Der Prozess
Ein epischer Gerichtsprozess, ein Stück deutscher Fernsehgeschichte, ein Mammutwerk zur NS-Vergangenheit: Eberhard Fechners sinfonischer Gesprächsfilm ist endlich auf DVD erschienen. Filmkritik
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Ein epischer Gerichtsprozess, ein Stück deutscher Fernsehgeschichte, ein Mammutwerk zur NS-Vergangenheit: Eberhard Fechners sinfonischer Gesprächsfilm ist endlich auf DVD erschienen. Filmkritik
Für einen Doppelmord sitzt der Deutsche Jens Söring seit 1990 im US-Gefängnis. Ein filmisches Plädoyer bereitet nun die Indizien mit viel Gerichtssaal-Pathos auf. Für einen Freispruch ist den Regisseuren fast jedes Mittel recht. Filmkritik
Philip Scheffner und Colorado Velcu haben in ihrem gemeinsamen Film nach einem Weg gesucht, drei Roma-Familien ihr eigenes Leben träumen zu lassen – und ihn mithilfe von Digicams gefunden. Filmkritik
Wie fühlt es sich an, wenn ein Staat stirbt? Sergej Loznitsa montiert Archivaufnahmen zu einer solidarischen Erinnerung an den Augustputsch in Moskau – und ergänzt den Kanon historischer Bilder um eine häufig vernachlässigte Ebene. Filmkritik
Transnationale Tristesse: Der Schweizer Regisseur Jan Gassmann spannt eine Leinwand über den europäischen Kontinent, die er an seinen Rändern befestigt. Filmkritik
Das Kino als letzte Philosophie. Nikolaus Geyrhalter imaginiert eine Welt ohne Mensch und weiß, dass Menschen da sind, um sie zu sehen. Filmkritik
Drei Frauen in Damaskus: In ihrem Dokumentarfilm findet die syrische Regisseurin Sara Fattahi Bilder für den inneren Belagerungszustand. Filmkritik
Wer bei dem Titel eine weitere Anklage der US-Außenpolitik durch den Berufspolemiker erwartet hat, wird überrascht sein: Michael Moore marschiert selbst in Europa ein, auf der Suche nach guten Ideen. Ein originelles Filmkonzept war leider nicht darunter. Filmkritik
Streaming-Tipp: E pluribus unum. Frederick Wiseman findet den Entwurf eines bunten Einwanderungslandes in einem New Yorker Stadtviertel. Filmkritik
Auf den rechten Weg: Der kanadische Regisseur Jean-François Caissy zeigt das Erwachsenwerden zwischen Schulrichtlinien und grenzenlosen Naturlandschaften. Filmkritik
Wenn man die Augen nur weit genug aufsperrt: Dominik Graf setzt dem 2011 verstorbenen Kritiker Michael Althen ein filmisches Denkmal. Filmkritik
Nimmt das Kino der Weimarer Republik den kommenden Nationalsozialismus vorweg? Rüdiger Suchsland bebildert in seinem Regiedebüt Siegfried Kracauers These von „Caligari zu Hitler“. Filmkritik
Die Tanzfläche kocht, hier trifft sich die Scene. Auch Spätgeborene und zu spät Zugezogene sind auf dieser furios montierten historischen Stadtführung willkommen. Filmkritik
Von zwei Israelis, die auszogen, Hollywood zu erobern. Die unabhängige Produktionsfirma Cannon schickte sich in den 1980er Jahren an, die Phalanx der Studios zu durchbrechen. Filmkritik
Anna Thommens Dokumentarfilm begleitet zwei Jahre lang eine Integrationsklasse in der Schweiz und zeigt abseits von Klischees den Werdegang junger Eingewanderter hin zu einem eigenständigen Leben. Filmkritik
Die Kraft des Vertrauens. Mit einem intimen Dokumentarfilm über portugiesische Fischer setzen Joaquim Pinto und Nuno Leonel ihrem Sehnsuchtsort ein Denkmal. Filmkritik
Vom Sichtbaren und Unsichtbaren. Das Kino Arsenal zeigt Dokumentar- und Experimentalfilme zum Holocaust. Special
Spirituelle Mondlandschaften – Chantal Akermans elegische Fahrt nach Osten. Filmkritik
Der italienische Regisseur Gianfranco Rosi wandert einen Autobahnring entlang und sammelt wortlos, was in seine Fänge gerät. Doch was genau möchte er zeigen? Filmkritik
VoD: Zwischen Dokumentation und Selbstinszenierung. 20.000 Days on Earth bietet einen Einblick in das Leben des Nick Cave. Filmkritik
Das Theater der Privatheiten. Gedanken ohne Anspruch auf Vollständigkeit zu Laura Poitras’ Citizenfour. Filmkritik