In digital veredelten Bildern zaubert der griechische Regisseur Tassos Boulmetis das Istanbul der 50er und das Athen der 60er Jahre auf die Leinwand und erzählt dabei die Geschichte eines in der Türkei lebenden Jungen, der gezwungen ist, mit seinen Eltern nach Griechenland auszuwandern. Filmkritik
Ob sich seine zukünftige Vaterschaft mit der Produktion des ersten deutschen Kung-Fu-Films vereinbaren lässt, muss der junge Türke Ibo in dieser unterhaltsamen Hamburger Kiezkomödie erst noch mühevoll herausfinden. Filmkritik
István Szabó präsentiert seine zweite Komödie. Nach dem Zauber der Venus (Meeting Venus, 1991) lässt er uns nun dem Zauber Julias verfallen – und dies in einem phantastischen Film! Filmkritik
Uma Thurman und John Travolta tanzen wieder! Filmkritik
Eine “existentialistische Komödie” über die Identitätskrisen verschiedener Figuren, die sich im formal-inhaltlichen Übereifer des Regisseurs verliert. Filmkritik
Vier Gepäckdiebstähle in vier europäischen Städten konfrontieren die betroffenen Touristen mit unverständlichen Formularen, Fußball schauenden Polizisten und unerwartet komplizierten Verhören, während gerade das Championsleague-Finale stattfindet und die Fans ausflippen. Ein filmisches Vierländerturnier, das auf unterhaltsame Art und Weise ein Europa zeigt, das trotz Verständigungsschwierigkeiten vereint im Fußballfieber schwelgt. Filmkritik
FBI-Agentin und “Miss Undercover” Gracie Hart wird eigentlich nicht mehr für Ermittlungsarbeit eingesetzt, aber als zwei Freunde entführt werden, mischt sie sich dennoch ein. Filmkritik
Der neue Animationsfilm aus den Blue Sky Studios wartet mit einer Welt voller Roboter auf, in der ein junger Mann vom Lande sich in der großen Stadt bewähren muss. Das Spektakel komischer Ideen ist gemischt mit Gesangs- und Tanzeinlagen. Filmkritik
In der neuen Komödie von Wes Anderson (Rushmore, 1998) agiert Bill Murray als zerzauster Unterwasserfilmer, für den Jacques Cousteau Pate stand. Der Film sprüht nur so vor Ideen, doch lässt das Werk den Humor von vorangegangenen Filmen des Regisseurs vermissen. Filmkritik
Nach dem Überraschungserfolg Rushmore (1998) manifestierte der Regisseur Wes Anderson mit The Royal Tenenbaums seinen Ruf als einer der originellsten Komödienregisseure Hollywoods. Selten gab es einen so hochkarätig besetzten Ensemblefilm wie diesen, dem es gelingt Komik mit Tragik, dank eines absurden Humors, zu verbinden. Filmkritik
Rushmore ist Name einer Eliteschule und gleichzeitig eines skurill-absurden Universums, in dem sich der phantasierte phantasierende Max Fischer gegenüber einbrechenden Realitäten behaupten muss. Dies kulminiert in dem Theaterstück Heaven and Hell, einer irrsinnigen Mixtur aus Platoon, Apocalypse Now und „Best of Sidney Lumet“. Eine Liebeserklärung an das Kino, wie der gesamte Film. Filmkritik
Der Debütfilm von Wes Anderson um ein Trio von amateurhaften Dieben entwickelt seine Stärke aus skurrilen Figuren und absurden Situationen, vermag dabei aber dramaturgisch nicht immer zu überzeugen. Dennoch beeindruckt Durchgeknallt (Bottle Rocket) durch eine eigene Stilistik, die sich vor allem aus dem Changieren von Melancholischem und Komischem ergibt. Filmkritik
Ein Baby mit Superkräften lehrt seinen Vater das Fürchten, der dann auch noch von einem nordischen Gott heimgesucht wird: wenn Cartoons zum Leben erwachen, hat man es eigentlich auch als Comiczeichner nicht leicht. Leider wird die Lebendigkeit in diesem Film nur behauptet, und das Spektakel schlechter Spezialeffekte kriecht seinem vorhersehbaren Ende nur höchst uninspiriert entgegen. Filmkritik
Als ein Europäer in New York tritt Jude Law in die Fußstapfen von Michael Caine und spielt die Titelrolle des modernen Casanova Alfie. Der Regisseur Charles Shyer machte für sein Remake Konzessionen an das Unterhaltungskino, dennoch scheiterte der Film an den US-Kassen. Filmkritik
Der neue Film mit dem österreichischen Kabarettisten Josef Hader ist die zweite Verfilmung eines Krimis von Wolfgang Haas, in dem die Salzburger Gesellschaft von der katholischen Kirche bis zu den Festspielen vorgeführt wird. Ein harmloses Kabinettstückchen mit ironischem Blick auf die österreichische Mentalität. Filmkritik
In Die syrische Braut erzählt Regisseur Eran Riklis eindringlich von den privaten und politischen Konflikte einer drusischen Familie in den Golanhöhen, die seit 1967 von Israel besetzt werden, eigentlich aber zu Syrien gehören. Filmkritik
Taxi Driver vs Marathon Man, Raging Bull vs The Graduate. Meet the Fockers bezieht seinen Reiz aus der Konfrontation von Robert De Niro und Dustin Hoffman, doch das Duell wird nur angedeutet. Hoffman dient hier lediglich als Sidekick. Allerdings liefert er aus dieser Position bevorzugt grandiose Leistungen, wie etwa in Asphalt-Cowboy (Midnight Cowboy, 1969) an der Seite von Jon Voight oder in Papillon 1973 neben Steve McQueen. Dies bestätigt er nun erneut und bleibt somit der einzige Lichtblick in diesem mäßigen Aufguss. Filmkritik
Mit Verschwörung im Berlin-Express hat der schwedische Regisseur Peter Dalle einen wilden Mix aus Thriller und Komödie geschaffen, der optisch an den Film Noir der 30er und 40er Jahre des letzten Jahrhunderts erinnert, sich aber im Übrigen an die Maxime des österreichischen Philosophen Wittgenstein hält, dass nichts so ist wie es scheint. Filmkritik
Nachdem aus Kerry nichts wurde, gibt es den „Neuen Carrey“. Im Gegensatz zum Politiker John konnte sich das amerikanische Publikum mit dem Ausnahmekomiker Jim in seinem jüngsten Film anfreunden, dort spielte der Film annähernd 120 Millionen Dollar ein. Zugegeben, Carrey hat auch ein leichteres Spiel, es geht in Lemony Snicket – Rätselhafte Ereignisse nicht um kontrovers diskutierte Themen, sondern lediglich um die Frage: „Was braucht ein Kind nicht, um glücklich zu sein?“. Filmkritik
Ein taiwanesischer Spartenfilm über eine mögliche Liebe zwischen einem schüchternen romantischen Jungen und einem verletzten Playboy. Formula 17 bietet in eintönig ausgeleuchteten Bildern ein Klischee homosexueller Liebe. Filmkritik
Wein, Weib und wenig Gesang: Alexander Payne erzählt in diesem mit zwei Golden Globes ausgezeichneten Film die Geschichte zweier Männer, die in Kalifornien nicht nur guten Wein, sondern auch noch anderes Lebenswertes suchen. Eine sehenswerte Tragikomödie, deren Regisseur gelegentlich zu wenig auf seine großartigen Schauspieler vertraut. Filmkritik