1917 – Kritik
Der Krieg als souveräne One-Shot-Performance: Schon vor dem Dreh von Sam Mendes’ Erstem-Weltkriegs-Film mussten alle Zufälle ausgeschlossen werden. 1917 verleitet deshalb zu einem Trugschluss. Filmkritik
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Der Krieg als souveräne One-Shot-Performance: Schon vor dem Dreh von Sam Mendes’ Erstem-Weltkriegs-Film mussten alle Zufälle ausgeschlossen werden. 1917 verleitet deshalb zu einem Trugschluss. Filmkritik
In Pelikanblut spielt Nina Hoss eine Adoptivmutter, die sich einen dämonischen Systemsprenger ins Haus holt. Regisseurin Katrin Gebbe macht daraus einen Horrorfilm, der ohne eine kräftige Prise Exotismus wohl nicht funktionieren würde. Filmkritik
In der elften Ausgabe von Unknown Pleasures naht der Weltuntergang im Intimen. Außerdem gibt es Neues von Alex Ross Perry und Jim McKay und das Gesamtwerk einer gewieften Einbrecherin in den Boys Club des New Hollywood. Special
VoD: Die Mutter der Regisseurin lässt sich scheiden, Kamera und Tochter sind nicht abzuschütteln. Beide suchen in Una Primavera nach einer Haltung zum Geschehen. Filmkritik
VoD:Melodram nahe dem Regenwald. Als tropisch-schweißige Schwere legt sich das Patriarchat über die Bilder, mit denen Karim Aïnouz von der Sehnsucht der Schwestern Gusmão erzählt. Filmkritik
Pubertäre Befreiungsschläge, Höhenangstlust und Astronautenfantasien: critic.de-Autoren berichten von filmischen Versuchungen in 10.000 Meter Höhe und unter der Erde, im Cineplex und im Kino des Nachbarn. Special
Das critic.de-Team präsentiert in persönlichen Top-Ten-Listen seine Favoriten des Jahrzehnts. Special
Die Filme des japanischen Regisseurs sind Meditationen über die Ungerechtigkeit der Welt. Dabei steckt in ihnen auch ein bitterer Witz, der dem Erhabenen und Eleganten eine Prise Gift beimischt. Special
Würgen, schlagen, starren, schießen: Tim Suttons Donnybrook beschreibt die Postapokalypse in Trump Country. Dabei interessiert den Film nicht die Rettung, sondern alles, was die Gefangenen dieser Welt am Entrinnen hindert. Filmkritik
Immer tiefer hinein in Wälder und Verliese, in Serverräume und Swingerclubs. In Simon Jacquemets Der Unschuldige gerät das Leben einer Frau aus den Fugen. Filmkritik