Kino-Knäckebrot von Farocki und Bitomsky, ein Knetmännchen in Beckett-Tradition und ein Schriftstellerporträt zwischen Bibel und Bukowski: Studierende der Uni Hildesheim besprechen zwei Dokumentar- und einen Animationsfilm aus dem diesjährigen Programm. Special
Die neuesten Ableger des männlichkeitskritischen Arthousekinos werden zum Glück noch übertönt: wenn im besten Film des Festivals eine Frau einer anderen hinterherpfeift. Special
Die Realität kuratieren. Bernhard Sallmanns inzwischen vierter Fontane-Film begibt sich abermals auf eine romantische Wanderung durch die Mark Brandenburg. Im Gepäck hat er politisches Potenzial und einen musealen Audioguide. Filmkritik
Eine wundersame Heilung, die so ähnlich auch in der Bibel stehen könnte, aber irgendwo zwischen Seifenoper, Musikvideo und Bravo Fotolovestory inszeniert ist. In Eckhart Schmidts übersinnlichem Melodram werden Popkonzerte zu Gottesdiensten und Gläubige zu Groupies. Filmkritik
Über das, was man in Filmfördergremien vermutlich ein gutes Drehbuch nennt, und einen allegorischen Horrorfilm, der das Publikum aus dem Saal treibt. Notizen aus Antalya. Special
Jan-Ole Gerster folgt einer der Welt entrückten Pianistin durch einen Tag im Leben der Hauptstadt. Der Vergleich zum Vorgänger Oh Boy drängt sich auf, aber Lara will deutlich tiefer bohren. Filmkritik
Ganz zudecken lassen sich die politischen Spannungen bei der Eröffnung des Festivals nicht. Aber in erster Linie gehört der Abend den Stars – inklusive einer Glitzerdivaperformance, wie sie in Deutschland undenkbar wäre. Special
Wer fickt hier wen? Die traurigen Mädchen aus den Bergen ist eine Mockumentary, die der Frage nachgeht, ab wann Porno selbstermächtigend ist. Filmkritik
VoD: Ein unschuldig Inhaftierter zieht nach seiner Entlassung eine Blutspur durch die Stadt, beißt Ohren ab und hinterlässt Chaos. Pierre Salvodoris Komödie folgt ihm und gaukelt uns dabei allerhand vor. Filmkritik
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