Neu auf critic.de

What's So Bad About Feeling Good? – Kritik

Epidemie des freundlichen Überschwangs mit ideologischer Nähe zu Freddy Quinn: Die vom Gute-Laune-Virus infizierten jungen Leute wollen keine Gammler mehr sein. What’s So Bad About Feeling Good (1968) enthält Entgleisungen von unerwarteter Schönheit. Filmkritik 

Animadok: Die Erleuchtung des Unsichtbaren

Mehr als nur Illustration: Der animierte Dokumentarfilm stellt dort Sichtbarkeit her, wo die Unsichtbarkeit regiert – vom U-Boot-Untergang zum Intellektuellengespräch. Einige Gedanken zum Animadok – mit integrierten Streamingtipps. Special 

The Crazies – Kritik

Das Militär ist Ursache der Seuche und so entmenschlichend wie das von ihm freigesetzte Virus: In keinem anderen Film artikuliert George A. Romero sein politisches Anliegen so deutlich wie in The Crazies (1973). Filmkritik 

Streaming-Tipps: Rohe Bilder und sanfte Farben

Zwei Fundstücke, historisch bedeutsam und wenig bekannt: Der dffb-Abschlussfilm Gölge (1980) steht für die Anfänge des deutsch-türkischen Kinos, der thailändische Santi-Vina (1954) brachte seinem Land erste Aufmerksamkeit der internationalen Filmwelt ein. Special 

Invincible Dragon – Kritik

Supermänner, die ihr Mojo verloren haben: Fruit Chan fährt seinen Hongkongthriller Invincible Dragon mit diebischer Freude an die Wand – und lässt die vermeintlich Unbesiegbaren scheitern. Filmkritik 

Fucking First Times – Kleine Bildersammlung zur Zeit

Unser aufpoppendes Selbst, das uns beim Skypen kalt erwischt: Der Shutdown bringt ganz neue Bildtypen hervor. Warum der erste Schritt nach der Selbsterkenntnis Versöhnung sein wird und wie die Netflix-Serie Unorthodox den cringy Geist der ersten Male einfängt. Special 

Streaming-Tipps: Der Cowboy im Zimmer

Warum bei jedem noch so kleinen Streaming-Tipp beschämt Corona-Assoziationen bauen, wenn das auch ganz schamlos geht? Drei Filmempfehlungen für die Quarantäne, von der inneren Apokalypse über den Rausch der Einsamkeit zur großen Verdrängung. Special 

Mad Detective – Kritik

Detektivarbeit als obligatorisches Durchdrehen: Mad Detective ist ein körperbetonter Mindgame-Film, der nicht seine Zuschauer, sondern das Konzept des Wahnsinns selbst für verrückt erklärt. Eine Wunschkritik unserer Abonnenten. Filmkritik