Specials

Im Tempel der Leidensfähigkeit – Cannes-Notizen (6)

Mit Nicolas Winding Refns Her Private Hell trifft unser Reporter auf den meistgehassten Film des Festivals – und findet darin doch so einiges Schönes. Von den Regiegrößen Almodóvar und Zvyagintsev zeigt sich hingegen nur einer von seiner vitalen Seite. Und aus Thailand kommt ein unerwartetes Highlight. weiter 

Dust in the Wind: Kontrolle und Sinnlichkeit

Lukas Foerster und Dunja Bialas starten mit "Dust in the Wind" einen neuen monatlichen Kinopodcast. Keep it simple: eine Folge, ein aktueller Kinofilm, ein Gast. Los geht es mit dem Dokumentarfilm Was an Empfindsamkeit bleibt, in dem Daniela Magnani Hüller von einem Mordversuch erzählt, den sie nur knapp überlebte. weiter 

Endlose Anmut – Cannes-Notizen (5)

Das ist es: das Meisterwerk des diesjährigen Cannes-Jahrgangs! Unser Rezensent bejubelt Sandra Wollners Everytime, eine Meditation über Trauerarbeit. Warum aber läuft dieser Film nicht im Wettbewerb? Zum Beispiel anstelle von Cristi Mungius Fjord, der der Gesellschaft den Spiegel vorhalten möchte, aber doch nur den breiten, manipulativen Pinsel schwingt. weiter 

Scheiß drauf, das sind gute Filme – Oberhausen 2026

Die Kurzfilmtage Oberhausen boten Entdeckunsreisen in wenig beleuchtete Areale der Filmgeschichte, teils krass low fi. Irre Filmtrips über den Weltuntergang. Alchemistische Märchenbilder. Unappetitliche Halbpornos, bei denen man sich schuldig fühlt.  weiter 

Die Dinge sind, wie sie sind – Cannes-Notizen (4)

Jackenverlust, falsche Palmen, 5 Screenings am Tag: Unser Mann in Cannes ist im Dauerstress. Aber was tut man nicht alles für Väter und Töchter (mal von Dupieux, mal mit Bardem), einen bestialischer Killer-Barbie (Lars Eidinger) und einen im 1. Drittel fulminanten SciFi-Horror-Monster-Western (Na Hong-jin), der dann aber... lesen Sie selbst! weiter 

Framing Cannes 2026 (Teil 1)

Der Wettbewerb in Cannes ist bereits in vollem Gange. In unserem ersten Festival-Podcast sprechen wir über neue Filme von Asghar Farhadi, Pawel Pawlikowski, Ryusuke Hamaguchi, Marie Kreutzer und Quentin Dupieux.  weiter 

Irgendeinen Tod muss man sterben – Cannes-Notizen (3)

Populistisches queeres Kino mit Hollywood-Anklängen, fade Blutsuppe aus Südkorea, ein fast-Meisterwerk, dem die Anthroposophie dazwischen kommt und ein japanischer Roboterfilm mit rekordverdächtig wenig Applaus: Unser Kolumnist erlebt an seinem dritten Cannes-Tag Licht und Schatten. weiter 

Nebenwirkung: Blutschwitzen – Cannes-Notizen (2)

Mit einem waschechten B-Movie und retrofuturistischen Nerd-Phantastereien bekommt das Festival eine erfrischende Adrenalinspritze. Radu Jude inszeniert außerdem einen Klassiker auf recht herkömmliche Weise neu und die Regiearbeit eines Schauspielers erweist sich als Studentenerstlingsklischee. weiter 

Danke dafür – Cannes-Notizen (1)

Ein Pariser Rentner wird in Cannes zum ersten Highlight. Die Filme hingegen lassen es eher gemächlich an. Pierre Salvadoris Eröffnungsfilm lädt zum Kaffee-Kränzchen, Pawel Pawlikowski verfilmt ein besseres ChatGPT-Script und Ashgar Farhadi bekommt das Kunststück hin, französische Top-Schauspieler nutzlos zu verbraten. weiter 

Unverhohlene Gesinnung

„So ein kleiner Mann wie ich, der hat eben nicht aus der Reihe zu tanzen“: Harald Reinls 50er-Jahre-Kriegsfilme Solange du lebst und Die grünen Teufel von Monte Cassino nehmen keinen „Urlaub von der Geschichte“. Sie sind, hinter den Liebesgeschichten, immer noch ein Teil von ihr. weiter