil des Werks. Zum 80. Geburtstag eines Besessenen, der staunen, wild denken und bloß nichts greifbar machen möchte. weiter
Zu den wichtigen Unternehmungen des Festivals von Locarno gehört, das Kino entlegener Regionen und unterbelichteter Stilrichtungen zu fördern. Dazu gehört auch ein deutscher Film im Wettbewerb. weiter
Neues aus Locarno: Ein deutscher Film fährt von Frankreich nach Algerien, und zwei Filme aus der Ukraine bieten vor dem Hintergrund des aktuellen Krieges viel Spielraum für Interpretation. weiter
Live from the Locarno Film Festival: Four critics discuss their process of choosing the Top Ten Greatest Films of All Time: A conversation about letting go, criticism as activism, subjectivity and the lure of universalism [in English]. weiter
Der Fremdenlegionär ist zurück in einer alternativen Wirklichkeit, einer, die glücklich macht. Helena Wittmanns zweiter Spielfilm Human Flowers of Flesh schaut hin, dokumentiert und erfindet sich seine Welt, konkret und queer. weiter
Wenn das Filmmaterial schon dem Untergang geweiht ist, brennt sich jede Aufführung als einmaliges Ereignis ein. Das Frankfurter Festival Terza Visione elektrisiert den Kinosaal mit italienischen Genreraritäten. Eindrücke vom diesjährigen Programm. weiter
Auf dem Retrofestival konnte man sich dieses Jahr unter anderem fragen, was im deutschen Kino noch alles möglich gewesen wäre und wen Hollywood-Regisseur Hugo Fregonese als Nächstes ins Gefängnis steckt. Gesammelte Eindrücke aus Bologna. weiter
Braucht es für ein Festival vielleicht gar keinen Direktor? Das FID Marseille im Jahr Null steht wie eh und je für die Rohdiamanten des Kinos – und feiert mit Albert Serra und Mathieu Amalric den Geniekult, natürlich mit Augenzwinkern. weiter