VoD: Wie die Welt geboren wird. In ihrem dokumentarisch anmutenden Film porträtiert Léa Fehner ein Gesundheitssystem, das Patienten und Personal malträtiert. Die Zukunft in unseren Händen lässt die Geburtsstation zur Fabrik werden. Filmkritik
Das Festival in der Hansestadt widmet sich ab heute wieder dem „formal und inhaltlich anspruchsvollen Dokumentarfilm“. Aktuelle Produktionen stehen dabei ebenso auf dem Programm wie Werke von großen Dokumentaristen wie Peter Nestler, Tamara Trampe und Klaus Wildenhahn. News
VoD: Bei Charlies Fressattacken schwillt die Musik unheilvoll an. Brendan Fraser legt sich ins Zeug, uns seine übergewichtige Figur nahbar zu machen, doch Darren Aronofskys Film The Whale will uns bei ihrem Anblick auch schaudern lassen. Filmkritik
VoD: Die Schülerin Yara verfolgt online alles, was die Influencerin Whitney Bjerken so treibt. Joya Thomes Dokumentarfilm One in a Million fragt, ob das Erwachsenwerden beider Mädchen trotz räumlicher Trennung nicht eine gemeinsame Erfahrung ist. Filmkritik
Der sowjetische Matrose Dimitri geht in Hamburg von Bord. Jede Station seiner Flucht ist in Gábor Altorjays Schwarzweißfilm anders koloriert. Mit lakonischer Absurdität erzählt Tscherwonez (1982) von der Suche nach Oasen im Kulturkampf des Kalten Krieges. Filmkritik
Die achtjährige Vicky kann die Erinnerungen anderer Leute riechen und kommt so einem nie erloschenen Begehren ihrer Mutter auf die Spur. Léa Mysius’ Film The Five Devils ist eine sinnliche Reise, die in einem flammenden Inferno endet. Filmkritik
Irgendwo muss alles wieder raus: Der emotionale Ballast, den das Waisenkind Suzume mit sich herumschleppt, dringt in Gestalt eines zerstörerischen Riesenwurms an die Erdoberfläche. Die Bilder in Makoto Shinkais Anime sind dafür erstaunlich aufgeräumt. Filmkritik
Neu auf MUBI: Zwei Frauen am See, der Horror ganz nah. Alex Ross Perry bedient sich in der Motivkiste der Filmgeschichte und erweitert sein pessimistisches Laberkino um ein feines kleines Psychodrama. Filmkritik
In Ben Afflecks Film über den ikonischen Basketballschuh spielt Matt Damon einen Apostel mit Plauze, der in Michael Jordan seinen Messias findet. In der religiösen Erweckungsgeschichte zwischen MTV und Adam Smith schwingt dabei stets eine ironische Note mit. Filmkritik
VoD: Aus Verlust erwächst erst Trauer, dann Unberechenbares. Christophe Honoré erforscht weiter, was es heißt, ein junger schwuler Mann aus der Provinz zu sein. Leichtfüßig, betrübt, erotisch und intensiv. Filmkritik