Erotikfilm

Stoß das Tor zur Hölle auf: Die Filme von Hisayasu Satō

Seelische Krüppel, Rape-Fantasien und ziemlich viele Injektionsnadeln: In den kalten und rohen Erotikfilmen von Hisayasu Satō ist der Wahnsinn kein Ausnahmezustand. Zum Auftakt unserer Reihe erzählt Oliver Nöding, wie er die Angst vor der Begegnung mit dem Werk des japanischen Regisseurs überwand und warum sich das gelohnt hat. Special 

The Velvet Vampire

California Desert Dreaming: Stephanie Rothmans vierter Spielfilm ist ein nur wenig besungener Klassiker des erotischen Vampirfilms. Den europäischen Merkmalen des Genres setzt er kalifornischen Lifestyle und eine ausgeprägte weibliche Perspektive entgegen. Filmkritik 

16. Hofbauerkongress: Obskure Filme, die Großes mit uns vorhaben

Männer, die nach Schweiß und Leder riechen, Frauen, die niemand verdient, und der grindigste dirty talk ever. Mit einer Reihe von Gastautoren haben wir Erinnerungen an drei Nächte in Nürnberg zu einer Text-Collage versammelt, die sich, ganz dem Geist des Kongresses entsprechend, der Maßlosigkeit hingibt. Special 

Warum ich gern die Frauen in erotischen Filmen bin – Sex Trouble

Nach der Sexwelle in den 1970er Jahren erlitt der erotische Film eine gesellschaftliche Abwertung, von der er sich bis heute nicht erholt hat. Unter Verdacht und Kritik geriet vor allem der „männliche Blick“. Im zweiten Teil unseres Specials erzählt Silvia Szymanski von der Freiheit, sich auch und gerade in diesen Filmen als „Frau“ zu sehen, als sexuelles Wesen. Special 

Die Kleinbürgerlichkeit des queeren Kinos – Sex Trouble

Das queere und das feministische Kino wollen Strukturen aufreißen und schaffen dabei selbst Stereotype. Mit einem zweiteiligen Special wollen wir uns dem Unbehagen widmen, wenn man gemeint ist, sich aber nicht angesprochen fühlt. Im ersten Teil erklärt Michael Kienzl die gängige Vorstellung von queerem Kino zu einem Fall für die Mottenkiste. Special 

Der Ornithologe

VoD: Der heilige Antonius in der Golden Shower. João Pedro Rodrigues verführt uns mit seinem so rätselhaften wie zugänglichen neuen Film dazu, an das Unglaubliche zu glauben. Filmkritik 

We Are the Flesh

Inzest, Nekrophilie und Sexszenen im Wärmebild-Look: Das ebenso skandalträchtige wie experimentelle Debüt des Mexikaners Emiliano Rocha Minter erinnert an die Filme Gaspar Noés. Und führt vor, wie limitiert die Filmsprache im alltäglichen Kinobetrieb sonst ist. Filmkritik 

Elle

Wenn eine Vergewaltigung zum Rollenspiel wird. Paul Verhoeven knüpft mit einem fulminanten neuen Film an sein Kino der dunklen Obsessionen an. Filmkritik 

Haltung bewahren!

Das unausgesprochene Verlangen, das sich hinter einem einfachen „oder so“ verbirgt. Alain Guiraudies neuer Film erkennt in der Inkohärenz eine Tugend und bringt seine Figuren zum Schweben. Filmkritik 

Théo und Hugo

Oliver Ducastel und Jacques Martineau eröffnen ihren neuen Film mit einer der vermutlich längsten Sexszenen der Filmgeschichte. Doch auch danach versucht das Regie-Duo mit seiner impulsiven Liebesgeschichte über zwei Fremde neue Wege zu beschreiten. Filmkritik 

Scorpio Nights

Ein kleines, intensives Softsex- und Sozialdrama aus dem Manila der Mittachtziger, das in einem maroden Mietshaus mit allzu durchlässigen Wänden spielt. Filmkritik 

Silip: Daughters of Eve

Ein Dorf, in dem religiöser Wahn und Geilheit miteinander ringen. Mit einem eigensinnigen Erotikfilm erzählt Elwood Perez von einem Sündenfall der anderen Art. Filmkritik 

Black Mama, White Mama - Frauen in Ketten

Eddie Romero verlegt Stanley Kramers Anti-Rassismus-Drama Flucht in Ketten auf die Philippinen und ins Women-in-Prison-Subgenre. Außerdem bedient er sich motivisch großzügig bei der von Roger Corman geleisteten Vorarbeit. Filmkritik 

Turn Me On!

Berge, Schafe, einsame Straßen und eine Teenagerin, die nur das eine will. In ihrem ersten Spielfilm wählt die Regisseurin Jannicke Systad Jacobsen eine seltene Perspektive auf weibliche Lust. Filmkritik 

Déjà-vus im Bahnhofskino

Sexploitation à la Wishman - Teil 5: Von nüchternem Striptease bis zur Penetrationsangst. Auf der Suche nach wiederkehren Bildern in Doris Wishmans „rohen“ Filmen. Special 

Deadly Weapons / Double Agent 73

Sexploitation à la Wishman - Teil 2: Zwei Brüste für ein Halleluja – mit den beiden Chesty-Morgan-Filmen Deadly Weapons und Double Agent 73 sprengt Doris Wishman jede Leinwand und Schaulust. Filmkritik 

Nymphomaniac 2

Wenn die Nymphomanin keine Sexsüchtige sein will: Der zweite Teil der Odyssee führt Joe durch Exzess, Therapie und Züchtigung, er liefert Antworten auf überflüssige Fragen und entblößt den intellektuellen Zugang zur Körperlichkeit. Filmkritik