Neu auf MUBI: In De Humani Corporis Fabrica erschließen Véréna Paravel und Lucien Castaing-Taylor mit dem Inneren des menschlichen Körpers einen unbekannten Kontinent. Erneut ist das Sensory Ethnography Lab weniger an der Vermittlung von Wissen als an einem neuartigen Erleben interessiert. Filmkritik
Die große Liebe als Skandal oder ein Skandal im Gewand der großen Liebe. Todd Haynes lässt Natalie Portman und Julianne Moore nach soapigen Geheimnissen suchen und die Lust am Altersunterschied erforschen. Filmkritik
Todd Haynes seift sein Kino ein, Ramata-Toulaye Sy schenkt dem Wettbewerb das diesjährige Spielfilmdebüt, und Jean-Luc Godard liefert letzte Bilder nach Cannes. Dazu noch eine Prise Scorsese und ein bisschen Glazer oben drauf. Special
Steve McQueen und Wang Bing führen in ihren Cannes-Beiträgen in Gegenwart und Vergangenheit von Amsterdam und Zhili. Über zwei Werke, die sich Zeit nehmen und dabei langsam zu sich kommen.
Special
Midlife Crisis in Anatolien und Big-Brother-Ästhetik für Nazis: Mit den neuen Filmen von Jonathan Glazer und Nuri Bilge Ceylan nimmt der Wettbewerb von Cannes Fahrt auf. Special
Vom Science-Fiction-Film bis zum klassischen Drama: Die Bandbreite des französischen Kinos, die in Cannes sichtbar wird, hat auch mit den Budgets der einzelnen Filme zu tun. Über Catherine Corsinis Homecoming und Thomas Cailleys The Animal Kingdom. Special
Neu auf Mubi: Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis zieht es Muraki schnell in die Schatten des Verbrechens zurück. Im Gerüst ein klassischer Yakuza-Film, lebt Masahiro Shinodas Pale Flower (1964) mehr von stilisierten, teils aberwitzigen Momenten als von seiner Geschichte. Filmkritik
Hirokazu Koreeda versetzt Rashomon in die Schule. Die Unschuld setzt seine Sozialkritik dreimal neu an und verliert sich dann in einer Fantasie. Filmkritik
Hirokazu Koreeda, Catherine Corsini und Wang Bing blicken auf die Jugend: Die ersten drei Filme sind im Wettbewerb von Cannes gelaufen – einer von ihnen war bereits im Vorfeld kontrovers diskutiert worden. Special
Im zweiten Teil seines „Diptychons über zwei Brüder“ zwingt Ulrich Seidl sein Publikum dazu, den Blick des pädophilen Ewald auf Kinder einzunehmen. Sparta untersucht Machtverhältnisse, indem er uns die Brille des Überlegenen aufsetzt. Filmkritik