Neu auf critic.de

Geographies of Solitude – Kritik

VoD: Jeder Frame eine Entdeckungsreise. In poetischen 16-mm-Aufnahmen liefert Regisseurin Jacquelyn Mills eine Charakterstudie über eine einsame Insel und ihre einzige Bewohnerin und wird dabei von der Beobachterin zur Kollaborateurin. Filmkritik 

Filme als Wahrheiten: DOK Leipzig 2022

Zu Unrecht vergessene DEFA-Werke, Begegnungen mit der Ukraine und eine gefilmte Nachlassverwaltung: Beim DOK Leipzig stellen Filme Gemeinschaft her, verbiegen sich aufrichtig und suchen in Foto-Archiven nach einem Horror namens Zukunft. Special 

Halloween Ends – Kritik

Die Hölle ist eine Kleinstadt, in deren Tunneln Michael Myers auf die Eskalation wartet. David Gordon Greens Abschluss seiner Halloween-Trilogie ist ein vielgestaltiges Faszinosum, das Traditionen in Frage stellt. Filmkritik 

Earwig – Kritik

Neu auf MUBI: Lucile Hadzihalilovic taucht eine karge Wohnung in ein dunstiges Zwielicht. Die Geschichte um einen Mann, ein Kind und ein tägliches Zahnspangen-Ritual ist auch nicht durchsichtiger. Sie spielt wahrscheinlich nach dem Zweiten Weltkrieg – falls sie überhaupt in einer realen Welt stattfindet. Filmkritik 

Triangle of Sadness – Kritik

VoD: Die Reichen und Schönen räkeln sich an Deck eines Kreuzfahrtschiffs, allesamt unsympathisch und ein bisschen dumm. Kopfschüttelnd schaut Ruben Östlund ihnen in seiner Satire Triangle of Sadness zu und lächelt in sich hinein. Filmkritik 

Mascarpone – Kritik

Nach dem Ende einer schwulen Bilderbuchehe erlebt Antonio neue Freiheiten beim Sex und beim Backen. Zwischen Grindr und Rainbow Cakes tariert die RomCom Mascarpone geduldig Abhängigkeit und Selbstbestimmung aus. Filmkritik 

Drop Out - Nippelsuse schlägt zurück – Kritik

Ist es ein Neo-Noir, ein Erotikthriller? Eine derangierte Großstadtkomödie, ein Sittenporträt eines zugekoksten 90er-Hamburgs? In jedem Fall ist Drop Out (1998) ein Film, der in seiner Großspurigkeit im deutschen Kino Seltenheitswert hat. Filmkritik