Neu auf critic.de

Mehr denn je – Kritik

VoD: In Ruhe sterben. Emily Atef schickt ihre todgeweihte Protagonistin in Mehr denn je auf eine letzte Reise und fragt nach der Selbstbestimmung im Abgang. Filmkritik 

Käpt'n Rauhbein aus St. Pauli – Kritik

Zoten in den Tropen: Im großen Abschluss des St.-Pauli-Zyklus von Rolf Olsen verschlägt es Curd Jürgens in die deutsche Fantasie einer Bananenrepublik. Käpt’n Rauhbein aus St. Pauli ist eine Ansammlung erzählerischer Unfassbarkeiten, die verzweifelt nach Leichtigkeit sucht. Filmkritik 

Strange World – Kritik

Strange World sieht aus wie ein wundersamer Mischmasch aus Sauriern, Insekten, Kraken, Einzellern und Gummibärchen. Doch so schön die Comicnachstellungen sind, der Geschichte um Väter, Söhne und Ökologie geht es vor allem um ihre Agenda. Filmkritik 

Servus Papa, See You in Hell – Kritik

VoD: Trotz seines rigorosen Titels Servus Papa, See You in Hell bewegt sich Christopher Roths leicht fiktionalisierter Film über eine Jugend in der Kommune von Otto Muehl jenseits der Sektenklischees – und nimmt auch die Welt da draußen kritisch in den Blick. Filmkritik 

Bones and All – Kritik

In Luca Guadagninos Kannibalenfilm Bones and All sind weder das strömende Blut noch die durchschnittenen Kehlen noch die Gedärme grenzüberschreitend – sondern sein Eintreten für die Filmkunst als ästhetische Utopie. Filmkritik 

Zeiten des Umbruchs – Kritik

Amerikanischer Herbst: James Gray hält in Zeiten des Umbruchs melancholische Rückschau auf das New York im Jahr der Reagan-Wahl und erzählt von den Schwierigkeiten eines 12-Jährigen, den Ungerechtigkeiten zu trotzen. Filmkritik 

Licht ins Dunkel: Duisburger Filmwoche 2022

Uran im Erzgebirge, ein verdrängter Völkermord und ein vergessener Brandanschlag. Die Filme der 46. Duisburger Filmwoche versetzen Außen- und Innenwelten in Bewegung und machen die blinden Flecken deutscher Nachkriegsgeschichte sichtbar. Special 

Inu-oh – Kritik

Ein blinder Mönch und ein dreiäugiges maskiertes Wesen geben vor ekstatischem mittelalterlichem Publikum ein Konzert. Inu-Oh greift jahrhundertealte japanische Erzähltraditionen auf und webt sie zu einer Fantasy-Anime-Rockoper. Filmkritik