Monsters

Mit seinem Spielfilmdebüt ist Gareth Edwards ein Monsterfilm gelungen, in dem die Monster selbst nur eine untergeordnete Rolle spielen.

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Monsters entzieht sich weitgehend den Konventionen des Genres. Während in anderen Vertretern der Auftritt des Monsters die wahre Attraktion darstellt, sind die riesigen, krakenähnlichen Geschöpfe im Kinodebüt des englischen Computergrafikers Gareth Edwards kaum zu sehen. In ihrer vollen Pracht sieht man sie ohnehin nur einmal, ansonsten tauchen sie entweder kurz in den Fernsehnachrichten auf, oder es huscht nur ein Tentakel um die Ecke. Es ist vorwiegend das Wissen um ihre Existenz, das Monsters eine unheimliche Stimmung verleiht.

Die Handlung beginnt in Mexiko mit dem Fotografen Andrew (Scoot McNairy), der Samantha (Whitney Able), die Tochter seines Auftragsgebers, zurück in die USA eskortieren soll. Die Titel am Anfang des Films informieren uns darüber, dass vor sechs Jahren durch den Absturz einer NASA-Sonde im mexikanischen Grenzgebiet außerirdische Wesen ausgesetzt wurden. Da selbst die Bekämpfung der Monster durch das Militär erfolglos blieb, soll die infizierte Zone nun endgültig geschlossen werden. Nachdem Andrew die Tickets für die letzte Fähre geklaut werden, bleibt den beiden als letzte Möglichkeit, um zurück in die Heimat zu kommen, der Weg durch die infizierte Zone.

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Was Edwards an dieser Reise am meisten interessiert, ist die verhinderte Liebesgeschichte zwischen seinen beiden Hauptfiguren. Gleich zu Beginn erfahren wir, dass Whitney verlobt ist und daran auch nichts ändern möchte. Trotzdem ist sie offensichtlich an ihrem Begleiter interessiert. Zunehmend rückt der Film das heimliche Begehren von Andrew und Samantha in den Vordergrund. Es gibt eine Szene, in der Samantha eifersüchtig auf einen One-Night-Stand von Andrew ist, und zahlreiche Augenblicke, in denen es zwischen ihnen knistert. Edwards verweigert aber beharrlich ein Zugeständnis an herkömmliche Liebesgeschichten, wie es sie auch häufig als Nebenhandlungen in Monsterfilmen gibt. Nie lässt er die Figuren ihre gegenseitige Zuneigung ausleben.

Sofern man den Gerüchten Glauben schenkt, ist Monsters allein schon wegen seines verschwindend geringen Budgets von 15.000 Dollar bemerkenswert. Lediglich mit einem Tonmann und den zwei Hauptdarstellern ausgestattet, soll Edwards vor allem mit Vorgefundenem gearbeitet haben. Nebenrollen wurden mit vor Ort rekrutierten Laien besetzt und an Originalschauplätzen gedreht. Während der Monsterfilm Cloverfield über ein sehr hohes Budget verfügte, aber als billiges Amateurvideo getarnt war, verhält es sich mit Monsters genau umgekehrt. Zumindest äußerlich ist er alles andere als ein Low-Budget-Film und sieht sogar richtig gut aus.

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Man kann sich aktuell in The Road davon überzeugen, dass eine am Computer entstandene Endzeitkulisse durch ihre offensichtliche Künstlichkeit viel an Wirkung einbüßt. Natürlich wurde auch in Monsters neben den Riesenkraken noch viel reinanimiert und rausretuschiert, das Rohmaterial bleiben aber die gelungenen Landschaftsaufnahmen. Unheimlich vernebelte Naturschauplätze in Mexiko und von Hurricane Ike verwüstete Städte in Texas bieten an sich schon starke Bilder. Durch nachträglich eingefügte Warnschilder, Graffiti und vor allem den gigantischen Schutzwall zwischen den USA und der infizierten Zone instrumentalisiert Edwards dieses dokumentarische Material für die Handlung seines Films. Immer wieder rückt Edwards seine Figuren in den Hintergrund, um sich der Ausdruckskraft dieser Landschaften zu widmen.

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Wenn die Monster schließlich auftauchen, nimmt der Film ihnen gegenüber eine für das Genre ungewohnt ambivalente Haltung ein. Sicher sind sie bedrohlich, aber Edwards gesteht ihnen auch eine gewisse Schönheit zu. Als Samantha und Andrew die pulsierenden, leuchtenden Pilze an den Bäumen entdecken, aus denen sich die Monster entwickeln, sind sie eingenommen von diesem faszinierenden Schauspiel. Letztlich geht Edwards sogar so weit, die Krakenwesen zu vermenschlichen. Anstelle eines konventionellen Showdowns tritt das Liebesspiel zweier Monster, die stellvertretend für die Protagonisten deren Zuneigung füreinander ausleben.

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Kommentare


Nils Mohri

Habe den Film gestern in der Sneak gesehen und stimme Ihrer Kritik voll und ganz zu.

Eine Warnung muss ich jedoch aussprechen:
Der Film lebt voll und ganz von seiner Atmosphäre und deswegen sollte man sich diesen Film nicht, unter keinen Umständen, nie, nein, niemals auf Deutsch angucken.

Warum?

Es wurde ALLES synchronisiert. Das Englische sowie das Spanische.

So sagt ein Mexikaner einen deutschen (eigentlich spanischen) Satz und Samantha, zu Andrew gewandt, wiederholt exakt den selben deutschen (eigentlich natürlich übersetzten englischen) Satz als hätte Andrew das Deutsche von davor nicht verstanden. Da es einige dieser Dialoge gibt wird jegliche sich aufbauende Atmosphäre im Keim erstickt und der Film ins Lächerliche gezogen.

Wie man einen Film durch völlige Blödheit so zerstören kann, ist mir unerklärlich...da hat jemand ganz gewaltig geschlafen.


Thomas Z.

kann da meinem vorredner nur zustimmen! die synchro macht bei diesem film (wie so oft) einiges, für mich eigentlich fast alles, kaputt! ich bin allgemein kein freund von synchronisierten fassungen, aber grade bei einer solchen low-budget produktion sollte man doch lieber gleich auf jegliche synchro verzichten, anstatt den film mit einer low-budget synchro kaputt zu machen! sehr schade!in diesem punkt sollte in deutschland wirklich mal ein umdenken stattfinden!


backmagic

Es ist halt schlimm wenn man vom Titel völlig falsches vermittelt bekommt. Man erwartet etwas, bekommt was völlig anderes. Und die Kosten die ich als Zuschauer bezahlen muss, sind die gleichen, ob der Film nun 10.000 10 Mio gekostet hat. Dafür bekomme ich einen durchgehend langweiligen Film zu sehen, Nein Danke, nur sehenswert für bestenfalls Twilight Fans.


Thomas Z.

@backmagic
was der film mit twillight gemeinsam hat, müssen sie mir aber noch mal erklären!diese argumentation ist außerdem quatsch!nur weil der film "monsters" muss es sich ja nicht gleich um einen film à la indenpendence day handeln! da muss man sich eben vorher mal kurz informieren!viel schlimmer sind die leute, die dann im saal sitzen und sich wundern und gleichzeitig anfangen laut zu quatschen, da sie ja jetzt keine aktion zu sehen bekommen!
abgesehen von der synchro kann man den film finde ich durchaus empfehlen!pluspnkte gibts für kameraarbeit und atmosphäre!


Bronco

habe ich das richtig gesehen und der film beginnt mit dem ende???


Chris F.

Enttäuschend. Anstrengend und alles andere als sehenswert.
Dieser Film ist grottenschlecht und macht Wut auf Regisseur, Protagonisten und den Verleiher! Der Trailer ist wirklich aufwendig gemacht und man denkt man bekommt einen wirklich guten Film geboten, das ist aber definitiv nicht der Fall!

Als ehemaliger Filmstudent und Medienschaffender kann ich nur sagen, dass Gareth Edwards
sich und der Welt sein Kinodebüt ehrlich hätte ersparen können und lieber als Pseudografiker hinter seiner Flimmerkiste hätte bleiben sollen.

Die Geschichte zieht sich endlos wie Kaugummi und nachdem man gefühlt stundenlang irgendwelchen Laienschauspielern dabei zuschaut wie sie ewig und drei Tage durch irgendwelche Gegenden ziehen, wird man als Zuschauer sehr schnell echt sauer und aggressiv!

Unterstützt wird dass ganze auch noch durch die strunzdoofen Dialoge und das echt dämliche Verhalten der Charaktere, die andauernd irgendwas verlieren oder vergessen und andächtig lauschen wenn ab und an mal ein paar Geräusche aus Jurassic Park eingespielt werden.

So wünscht man sich schon nach kurzer Zeit, das einer, oder am besten gleich beide Schauspieler bald gefressen werden, damit das Leid (für den Zuschauer) endlich ein Ende hat, doch leider sind die Monster in diesem Film, die dies erledigen könnten, so gut wie nicht existent. Gefühlt sind diese „Monster“ im gesamten Film nur ca. 30 Sekunden lang zu sehen und sind einfach billige Computermontagen von Kraken mit Krebsbeinen, die ab und an mal blinken. Genauso wie die Pilze, die andauernd an irgendwelchen Bäumen leuchten und traurig vor sich hin pulsieren. Für den Drehbuchautor Gareth Edwards sind das wohl die Hauptdarsteller, so viel Zeit wie er darauf verwendet diese, wieder und wieder und immer wieder von allen Seiten zu zeigen.

Resümee: Die Story ist absoluter Blödsinn. Die Umsetzung eine Katastrophe. Der Film absolute Zeitverschwendung und das Geld für die Kinokarte einfach nur zum Fenster herausgeschmissen. Einzig der Trailer ist sehenswert, das war es aber dann auch schon. Ich bin sehr enttäuscht von diesem Film. Ich für meinen Teil werde mir den Namen Gareth Edwards gut merken und wann immer ich ihn wieder auf einem Kinoplakat oder in einem Trailer lesen werde (was ich aber für höchst unwahrscheinlich halte, nach diesem Filmdebüt),
werde ich einen weiten, weiten, sehr sehr weiten Bogen um dieses Kino machen!


Simon T.

Ich kann mich mit meiner Meinung dem User Chris F. nur anschließen. Ich hätte nie gedacht dass ein Film ohne jegliche Handlung, richtige Schauspieler und Spannung ins Kino kommt. Die Schuld der Synchronisation in die Schuhe zu schieben ist unverständlich, selbst in Originalsprache ist es eine Katastrophe.


M. Sommer

Tut mir leid, aber ich find den Film mal richtig gut und bin beeindruckt von seiner subtilen Erzählstruktur, in ihm steckt weit mehr drin als bei den üblichen 08/15 Blockbustern. Der Film enspringt einem ganz anderen Genre. Außerdem war ich sehr erfreut und überrascht über die angebliche "Aktionslosigkeit" und "Leere" des Films, die sich mir eher als Fülle präsentiert. Tolles Kino. Tolle Musik. Tolle Bilder. Und zwei echt gute Schauspieler.


Markus S.

Tut mir leid, aber der Film ist echt das schlechteste was ich in den letzen Jahren, oder besser gesagt überhaupt jemals gesehen habe! Ich kann nicht nachvollziehen wie manche Leute eine "Fülle" in einem total leeren und hohlen Film erkennen können. Dazu gehört schon ne Menge Phantasie oder besser Realitätsverdrängung und Einbildungskraft. „Subtile Erzählstruktur“ WIE BITTE??? Wo denn, es gibt überhaupt keine ??? Der Film und die Dialoge sind völlig konfus und absolut widersinnig!

Das Genre ist wirklich ein anderes. Nämlich: „Schrottfilm für Pseudointellektuelle“ die aus jedem leeren Papierkorb den Sinn des Lebens für sich herauslesen können. Nein danke!

Wenn ich nur „schöne Musik“ und „tolle Bilder“ ohne jeglichen Inhalt sehen will schaue ich mir Space-Night oder Wetterpanorama an und muss dafür keine € 8,- und 1,5 Stunden Zeit zum Schornstein rausböllern.


Chev

Ich finde es immer wieder lustig, wie manche Menschen vor einem Haufen Schrott stehen und dann intellektuell die Stirn in Falten legen und behaupten sie hätten verstanden was der sogenannte Künstler da verzapft hat. Ich seh da nur Schrott.

Und genauso ging es mir bei diesem Film. 15.000 Dollar Budget? Okay, dafür mein Respekt so einen Film daher zu bringen. Aber ins Kino gehört er dennoch nicht.

Farbe beim Trocknen zuzuschauen ist unterhaltsamer.


Uwe

Fand den Film echt gut. Erwartet hab ich eigentlich irgendein Science-Fiction-Spektakel. Hab wohl mit irgendwelchen Trailern was durcheinandergebracht. Aber die Atmosphäre dieses Films hat meine Erwartungen übertroffen. Kann den Film echt empfehlen.
Das ist mal ein "Monsterfilm", in den man vielleicht besser mit der Freundin, als mit den Kumpels geht.


Thomas G.

to Uwe: Die Freundin wird Dich dann aber nach diesem Film bestimmt verlassen, wenn Sie noch ein Fünkchen Anspruch hat! Absoluter Schrottfilm!

Absolut nicht empfehlenswert, außer man will sich eh das Leben nehmen und vorher nochmal ein bisschen Zeit mit hirnloser Antiunterhaltung verschwenden.


maxfrei

Tja, ich finde den Film ausgezeichnet, hervorragend und einfach nur genial. Die darstellende Kunst des manifestierten Ichs in einer Blase aus spezifischen Anticharishma versteckt hinter einer Metapher aus signifikanten Prädikaten. Jetzt hätte ich euch beinahe gehabt wie? Absolut schwachsinniger und grauenhafter Film. Das Drehbuch wurde ohne jeden gesunden Menschenverstand erstellt. Ich frage mich, warum solche Produzenten ihre Storys nicht einmal von Außenstehenden gegenlesen lassen?


Raffi

Wahrlich symptomatisch, wie intolerant manche Rezensenten doch mit jeder der eigenen entgegenstehenden Meinung ins Gericht gehen. Wohlmöglich ist auch nur der eine oder andere intellektuell schlicht nicht in der Lage, anderen ihre eigene Wahrnehmung des Filmes zuzugestehen, ob aber eben jene dann von "Pseudo-Intellektuellen" und "fehlendem, gesunden Menschenverstand" schwadronieren sollten... klingt für mich eher nach Realsatire als nach ernstzunehmender Kritik!

Wie auch immer, nun zur eigentlichen Rezension:

Der Film ist all jenen, die ein buntes, vor Computereffekten strotzendes Scifi-Spektakel à la Indepence day erwarten, zweifelsohne eine echte Enttäuschung. Monsters ist eigentlich eine Lovestory, die in einem ungewöhnlichen, ja - um den Filmtitel bei der Gelegenheit gleich mal als Metapher zu instrumentalisieren - gar monströsen Szenario angesiedelt ist, und so etwas gefällt selbstverständlich nicht jedem. Der Film lebt in der Tat hauptsächlich von der düsteren, beklemmenden Stimmung, den eindrucksvollen Aufnahmen und den charismatischen, meiner Meinung nach durchaus wohl ausgewählten Hauptdarstellern, und ich für meinen Teil habe den Filmkonsum nicht bereut. Ganz im Gegenteil, ich empfand Monsters als erfrischend anders, von metaphorischer Intelligenz getragen und durchaus ausdrucksstark. Wer auf Effekte-Schlachten und Klischee-Monstrositäten verzichten kann, der sollte es bei Gelegenheit ruhig riskieren, und sich Monsters, möglichst vorurteils- und erwartungsfrei, ansehen.

Just my two cents
Raffi


Schlimmi

Also, ich weiß momentan nicht so genau, ob ich den Film anschauen soll oder nicht......
Da man anscheinend nur 30 Sekunden lang krakenähnliche Wesen zu Gesicht bekommt, handelt es sich bei denen vielleicht gar nicht um die eigentlichen Monster - womöglich sind ja die Menschen gemeint? Immerhin ist der Mensch gar nicht so zivilisiert und harmlos, wie er immer gern von sich behauptet.....


banse

auch ich habe ein buntes, vor computereffekten strotzendes Scifi-Spektakel mit viel blut erwartet.

auch meine erwartungshaltung wurde enttäuscht, positiv enttäuscht.

der film bietet, unter anderem, eine sehr gelungene methapher für die urangst des menschen vor dem fremden. das diese auch noch vor der mexikanisch-amerikanischen grenze stattfindet sollte wirklich jedem als überaus deutlicher wink mit dem zaunpfahl reichen.

wenn jemand in seiner erwartungshaltung entäuscht wird: verständlich.
nur wenn ich sofort die scheuklappen aufsetze und stur auf ablehnung schalte, werde ich nichts neues entdecken können und mir auch selbst den kinobesuch verderben.
das wäre nur äusserst schade, da dieser film viel mehr bietet als es ein buntes, vor computereffekten strotzendes scifi-spektakel mit viel blut je könnte.


frank

gestern gesehen. totaler müll. road movie mit lovestory, in dem 2 min. lang "monster" durch die landschaft wackeln. der schluss als trauriger "höhepunkt" entfaltet allerdings unfreiwillige komik. erst knutschen zwei monster, dann knutschen die protagonisten, ende. bekloppter gehts wirklich nicht. kurz: überflüssiger film, mit frech übertriebener werbekampagne!


Paul

was ein schlechter film!
die story ist ja mal wohl überhaupt nicht ausgereift. hier knistert gar nichts. das budget ist mir egal, man kann auch mit wenig viel schaffen (siehe blair witch project 1).
aber hier wird mit wenig auch wenig geschaffen. der film ist voller klischees (tortilla-familien und natürlich korrupte mexikanische beamte), platten dialogen und einer liebesgeschichte, deren erzählniveau flacher ist als eine flunder am meeresboden. was soll denn da knistern? hier wird gar nichts ausgearbeitet, der protagonist kommt sehr unsympathisch rüber und ist total notgeil auf die blondine. die geschichte mit seinem sohn soll uns da wohl etwas mitgefühl einhauchen. naja, billiger gehts wohl nicht! ganz, ganz schlechter film!


Gerry

Der Film lebt von den beiden guten Schauspielern, den teils tollen Naturaufnahmen und einer ungewollten Spannung, die dann aber irgendwie doch leider enttäuscht wird. Trotz alledem fand ich den Film recht sehenswert aber es ist kein Film der ins Regal gestellt werden muss.


HorrorMysteryFan

ganz ehrlich schlechtester Film 2011 gratulation für eure unkenntnis von guten filmen. Ihr macht alle einen Hype der ist so überbewertet der Film angeblich hat er HD Sound 7.1 haha davon merkt man nicht eher normal Stereo dabei hab ich Ibeams aus Amerika ganz ehrlich verbrennen den müll. Größter Reinfall der letzten 10 Jahre was Filme angeht. Super Gareth Edwards für viele stunden lebenszeit die du den menschen raubst. Applaus! Selbst Braindead hatte mehr Unterhaltungswert.


RDC

Monsters! Vielversprechender Name, im Endeffekt ein laues Lüftchen.
Wenn man den Fokus auf das vermeintliche Genre legt.
Tatsächlich geht dieser Film in eine völlig andere Richtung, ob da die Trailer & co clever inszeniert wurden bleibt zu diskutieren, wer Mclane erwartet und sehen will, wird nicht begeistert sein, wenn dann Forrest Gump auftaucht.

Ist der Film allerdings schlecht?
Nein. Atmosphärisch gelungen ist er. Wenn man sich auf ihn einlässt und nicht einfach nur wartet, bis die coolen Megamonster um die Ecke kommen, allerlei Blut verteilen um dann von vin Diesel zerhackt zu werden.
kein Film, der einem spontan einfällt, wenn man über denkwürdige Streifen sinniert.
Allerdings auch keiner, den man gegenteilig anführt.
Widerspruch wird sich dafür genügend finden. Nur ist der Film hinsichtlich seines Genres eben ein Grenzgänger, das werden niemals everybodys darlings - und angesichts der geschürten Erwartungen ist das sowieso nicht mehr möglich.
Ich fand ihn jedenfalls als einen der besseren "Monster"-Filme.
Eben weil er nicht dem typischen Schema F folgt, weil statt Blut und den Riddicks dieser Welt ein anderes Lüftchen weht - bis auf die tatsächlich eher lausig animierten Wesen. (das ausgelutschte Erscheinungsbild mag ich dahingehend verzeihen, letztlich steigen doch die meisten Filmmonster aus irgendeiner Klischeekiste - und außerdem sieht man sie ja ohnehin kaum ;-)

Wird dieser Film dem Hype gerecht?
Nein.
Ist der Film sehenswert?
Durchaus.
Nur ist es eben sein Makel, daß die Verpackung etwas anderes ausdrückt als der Inhalt darstellt.
Kein Fräulein wird begeistert sein, wenn es den hypothetischen Film "Liebe in Paris" einlegt - und dann ansehen muss, wie Jean Claude van Damme seiner Liebsten einen Antrag macht, indem er 90 Minuten Terroisten die Arme verdreht und deren Herzen verspeist.


S.C.

Sag mal leute habt ihr diesen Film gesehen???

wie kan man bitte sagen, dass der gut ist!!

Ich habe nur bis zur hälfte geschaut danach bin ich gegangen!!!

WORST MOVIE I HAVE EVER SEEN IN MY ENTIRE LIFE....


mb

ein stiller schöner film mit zwei ganz durchschnittlichen amerikanern... und dass die außerirdischen hier nur so selten zu sehen sind, macht sinn:
DENN DIE EIGENTLICHEN MONSTER SIND NATÜRLICH DIE MENSCHEN !


christian

Wie man diesen Film als Schrott bezeichnen kann ist mir ein Rätsel. Und das aus dem Mund eines Filmstudenten und Medienschaffenden? Ich will niemanden zu nahe treten geschweige dem jemanden`s Filmgeschmack in Frage stellen aber wer diesen Film als Schrott bezeichnet sollte am besten gar nicht mehr ins Kino gehen. Anscheinend sind wir schon so zugemüllt von Hollywoods blutspritzenden Megakatastrophen, alles in Schutt und Asche zerstörenden, und am Ende siegt der Diesel Wahnsinn das der ungetrübte Blick auf ein einmal anderes Machwerk gar nicht mehr möglich ist.?
Bei allem Respekt vor verschiedenen Geschmäckern stimmt es mich sehr nachdenklich das es Menschen gibt die diesen Streifen als Schwachsinn abtun.
Ich würde dann gerne wissen was in deren Augen ein guter Film ist.
Anyway - Prädikat: Wunderschön!
...und wie weiter oben von Nils Mohri schon erwähnt bitte in englisch original. Alles andere ist Schrott. ;-)


filmfan123

Schlechtesters Film des Jahrtausends , habe den Film in Amerika gesehen und muss sagen das er einfach nur schlecht ist keine atmossphäre keine action und auch noch schlechte animationen und viele filmfehler wie leute hier sagen der ist echt gut , den sollte man mal das gehirn weichklopfen ihr habt alle keine ahnung ehrlich null ahnung.


René A.

Ich persönlich finde es unheimlich amüsant die Kommentare hier zu lesen, aus irgendeinem Grunde kann man schon am Schreibstil erkennen wer welcher Meinung ist. Die Fraktion die jedem gesunden Menschenverstand absprechen möchte, "Unkenntnis" diagnostiziert, den Film empfiehlt, wenn man ohnehin sich das Leben nehmen möchte (nennen wir sie freundlich "Michael Bay-Fraktion"), und eine andere, die versucht den Film zu erklären.

Nein, der Film wird keinem Michael Bay-Fan gefallen. Zumindest nicht wenn er mit der Prämisse herangeht, brachiale Explosionen, Blut und Gemetzel vorzufinden. Der Film ist _kein_ Godzilla 4. Wenn der Trailer das suggeriert (nicht gesehen), dann ist das Banane, richtig - das macht den Film aber deswegen nicht schlecht. Ich hab zugegebenermaßen anfangs auch nicht ganz verstanden was ich mir da überhaupt angucke, ich hatte keine Erwartungen (aus der Bibliothek eines Freundes geliehen, nur das Cover gesehen, sonst nie etwas gehört) - dementsprechend wurde auch nichts enttäuscht. Ich mag sowohl Dredd als auch The Fountain, und Monsters ist weder noch. Der Film ist bildgewaltig, gegensätzlich (immer wiederkehrender Faden: Kinder), spannend. Auch wenn die CGI einiges an Hochwertigkeit vermissen lässt, was bei dem Budget aber nicht verwunderlich ist.

Es gibt bessere Filme, sicherlich - aber so schlecht wie einige ihn auszumachen versuchen ist er nicht. Da liegt der Fehler eindeutig beim Betrachter, nicht beim Medium.

PS: "Als ehemaliger Filmstudent und Medienschaffender [..].." - immerhin die richtige Entscheidung getroffen. Übrigens, wenn man schon versuchen muss seine Meinung mit einer solchen Einleitung zu untermauern/wichtiger zu machen, dann nächstes Mal vielleicht nicht so offensichtlich daneben liegen mit der "Analyse". Kleiner Tip: die "Monster" die insgesamt 30 Sekunden zu sehen sind, und die "blinkenden Pilze", sollen etwas bestimmtes vermitteln. Sie sind NICHT dazu da, um die Gier nach Action zu befriedigen. Und bei einem Budget von 15.000-500.000 Dollar nach mehr und besseren Monstersequenzen zu rufen, zeugt von absolutem Unwissen im Bereich CGI, was mich widerrum an den Kompetenzen als "Filmstudent" zweifeln lässt.






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