Alle Filme im TV

Blue Valentine – Kritik

, arte

Vom Scheitern eines Zustandes, der als scheinbar perfekte Beziehung begann. Derek Gianfrance begibt sich mit seinen Figuren auf die bittersüße Suche nach den Ursachen. weiter 

Das Meer in mir – Kritik

, Festival (ARD digital)

Alejandro Amenábar verfilmt die Lebensgeschichte des querschnittsgelähmten Ramón Sampedro, gespielt von Javier Bardem, der öffentlich für einen selbstbestimmten Tod eintrat, ein Recht, dass ihm gerichtlich verwehrt wurde. Dabei bleibt der Regisseur aber zu nah an der dem Film zu Grunde liegenden Biographie und findet kaum originelle visuelle Lösungen. weiter 

Der Besucher – Kritik

, arte

Jukka-Pekka Valkeapääs Langfilmdebüt ist eine filmische Märchengeschichte aus einer entfernten und zeitlosen Landschaft. weiter 

500 Days Of Summer – Kritik

, SuperRTL

Die Leiden des jungen Romantikers: In seinem Kinodebüt reflektiert Regisseur Marc Webb das Drama einseitiger Liebe auf bittersüß–tragikomische Weise und schafft damit eine romantische Komödie, die keine Liebesgeschichte sein will. weiter 

The Women - Von großen und kleinen Affären – Kritik

, SAT.1

Klatsch und Tratsch, Shopping und Wellness, fremdgehende Ehemänner: Diane Englishs Neuinterpretation des Klassikers von 1939 wartet neben einem großen Starensemble vor allem mit einem auf: mit Klischees, die durchaus Spaß machen können. weiter 

There Will Be Blood – Kritik

, arte

VoD: Zwei Heilsbringer sind einer zu viel. P.T. Anderson lässt Don Camillo und Peppone aufeinandertreffen – doch diesmal versteht er keinen Spaß. weiter 

I Am You – Kritik

, Tele 5

Simone Norths Rekonstruktion des authentischen Falls um das Verschwinden eines jungen Mädchens kann (angesichts ihrer emotionalen Überfrachtung) leider nur sehr begrenzt überzeugen. weiter 

Der Fluss war einst ein Mensch – Kritik

, RBB

Rettung nicht in Sicht? Jan Zabeils Spielfilmdebüt Der Fluss war einst ein Mensch liefert stillschweigend auch einen Kommentar zur Situation des deutschen Gegenwartskinos. weiter 

Shine a Light – Kritik

, 3sat

Nach Dokumentationen über The Band und Bob Dylan drückt Martin Scorsese mit Shine A Light seine langjährige Verehrung für die Rolling Stones aus. Herausgekommen ist ein ausführlicher Konzertmitschnitt, der einen ergebenen Blick auf die Band wirft. weiter 

Birdwatchers – Kritik

, Das Erste

Regisseur Marco Bechis beschwört, dass Widerstand auch dann Sinn hat, wenn er scheinbar völlig irrational ist. weiter 

Die große Verführung – Kritik

, MDR

Die Bewohner eines gottverlassenen Inseldörfchens in Kanadas Norden buhlen mit allen Mitteln um einen Arzt, an dessen Praxiseröffnung die Zukunft der Gemeinde hängt. Witzige, manchmal etwas platte Komödie, die in Quebec der absolute Publikumsrenner war. weiter 

Zum Glück geküsst – Kritik

, SAT.1

Lindsay Lohan spielt in diesem modernen Märchen die vom Glück gesegnete Ashley, die sich nach dem Kuss mit einem Pechvogel in einen solchen verwandelt. weiter 

Der kleine Nick – Kritik

, Festival (ARD digital)

Was fehlt, ist der kindliche Blick: Laurent Tirards Verfilmung der Geschichten vom kleinen Nick gelingt vor allem dann, wenn die Kinder fehlen. weiter 

Wie das Leben so spielt – Kritik

, RTL

Ein Film, dem der deutsche Titel fast besser als der englische steht: Für die dramatische Buddy-Komödie Wie das Leben so spielt gibt sich die Filmfamilie Judd Apatows mit Adam Sandler ein überraschend zurückhaltendes Stelldichein. weiter 

Last Night – Kritik

, Festival (ARD digital)

Zweisamkeit nachts im Swimmingpool oder beim Gassigehen mit fremdem Hund. Romantik braucht einen Rahmen, und wenn die Funken sprühen, dann kann jedes Wort zu viel sein. weiter 

Vertraute Fremde – Kritik

, Festival (ARD digital)

Nach seinem erfolgreichen Sex-Shop-Märchen Irina Palm (2006) erzählt Regisseur Sam Garbarski diesmal ein psychotherapeutisches Zeitreise-Märchen, in dem ein Comic-Zeichner seine Vergangenheit retouchieren will. weiter 

Tintenherz – Kritik

, SAT.1

Mit ihrer Tintenwelt-Trilogie (2003-2007) fesselte die deutsche Autorin Cornelia Funke große und kleine Leser gleichermaßen. Der perfekte Stoff also für einen Weihnachtsfilm, möchte man meinen. weiter 

Nichts zu verzollen – Kritik

, Festival (ARD digital)

Dany Boon liefert eine vergnügliche Komödie über Vorurteile und Toleranz ab, die jedoch allzu sehr an seinen Erfolgsfilm Willkommen bei den Sch’tis erinnert und sich mit ernsten Untertönen selbst überfordert. weiter 

Shoppen – Kritik

, alpha

Liebe in Zeiten des Kapitalismus bringt effiziente Formen der Partnersuche hervor. In seinem Spielfilmdebüt hat Ralf Westhoff das unromantische Ritual des Speeddating zu einer temporeichen Redekomödie verarbeitet. weiter 

Die Lincoln Verschwörung – Kritik

, Das Erste

Der Regisseur als Geschichtslehrer: Robert Redford bringt uns in seinem Gerichtsdrama die Parallelen zwischen den Anschlägen des 11. September und dem Attentat auf Abraham Lincoln bei. Da schaut sogar Washingtons Staub sauber aus. weiter 

Vicky Cristina Barcelona – Kritik

, BR

VoD: Auf nach Barcelona! Woody Allen verlässt London und wendet sich wärmeren Gefilden zu. Herausgekommen ist dabei eine leichtfüßige romantische Komödie mit einer unaufdringlich analytischen Schlagseite. weiter 

Die Bourne Verschwörung – Kritik

, neo (ZDF digital)

Matt Damon jagt wieder als unehelicher Schwiegerneffe von James Bond seiner Vergangenheit und den Schurken dieser Welt hinterher. Dabei bahnt er sich diesmal schon nach der ersten Viertelstunde ohne Franka Potente seinen Weg. Die kaum von Handlung unterbrochene Jagd des Solisten, vor allem durch Berlin und Moskau, geriert ob handwerklicher Mängel der Filmemacher schnell zur Persiflage von Die schönsten Bahnstrecken. weiter 

Die Summe meiner einzelnen Teile – Kritik

, Festival (ARD digital)

Ein genialer Mathematiker zerbricht am Leben und zieht in den Wald. Und Hans Weingartner gelingt es diesmal nicht, seinen Stoff mit zu viel Thesen zu torpedieren. weiter 

Zwischen uns das Paradies – Kritik

, kultur (ZDF digital)

Die Bosnierin Jasmila Žbanic  will in ihrem zweiten Film eigentlich von der Liebe in den Wirren der Nachkriegszeit erzählen. Weil ihr das aber nicht reicht, problematisiert sie nebenher noch ein wenig den Islam. weiter 

Boy A – Kritik

, Festival (ARD digital)

Sympathy for the Devil: In stimmungsvollen Bildern folgt John Crowley einem verurteilten Mörder bei seiner Resozialisierung. weiter 

Esmas Geheimnis – Kritik

, kultur (ZDF digital)

Der diesjährige Berlinalegewinner beschäftigt sich mit einem dunklen Kapitel des Jugoslawienkrieges und dessen Folgen anhand der Geschichte einer allein erziehenden Mutter im heutigen Sarajevo. weiter 

Die Herbstzeitlosen – Kritik

, 3sat

In Trub, einem schweizer Dorf, kehrt Unruhe ein, als Seniorin Martha nach dem Tod ihres Mannes beschließt, aus ihrem Tante-Emma-Laden einen Lingerie-Shop zu machen.

Mit Charme und Witz erzählt Regisseurin Bettina Oberli vom Aufstand der Alten. weiter 

Bullhead – Kritik

, Festival (ARD digital)

Düster, komplex, abgrundtief traurig: Der Neo-Noir aus Belgien erzählt von Rinderzüchtern, der Hormon-Mafia – und von einem Land kurz vor der Implosion. weiter 

Whatever Works - Liebe sich, wer kann – Kritik

, BR

„Dies ist kein Wohlfühlfilm“, herrscht die schlechtgelaunte Hauptfigur in Woody Allens neuem Werk die Zuschauer an. Von wegen. Whatever Works ist genau das, und außerdem seine beste Komödie seit langem. weiter 

Rapunzel - Neu verföhnt – Kritik

, 3sat

Ein altes Märchen, zur Kenntlichkeit entstellt: Disney bietet eine äußerst kurzweilige Variation auf das Grimm’sche Märchen mit viel Haar, Musik und Humor. weiter 

Iron Man 2 – Kritik

, RTL

Ironisch versiegelter Militarismus: Robert Downey Jr. und Mickey Rourke in Iron Man 2. weiter 

Disturbia – Auch Killer haben Nachbarn – Kritik

, RBB

Seinen voyeuristischen Instinkten folgend, verdächtigt ein Teenager seinen unscheinbaren Nachbarn, ein gefürchteter Mörder zu sein. Dieser kontert die Anschuldigungen mit Hundeblick und unheimlicher Gelassenheit. weiter 

Menachem und Fred – Kritik

, arte

Eine Dokumentation über außergewöhnliche Annäherungen: zwischen zwei jüdischen Brüdern, die jahrzehntelang voneinander getrennt waren; zwischen Opfern des Nationalsozialismus und den Kindern eines SA-Mannes. weiter