Neu auf critic.de

Barbarian – Kritik

Neu auf Disney+: Zach Greggers Horrorfilm Barbarian über ein unheimliches Airbnb wartet mit Atmosphäre und Absurditäten auf, tut sich aber manchmal schwer, die eigenen Abgründe auszukosten. Filmkritik 

Unruh – Kritik

Klassenkampf in der Uhrenfabrik: Cyril Schäublin unternimmt eine Reise in das Schweizer Jura der 1870er Jahre und trifft dort auf Anarchist Piotr Kropotkin. Unruh versteckt die historische Brisanz im Beiläufigen und hat Close-ups vor allem für Uhrengehäuse übrig. Filmkritik 

Bergungsarbeiten im Archiv: Unknown Pleasures #13

Im Januar birgt das Berliner Festival „Unknown Pleasures“ wieder alte und neue Schätze des US-Indiekinos: diesmal unter anderem einen neuen Film von Frederick Wiseman, Einsichten aus dem Sensory Ethnography Lab und das Werk des viel zu wenig bekannten Regisseurs Michael Roemer. News 

EO – Kritik

VoD: Ein melancholischer Esel in Nahaufnahme oder als Silhouette, die Welt aus seiner Perspektive oder wie der Film sie sich vorstellt: Regisseur Jerzy Skolimowski nimmt sich in seinem Spätwerk EO alle Freiheiten.  Filmkritik 

Verlorene Illusionen – Kritik

Ein ambitionierter Dichter verliert schon zwei Jahrhunderte vor der Fake-News-Debatte den Glauben an die Integrität des Journalismus. Xavier Giannolis Balzac-Verfilmung Verlorene Illusionen versprüht Routine, wäre aber eigentlich gern so wild wie der Wolf of Wall Street. Filmkritik 

Die besten Filme und schönsten Kinomomente 2022

Megalomaner Bewegungsdrang: Dieses Jahr schmuggelten critic.de-Autor*innen Punschkrapfen in den Saal, sahen die besten Filme in Ausstellungen, kündigten Ruben-Östlund-Fans die Freundschaft und genossen die Freiheit, auch mal wieder woanders hinzugehen als ins Kino. Special 

Fall – Kritik

VoD: Zwei Frauen, ein 600 Meter hoher Funkturm, eine Urangst. Intensiver als in Fall lässt sich beim bloßen Zuschauen kaum erfahren, was es heißt, existenziell an die Höhe ausgeliefert zu sein. Filmkritik 

Avatar 2: The Way Of Water – Kritik

In der Fortsetzung seines 3D-Erfolgsfilms kehrt James Cameron zu seinem Kernelement Wasser zurück. The Way of Water ist eine naive Utopie, die nur bei ihren Tauchgängen sinnliches Erlebnis ist. Filmkritik