The Sadness – Kritik
Robert Jabbaz' Horrorfilm handelt von einem Virusausbruch der brutalsten Sorte. The Sadness wartet nicht nur mit Gewaltexzessen auf, sondern trifft gleich mehrere Nerven der Gegenwart. Filmkritik
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Robert Jabbaz' Horrorfilm handelt von einem Virusausbruch der brutalsten Sorte. The Sadness wartet nicht nur mit Gewaltexzessen auf, sondern trifft gleich mehrere Nerven der Gegenwart. Filmkritik
In Rotterdam gibt es neben Männern in der kasachischen Steppe, allerlei Corona-Allegorien und Gender-Dekonstruktionen auch den neuen Film von Terence Davies zu sehen. Ein Sehtagebuch. Special
Ein unfallflüchtiger Fahrer nistet sich im Leben der Witwe seines Opfers ein – und wird allmählich zum Hauptdarsteller eines Thrillers. Are You Lonesome Tonight? wechselt Form und Look wie ein Chamäleon, Garstigkeit und Melancholie wechseln sich beständig ab. Filmkritik
VoD: Ein Jahr lang hat Antonia Kilian eine vor dem IS geflüchtete Frau begleitet, die sich in Rojava zur Polizistin ausbilden lässt. The Other Side of the River ist eine filmische Intervention, in der Kino und Befreiung zusammenfallen. Filmkritik
Drei sehnsüchtige Männer in einer geschlossenen Bar: Auch wenn Mika Kaurismäki in seinem neuen Werk keinen Corona-Film sehen will, wird Eine Nacht in Helsinki doch erst im pandemischen Licht besonders. Filmkritik
VoD: Draußen pfeift der Wind um die Farm, drinnen sitzt Lizzy und ahnt Teuflisches vor der Tür. Ihr Geisteszustand bleibt in Emma Tammis Horror-Western The Wind lange ein Mysterium, aber dann wird doch ziemlich viel erklärt. Filmkritik
VoD: Pinkeln und Träumen. In Sabrina Sarabis Romanverfilmung Niemand ist bei den Kälbern wirft sich eine junge Frau für eine Welt jenseits der Provinz in Schale, die Wille und Vorstellung bleibt. Filmkritik
Die Mechanik der eigenen Erzählmaschine: Für Nightmare Alley verfrachtet Guillermo del Toro einen monströsen Cast auf einen Jahrmarkt, verwandelt ganz klassisch eine Aufwärts- in eine Abwartsspirale und lässt sich dabei genüsslich in die Karten schauen. Filmkritik
VoD: Vom Dienstleistungsprekariat im unwirtlichen Marseille. Gloria Mundi ist ein Abgesang auf die gelebte Solidarität unter Arbeitern. Die Hoffnung auf ein besseres Leben manifestiert sich in einer majestätischen Geburt. Filmkritik
Erzählen, was nie erzählt wird, zeigen, was nie gezeigt wird: Die dritten Frankfurter Frauen Film Tage widmeten sich unsichtbarer oder nicht anerkannter Arbeit – und vielfältigen Formen des Widerstands. Notizen von Studierenden der FU Berlin. Special