Neu auf critic.de

Pferde stehlen – Kritik

Ein alter Mann hält Rückschau auf einen Sommer seiner Kindheit in Schweden. In einem überdrehten Sturm aus Bildern, Klängen und Musik sträubt sich Pferde stehlen gegen die Vermutung, dass diese Zeit kaum Nachwirkungen hatte. Filmkritik 

Der goldene Handschuh – Kritik

Fatih Akin verfilmt Heinz Strunks Roman über einen realen Serienmörder mit greller, schlagerhafter Farbigkeit. Der Goldene Handschuh ist drastisch, explizit, hemdsärmelig, unerschrocken – und eine Liebeserklärung an ein Hamburger Milieu der 1970er Jahre. Filmkritik 

Der Boden unter den Füßen – Kritik

Der anstrengende Berufsalltag einer jungen Unternehmensberaterin bietet keinen Platz für ihre psychisch kranke Schwester. Der Boden unter ihren Füßen wird in Marie Kreutzers neuem Film dabei nur für kurze Zeit wacklig. Filmkritik 

Öndög – Kritik

Zu Gast in den Verhältnissen, die das Leben formen. Wang Quan’an entspinnt in Öndög anhand eines Leichenfunds in der mongolischen Steppe ein Geflecht aus poetischen und dokumentarischen Bildern. Filmkritik 

The Great Pretender – Kritik

Woche der Kritik 2019: Ein Theaterstück, vier Perspektiven – In The Great Pretender erzählt Nathan Silver von amourösen Verflechtungen zwischen schönen Französinnen und bärtigen Amerikanern, ob als Beziehung, als One-Night-Stand oder als Sex mit dem Ex. Filmkritik 

Gelobt sei Gott – Kritik

Relevante Themen statt subversive Deutungen. François Ozon erzählt in Gelobt sei Gott einen realen Vergewaltigungsskandal in der katholischen Kirche nach. Dabei geht er eher in die Breite denn in die Tiefe.  Filmkritik