Geliebte Lügen
Wenn Lügen die Liebe sezieren, wenn Gefühle plötzlich nicht mehr genügen, nicht mehr erwidert werden. Julian Fellowes hat einen schmerzhaften Film über die Liebe in ihrer ganzen Grenzenlosigkeit gedreht. Filmkritik
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Wenn Lügen die Liebe sezieren, wenn Gefühle plötzlich nicht mehr genügen, nicht mehr erwidert werden. Julian Fellowes hat einen schmerzhaften Film über die Liebe in ihrer ganzen Grenzenlosigkeit gedreht. Filmkritik
Über die Ohnmacht der Worte – In seinem neuesten Werk inszeniert Benigni seine prominente Liebesgeschichte mit Nicoletta Braschi vor der Kulisse des Irakkrieges und reproduziert Klischees seiner vorherigen Filme. Filmkritik
Verlorenes Glück, Einsamkeit, verstellte Identitäten und den Mut zum Neuanfang thematisiert Regisseurin Petra K. Wagner in der überfrachtet wirkenden Liebesgeschichte Maria an Callas. Filmkritik
Was sich liebt, das trennt sich: Ralf Huettners turbulente Scheidungskomödie um ein Paar, das miteinander ebenso schlecht auskommt wie ohneeinander, vermischt Romanze und Komödie zu einem stimmigen Unterhaltungsfilm. Filmkritik
Der Martial-Arts Film ist in einer Sackgasse angekommen. Dieser Eindruck drängt sich zumindest angesichts Chen Kaiges effektüberladenem Kostümspektakel auf. Filmkritik
Und immer wieder Transzendentalität. Aber diesmal hat es Altmeister Terrence Malick übertrieben. Endgültig. Filmkritik
Alles fit im Schritt? Oskar Roehler verfilmt Michel Houellebecqs Skandalroman um die sexuellen und menschlichen Nöte zweier Brüder mit Moritz Bleibtreu und Christian Ulmen in den Hauptrollen. Filmkritik
Achtung: deutsches Sozialdrama! In Komm näher verwebt Vanessa Jopp die Beziehungs- und Alltagsnöte von sieben Protagonisten zwischen Ehehölle, Würstchenbude und Teenagerfrust gekonnt abwechslungsreich. Filmkritik
Dominik Grafs Film erzählt die Geschichte einer problematischen Dreierbeziehung in den letzten Monaten vor dem Mauerbau 1961. Der Rote Kakadu verknüpft Liebe und Politik, Sex und Geschichte. Filmkritik
Noch bevor man sich von Heath Ledgers schauspielerischen Qualitäten in Brokeback Mountain (2005) überzeugen kann, kommt er als Casanova in die deutschen Kinos. In Venedig wurde Ledger für diese Darstellung gelobt. Der Film, bei dem Lasse Hallström (Chocolat, 2000) Regie führte, fiel jedoch beim Festivalpublikum durch. Filmkritik
Ein halb vergessener Popstar lernt auf einer Tournee durch Osteuropa die geheimnisvolle Blondine Natasha kennen und verliebt sich in sie. Der neue Film Mika Kaurismäkis orientiert sich am Mythos von Orpheus und Euridike. Filmkritik
Rob Marshall inszeniert Arthur Goldens Bestseller Die Geisha als überlangen Kostümfilm des Leidens- und Erfolgswegs einer Japanerin. In den Hauptrollen zu sehen sind die chinesischen Stars Zhang Ziyi und Gong Li. Filmkritik
James Mangolds Film über Johnny Cash reiht sich schmucklos in die Reihe aktueller Biopics ein und verlässt sich ganz auf seine Schauspieler. Filmkritik
Gleichzeitig homoerotische Liebesgeschichte und mythologisches Dschungelmärchen: Apichatpong Weerasethakuls Tropical Malady sprengt alle Genregrenzen und bietet ein einmaliges Kinoerlebnis. Filmkritik
In einer von Armut und Gewalt geprägten südafrikanischen Township verliebt sich ein Polizist in die heißblütige Arbeiterin Carmen. Mark Dornford-May erzählt die altbekannte Geschichte mit Hilfe frischer, unverbrauchter Bilder und Techniken. Filmkritik
Eine Frau verlässt ihren Mann für ihren Liebhaber, kehrt aber noch am selben Abend zu ihm zurück. In dem Ehedrama im großbürgerlichen Milieu der Pariser Belle Epoque verrennt sich Patrice Chéreau in stilistische Exzesse und ästhetische Spielereien. Filmkritik
Noch vor ihrem Auftritt in Die Insel (The Island, 2005) agierte Scarlett Johansson in dem Period-Picture Good Woman – Ein Sommer in Amalfi. Die europäische Co-Produktion vereint Johansson erstmals mit der Oscarpreisträgerin Helen Hunt vor der Kamera. Filmkritik
Affe liebt Frau. Frau weiß nicht so recht. Kommen Helikopter, knallen ihn vom Empire State Building. 188 Minuten inklusive mehr Dinosaurier, als in einen Jurassic Park passen. Filmkritik
Kann ein Film, der beim Festival in Cannes von der versammelten Filmkritik höhnisch verrissen wurde, vollkommen schlecht sein? The Brown Bunny ist ein reduktionistischer Autorenfilm von und mit Vincent Gallo, der einen quälen, einschläfern und am Ende doch beeindrucken kann. Filmkritik
Mit der Entspanntheit eines Besenstiels lernt Meredith über die Weihnachtsfeiertage die sympathisch-chaotische Familie ihres Zukünftigen kennen, hassen und lieben. Das Haus der Stones wird dabei einmal gründlich durchgekehrt. Filmkritik
Bent Hamers neuer Spielfilm handelt vom unsteten Lebenswandel eines Autors, dessen Genie außer ihm selbst niemand zu erkennen scheint. Die Rede ist von Charles Bukowski, dem großen Underdog der amerikanischen Literatur des letzten Jahrhunderts. Filmkritik