VoD: Eine junge Studentin soll im Shanghai des Zweiten Weltkrieges einen verhassten Kollaborateur in eine Falle locken. Ang Lees Gewinner des goldenen Löwen auf den diesjährigen Filmfestspielen von Venedig ist ein stiller Liebesfilm. Filmkritik
VoD: Krzysztof Kieslowski macht einen Film über die Liebe. In seinem Leinwanduniversum wird daraus eine Meditation über Einsamkeit und das bloße Ideal eines existentiellen Bedürfnisses. Filmkritik
Einer neuen Biographie zufolge soll Englands Schriftstellerikone Jane Austen ihren eigenwilligen Romanheldinnen gar nicht allzu unähnlich gewesen sein. Geliebte Jane zeigt Austens junge Jahre und ihre erste Liebschaft, die sie in ihrem Werdegang als Autorin angeblich sehr geformt haben soll. Filmkritik
Wie einst Shaft durch die Straßen New Yorks, wandelt der schwarze Teenager Leroy durch Berlin und kämpft um die Liebe zur blonden Eva. Mit Verve und doppelbödigem Humor inszeniert Armin Völckers seinen ersten Spielfilm. Filmkritik
Zwei Menschen, drei Orte, drei Jahreszeiten. Nuri Bilge Ceylan liefert mit Iklimler - Jahreszeiten ein Meisterstück des minimalistischen Erzählfilms ab. Filmkritik
Die Neuverfilmung von Martin Walsers berühmter Novelle über die Midlife Crisis bringt ein sehr überzeugendes Schauspielerensemble zusammen. Das Unterfangen, aus dem Text eine Komödie zu machen, gelingt aber nur halb. Filmkritik
Nach dem eher enttäuschenden Asylum (2005) zeigt sich der schottische Filmemacher David Mackenzie wieder in Form. Filmkritik
Das „erste Mal“ ist es genau genommen weder für Ben Stone (Seth Rogen), noch für Alison Scott (Katherine Heigl). Nur eben in dieser Konstellation und ohne Verhütung. Und so kommt, was kommen muss... Filmkritik
Die mongolische Hirtin Tuya steckt in einer Zwangslage: Um das Überleben ihrer Familie zu sichern, muss sie einen neuen Ehemann finden. Das berührende und stets auch humorvolle Porträt Tuyas Hochzeit wurde bei der Berlinale 2007 mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet. Filmkritik
Wong Kar Wais zarte Liebesgeschichte ist ein Paradebeispiel für ästhetische Perfektion. TV-Empfehlung
Wer nach oben will, darf nicht immer nur an sich selber denken. Eine Binsenweisheit, die in Curtis Hansons Spielerdrama überraschend charmant und gelassen daherkommt. Filmkritik
VoD: Rien ne va plus, nichts geht mehr. Jacques Demy zeichnet in seinem Spielerfilm von 1963 das Porträt eines Pärchens, das drauf und dran ist, alles zu verzocken – auch die Liebe und die Selbstachtung. Filmkritik
Aufkeimende Homosexualität vor überwältigender Naturkulisse – das war schon das Sujet von Brokeback Mountain (2005). Nun legt der Chinese Daï Sijie mit seinem in Frankreich produzierten Lesbenfilm Die Töchter des chinesischen Gärtners eine Variation dessen vor. Filmkritik
Unmögliche Räume, anarchische Farb- und Lichtexzesse, dekonstruierte Genrezeichen: Takashi Miikes Auteurwerdung erreicht mit Big Bang Love, Juvenile A (46 oku nen no koi) eine neue Ebene. Filmkritik
Annabelle wird von ihren Eltern in das Internat „Zur heiligen Theresa” geschickt, wo sie endlich Disziplin lernen soll. Dabei wird ihr der Aufenthalt schon bald von der attraktiven Klassenlehrerin versüßt. Filmkritik
Nach der „Siddharta“-Adaption Samsara hat der indische Regisseur Pan Nalin eine Mischung aus Abenteuer- und Liebesfilm gedreht, dessen zeitlicher Rahmen sich über zweihundert Jahre erstreckt. Filmkritik
Eine wild-romantische Liebesgeschichte aus den Niederlanden: Rutger Hauer und Monique van de Ven lehnen sich in Paul Verhoevens Durchbruchsfilm gegen eine konformistische Gesellschaftsordnung auf. Filmkritik
Paul Verhoevens dritter Spielfilm erzählt die auf tatsächlichen Ereignissen beruhende Geschichte eines jungen Mädchens, das in den Niederlanden des ausgehenden 19. Jahrhunderts in in einem verarmten Arbeiterviertel lebt. Filmkritik
François Ozon inszeniert in seinem neuen Film das Porträt einer aufstrebenden Kitschroman-Schriftstellerin in England zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit liebevoller Distanz und verstörender Künstlichkeit.
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Zwischen politischer Utopie und persönlicher Lebenserfahrung verbringt eine Gruppe junger Pariser gemeinsam die Jahre 1968 und 1969. Ausgezeichnet für beste Regie und Kamera auf den 62. Filmfestspielen Venedig. Filmkritik
Im hektischen Treiben Kairos versucht eine junge Frau zwischen Bauchtanzstunden und der Beschäftigung mit Liebeslyrik ihr unterdrücktes Verlangen zu entdecken.
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