Neu auf critic.de

Hillbilly Elegy – Kritik

Neu auf Netflix: Kurz nach Trumps Abwahl erscheint die Verfilmung eines Buches, das als Schlüssel zum Mindset seiner Wähler galt. Ron Howard träumt in Hillbilly Elegy aber ganz unverdrossen den American Dream. Filmkritik 

Die Sieger - Director's Cut – Kritik

In Die Sieger wollte Dominik Graf Tuchfühlung aufnehmen mit den amerikanischen und italienischen Politthrillern der 1970er Jahre. Im Director's Cut von 2019 bleibt etwas spürbar von der Niederlage, die der Regisseur bei der Urfassung empfunden haben muss. Eine Wunschkritik unserer Steady-Abonnent*innen. Filmkritik 

Gipsy Queen – Kritik

VoD: Boxen ist Arbeit, und der Boxerfilm kaschiert diese Gleichung im besten Falle nicht, sondern stellt sie aus. In Hüseyin Tabaks Gipsy Queen nimmt die Kamera immer dann Fahrt auf, wenn die Protagonistin Tische abräumt oder im Ring austeilt. Filmkritik 

Neubau – Kritik

Salzgeber Club: Ein queerer junger Mann will der Einöde entfliehen und ab in die große Stadt. Neubau ist kein Film über Brandenburg, kein Film über Berlin, kein Film über eine Transition. Sondern ein Film über den Sommer, über Körper, das Sich-Wohlfühlen in der eigenen Haut. Filmkritik 

Sylvie – Kritik

Die Liebe ist dort, wo man gerade nicht ist: In Klaus Lemkes Sylvie versucht ein Model einen begriffsstutzigen Seemann von der Liebe zu überzeugen. Ein Film wie ein kopfloses Abenteuer. Filmkritik 

Afrikamera 2020

Vom 17. bis 22. November findet das Berliner Festival für aktuelle afrikanische Filme coronabedingt online statt – mit einem Jubiläum und einem Klassiker des postkolonialen Kinos. News 

Alone – Du kannst nicht entkommen – Kritik

Über einsame Highways flieht Jessica vor der Vergangenheit und muss sich plötzlich gegen Übergriffe der Gegenwart wehren. In seinem Survival-Thriller mit Westernanklängen kalkuliert John Hyams seinen Genre-Klassizismus wie der Verfolger im Holzfällerhemd seine Sadismen. Filmkritik 

Amore libero – Kritik

Laura Gemser als Naturkind auf einer Insel, auf der man Liebe Zucker nennt. Ein Ingenieur will die Zivilisation bringen, doch die Einheimischen machen nicht mit. In Amore libero steckt kein falscher Ehrgeiz, dafür viel Nachdenklichkeit, Sorgfalt und Liebe. Filmkritik