Junge Hollywood-Stars von heute scheinen schwule Rollen nicht mehr zu scheuen. Doch was unterscheidet sie von früheren Schauspielern und können queere Rollen nicht auch zur Resource werden? Till, Hannah und Jan gehen in die Männer-Diskussion und streifen dabei aktuelle Filme wie The History of Sound und Pillion sowie den Hype um die Serie Heated Rivalry. weiter
Er pfeift auf erzählerische Konventionen und filmhandwerklichen Anspruch. Dennoch gelingen Horror-Enthusiast David „The Rock“ Nelson regelmäßig kleine Meisterwerke von radikal subjektiver Originalität und eindringlicher Schönheit. weiter
Die in dem Band „Berufung: Kritiker“ versammelten Texte von Hans Schifferle nähern sich auf immer wieder neue Art den Verheißungen des Kinos. Lukas Foerster begegnet dem Abenteuerland, das Schifferle entstehen ließ, während einer Reise durch den mythengesättigten Südwesten der USA. weiter
Eingehüllt vom Dunkel und dem Schall vertrauter Stimmen begaben sich unsere AutorInnen in Nürnberg auf eine bereichernde Expedition abseits einer auf Meisterwerke fixierten Film- und Mentalitätsgeschichte. weiter
Winnetou und Dr. Mabuse, Edgar-Wallace-Krimis und landschaftsverliebte Heimatfilme: Das deutsche Unterhaltungskino der Nachkriegszeit ist ohne das Werk Harald Reinls nicht denkbar. Ab Freitag widmet das Berliner Zeughauskino dem Regisseur eine große Retrospektive. weiter
Ein Film beginnt dort, wo jemand nicht mehr schweigt. Der Regisseur Jean-Pierre Bekolo erinnert sich an ein Treffen mit Alexander Kluge (1932-2026). weiter
Eine Orchesterprobe in Unfaithfully Yours (1948) wird zur Quintessenz der einzigartigen Komik von Hollywood-Regisseur Preston Sturges: Kollektive Gefühle verbinden sich mit individueller Exzentrik, alle reizen sich gegenseitig und die Welt verwandelt sich in großes Entertainment. Eine Einstimmung zur Sturges-Retro im Berliner Zeughauskino. weiter
Berlinale 2026: Die Bedeutung von Namen und Geschichten, der humorvolle Umgang mit Musik und Lärm, das Gelingen oder Scheitern von Gesprächen: Studierende des Seminars „Schreiben über Film“ (Stiftung Universität Hildesheim) schreiben über Nurith Avivs Prénoms und Nicolas Peredas Everything Else is Noise. weiter
Ein Ausflug ins Archiv mit Radu Jude, eine Spurensuche in Kambodscha, ein Kampf gegen das Schweigen und eine sinnliche Überforderung, die an die Anfänge des Kinos erinnert: Leonard Krähmer präsentiert vier Favoriten aus der Berlinale-Kurzfilmsektion. weiter
Wie weit lässt ein Film sich reduzieren? Und welches Potenzial liegt darin? Inmitten strapaziöser Infrastruktur und hektischer Debatten können eine zwei minimalistische Filme aus der Hosentasche wieder auf Null bringen: Sinne schärfen, kleinste Dinge als Ereignis freilegen. Schafft ein, zwei, viele Hongs und Bennings! weiter