Vom Nachteil geboren zu sein – Kritik
VoD: Die Fähigkeit zu erinnern als Nachteil des Geborenseins. Sandra Wollners Science-Fiction-Film Vom Nachteil geboren zu sein treibt uns die Vorstellung aus, dass Androiden träumen können. Filmkritik
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VoD: Die Fähigkeit zu erinnern als Nachteil des Geborenseins. Sandra Wollners Science-Fiction-Film Vom Nachteil geboren zu sein treibt uns die Vorstellung aus, dass Androiden träumen können. Filmkritik
VoD: Kaum ein Filmemacher braucht das extreme Breitwandformat so sehr wie Johnnie To. Wenn Cops und Gangster aufeinanderprallen, wird PTU (2003) von einer Noir-Aktualisierung zu einem Spiel auf großer Bühne. Filmkritik
Possessor handelt von den Geistern weißer Frauen, die in fremde Körper fahren und Auftragsmorde begehen. Brandon Cronenbergs Film führt vor Augen, warum Body-Horror oft nachdrücklicher politisch ist als inszenatorisch reflektierte Lehrstücke. Filmkritik
Vom deutschen Alain Delon zum erratischen Essayfilmer: Die Karriere des Ulli Lommel verbindet Fassbinder mit Warhol, Lederhosenfilme mit Slashern, Kunst mit Küblböck. Das Berliner Zeughauskino widmet ihm ab Freitag eine Retrospektive. Über einen Regisseur, der sich nicht darum scherte, wie die Dinge auszusehen haben. Special
Neu auf DVD: Im Fegefeuer der Shore. Ben und Joshua Safdie finden Magie in den Zirkeln der Selbstzerstörung. Filmkritik
Neu auf MUBI: Ein Theater, in dem Wahrheit fabriziert wird. Sergei Loznitsas neuer Dokumentarfilm zeigt Archivaufnahmen eines Schauprozesses in der Stalin-Ära – eine Inszenierung, der man fast bis zum Ende ausgeliefert bleibt. Filmkritik
Berlinale Summer Special 2021: Hauptsache mal klare Kante zeigen. Daniel Brühls Regie-Debüt Nebenan lässt gegensätzliche Berliner Gentifizierungsdynamiken aufeinander los und funktioniert vor allem gut für Daniel Brühl. Filmkritik
VoD: Frühling in Paris erzählt die Begegnung zwischen der 16-jährigen Suzanne und dem 35-jährigen Raphaël wie einen Traum. So ganz räumt Regisseurin Suzanne Lindon in ihrem Debüt den Verdacht nie aus, dass ihre Heldin sich nur ein Alter Ego erfindet. Filmkritik
Neu in einer Kleinstadt, und dann noch mitten in einem Slasher: Sweet Sixteen verdammt seine Protagonistin zu blutiger Einsamkeit. Nur Hauptdarstellerin Aleisa Shirley setzt sich gegen Regisseur Jim Sotos zur Wehr. Filmkritik
Serien wie When They See Us versuchen verstärkt, auch politische Strukturen ins Bild zu setzen. Warum die Analyse von Machtverhältnissen und die Affekte des Kinos sich nicht ausschließen müssen. Special