A Beautiful Day – Kritik
Ein der Welt überdrüssiger Killerkörper schleppt sich ein letztes Mal durchs Bild und räumt auf. Der Wettbewerb von Cannes endet mit einem müden, unfertigen Film. Und seinem vielleicht besten. Filmkritik
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Ein der Welt überdrüssiger Killerkörper schleppt sich ein letztes Mal durchs Bild und räumt auf. Der Wettbewerb von Cannes endet mit einem müden, unfertigen Film. Und seinem vielleicht besten. Filmkritik
Loyalität ist ein fragiles Konzept: Mit einem nihilistischen Actionfilm spannt der südkoreanische Regisseur Byun Sung-hyun ein Netz aus Misstrauen und Intrigen, in das er auch sein Publikum einwickelt. Filmkritik
Antisemitismus, Entführung, Coming of Age: Kantemir Balagov hat einen wunderschön ungelenken Film gedreht, der nicht alles auf einmal will, sondern alles um einen Platz in einem viel zu engen Bild kämpfen lässt. Filmkritik
VoD: Präsident zwischen den Stühlen. Santiago Mitre inszeniert ein Gipfeltreffen und schickt dem argentinischen Präsidenten seine Tochter hinterher. Die bringt nicht nur ihre Nerven mit, sondern auch den Einbruch des Fantastischen in die Welt der großen Politik. Filmkritik
Lieber von allem nur ein bisschen, aber Hauptsache viel. Fatih Akin empfiehlt sich in Cannes für den Filmmittwoch im Ersten. Filmkritik
Das Auge und die Vagina: François Ozon glaubt an die Kunst der Penetration und die Wahrheit der visuellen Wahrnehmung. Seine Lust aber richtet sich auf etwas Drittes. Filmkritik
Nach Arrival treibt auch Kiyoshi Kurosawas neuer Film dem Alien-Invasionskino die Hysterie aus – und rückt damit ein beliebtes Sujet politisch reaktionärer Allegorien ins Reich der Kommunikation. Filmkritik
Stalken statt Talken: Laurent Cantet wagt sich nicht in aktuelle Debatten, sondern in die Moleküle der französischen Gesellschaft und fragt, ob es da überhaupt noch was zu integrieren gibt, und wenn ja, was und wo hinein. Filmkritik
Mubi: Hundemüde, aufgekratzt, reizbar – Robert Pattinson. Die Brüder Josh und Bennie Safdie haben einen sehr körperlichen New York-Film gedreht. Filmkritik
Einfach mal nichts sagen und sich treiben lassen, in den Abgrund, vors Schloss von Kafka, durch die sibirischen Straßen von Marx und Hegel bis zum Jüngsten Gericht. Sergei Loznitsa geht aufs Ganze. Filmkritik