Berlinale 2026

Framing Berlinale 2026 (Teil 1)

Es ist wieder Berlinale-Zeit und auch unser Podcast ist natürlich am Start! Los geht es mit Wettbewerbsbeiträgen von Alain Gomis und Emin Alper, queeren Filmen im Programm und Highlights aus den Nebensektionen.  Special 

So weit, so Dogville – Berlinale Grohlumne (1)

Vorne historisch, hinten Sperrholz: Die Berlinalefilme der ersten Tage werfen erstaunlich viele Blicke hinter die eigenen Kulissen. Thomas Groh mit Anmerkungen zu Shahrbanoo Sadats No Good Men, Kai Stänickes Der Heimatlose, İlker Çataks Gelbe Briefe und Xu Zaos Light Pillar. Special 

AnyMart

Berlinale 2026 – Forum: Nach und nach verwandelt sich die trockene Komödie AnyMart über einen jungen Supermarkt-Angestellten in einen Horrorfilm. Der wahre Schrecken ist die Eiseskälte, die Regisseur Yusuke Iwasaki in der japanischen Gesellschaft aufspürt. Filmkritik 

Eine Dosis Schabernack – Notizen von der Berlinale (2)

Am zweiten Berlinale-Tag reicht die Bandbreite der Premieren vom Genrefilm bis zur ehrenwerten Festival-Konfektionsware. Zu erleben gab es haarige Monster, Popstar Charlie xcx als niedergeschlagene Künstlerseele und den lustigsten Film der bisherigen Berlinale.  Special 

Allegro Pastell

Hippes Sprachmaterial, attraktive Körper und gleitende, machmal allzu illustrative Bilder. Anna Rollers Allegro Pastell ist so offensiv zeitgeistig wie die Romanvorlage von Leif Randt – und wirkt doch wie aus ferner Vergangenheit. Filmkritik 

A Prayer for the Dying

Berlinale 2026 – Perspectives: In Dara Van Dusens Western über eine Epidemie in einem Dorf steckt noch spürbar der Schock der Coronakrise. Das Debüt A Prayer for the Dying ruft mulmige Gefühle hervor, wird aber weder Maßnahmenbefürworter noch Maßnahmengegner brüskieren.  Filmkritik 

Gelbe Briefe

Auch wenn der Name Erdogan niemals fällt, verweist Gelbe Briefe deutlich auf die Säuberungswelle in der Türkei seit dem Putschversuch 2016. Ilker Çataks Film über ein regierungskritisches Künstlerpaar in Ankara ist sein bisher politischstes Projekt. Filmkritik 

No Good Men

Scheinbar eine klassische RomCom, wird No Good Men von der brutalen Wirklichkeit im Afghanistan nach Rückkehr der Taliban eingeholt. Die Verbindung von Realität und Fiktion verleiht dem Film eine Kraft, die über seine konventionelle Form hinausgeht. Filmkritik 

Verloren in der Bruchstelle – Zur Berlinale-Retrospektive 2026

Mit der neuen Leitung der Deutschen Kinemathek hat sich auch das Aroma der Berlinale-Retrospektive merklich geändert. Die Schau „Lost in the 90s“ widmet sich gleich einem ganzen Jahrzehnt, hat einen soliden Kern und steht doch auf wackeligen Beinen. Olaf Möller mit einigen Anmerkungen. Special 

Berlinale 2026: Empfehlungen

Morgen beginnt der Vorverkauf für die 76. Berlinale. Um die Qual der Wahl zu erleichtern, haben wir uns schon mal im Programm umgesehen und verraten, welche Filme man sich nicht entgehen lassen sollte.  Special 

D’Est

Spirituelle Mondlandschaften – Chantal Akermans elegische Fahrt nach Osten. Filmkritik