In ihrer zweiten filmischen Texterkundung nach dem Himmler-Projekt (2000) gewähren Romuald Karmakar und Manfred Zapatka Einblick in das Weltbild eines Islamisten. Ein minimalistisches Experiment und ein Beitrag zur Aufklärung. Filmkritik
Rudolph M. Schindler zählt zu den wichtigsten Vertretern der klassischen Architektur-Moderne des letzten Jahrhunderts, war jedoch bislang nur Kennern bekannt. Heinz Emigholz suchte Schindlers unkonventionelle Bauten in Südkalifornien auf und legte ein außergewöhnliches filmfotografisches Album an. Filmkritik
James Bennings 13 Lakes bietet 13 unterschiedliche Schauplätze, zwölf Schnitte, sowie ausschließlich Außenaufnahmen - und ist ein ungewöhnlich intensives Kinoerlebnis. Filmkritik
In seinem neuesten Film begibt sich Matthew Barney mit seiner Lebensgefährtin Björk auf ein japanisches Walfangschiff, um eine blutige Hochzeitszeremonie zu feiern. Filmkritik
Mit seinem Filmzyklus kreiert Allround-Künstler Matthew Barney einen faszinierenden Kosmos aus ambivalenter Sexualität, persönlicher Mythologie und protzigem Kitsch. Drei Jahre nach seiner Vollendung tourt das Mammutprojekt nun endlich durch deutsche Großstädte. Filmkritik
Tom Schilling verkörpert den jugendlichen Jakob, der ziellos durchs Leben treibt und dabei seine Umgebung und sich selbst filmt. Das Regiekollektiv „Field Recordings“ inszeniert und lässt improvisieren unter der Schirmherrschaft von Wim Wenders. Das Konzept lässt Radikales erhoffen, und dabei bleibt es. Filmkritik
Ulrike Ottingers sechsstündiger Dokumentarfilm ist zugleich eine Reise von Deutschland über Osteuropa nach Odessa in der Ukraine, die schließlich in dem eurasischen Istanbul ihr Ziel findet. Mit Hilfe literarischer Texte bieten die Bilder des sich als Momentaufnahme verstehenden Filmes einen nicht immer gelungenen, aber sehr faszinierenden Blick auf die „weißen Flecken der Landkarte Europas“. Filmkritik