Findet Dorie
Dreizehn Jahre nach Findet Nemo schwimmen die verschrobenen Outcasts der Meereswelt wieder zwischen Pixar-Ästhetik und Disney-Wertvorstellungen herum. Filmkritik
--> -->
Dreizehn Jahre nach Findet Nemo schwimmen die verschrobenen Outcasts der Meereswelt wieder zwischen Pixar-Ästhetik und Disney-Wertvorstellungen herum. Filmkritik
Ein Schritt vor, drei Jahrzehnte zurück: Richard Linklater rückt nach dem Coming-of-Age mit Boyhood in Richtung College vor, reist dafür aber ins Jahr 1980 zurück. Und stellt mal wieder ganz unverblümt ein paar Fragen ans Leben. Filmkritik
Die Schönheit der Wiederholung, die Poesie ohne Reim. Jim Jarmusch erstickt seine Protagonisten mit seinem liebevollen Blick. Oder setzt er sie erst frei? Filmkritik
Aufgeklärt, heiter, bissig – mitten aus dem Alltag schießt Toni Erdmann hinein ins Herz der Familie. Maren Ade hat den Film gedreht, den man sich besser nicht hätte wünschen können. Filmkritik
Sprechen in einer Sprache, die keiner spricht, Betonen, wie es keiner tut, Gehen, als hätte man es völlig verlernt: Die feine Gesellschaft ist Körperschauspiel auf Amphetaminen und Sedativen zugleich. Filmkritik
Technicolor mit Einsen und Nullen: In seinem ersten digital gedrehten Film erzählt Woody Allen von der Wahl zwischen dem schönen Schein der Liebe und dem ernüchternden Sein in der High Society. Filmkritik
Alte Jungs bringen’s nicht. Regisseur Franz Müller zeigt einen Irlandurlaub zwischen Lausbubenstreich und Midlife-Crisis und belauscht ein Grundrauschen enttäuschter Erwartungen. Filmkritik
Neu auf Blu-ray: Vom Schlager-Paradies ins Rotlichtmilieu. Mit einem ausgeprägten Sinn fürs Grobe inszeniert Rolf Olsen einen wilden Krimi, der den Zuhältern und Huren gehört. Filmkritik
MUBI: Labernde Slacker und solche, die es nicht sein wollen. Ted Fendt begleitet in seinem ersten Langfilm einen Typen, der sich längst ergeben hat. Filmkritik
Das Konzept ist einfach: Schlampe und Mauerblümchen tauschen bei einer Ü40-Party die Rollen. Doch schon jetzt möchte man Sisters prophezeien, eine der besten Komödien des Jahres zu werden. Filmkritik
VoD: Platinblond oder rothaarig? In seinem Film gibt der französische Regisseur und Schauspieler Emmanuel Mouret den weltfremden Sonderling und lässt zwei Theaterdarstellerinen auf ihn einwirken. Filmkritik
Für das Kind nur das Beste – in einem Bunker am Ende der Welt. In Form einer düsteren Groteske erzählt Nikias Chryssos von elterlichem Totalitarismus. Filmkritik
Eine Börsenkrimikomödie, die es in sich hat: Adam McKay holt die großen Kaliber raus und justiert sie genau, damit wir das Platzen der Immobilienblase lustvoll genießen können. Filmkritik
Mike Howell träumt bekifft von raumfahrenden Gorillas und erschlägt ganze Sondereinheiten mit gefrorenen Burger Patties – eigentlich will er aber einfach nur heiraten. Filmkritik
Gott ist ein Arschloch, und seine Welt ist ein Vergnügungspark, dessen Attraktionen nicht viel Abwechslung bieten. Filmkritik
Sean Baker hat einen Film mit nichts als einem gepimpten iPhone gedreht – und doch fühlt sich sein „Sundance-Hit“ mehr nach Kino an als viele andere Träger dieses Labels der letzten Jahre. Filmkritik
Von der Pose der losen Teppichfluse zur verschrobenen Popminiatur – zusammen mit den Soronprfbs tobt sich Michael Fassbender unter einem großen Kopf aus Pappmache zwischen Can und Joy Division aus. Filmkritik
Das Ende eines infantilen Geistes? Judd Apatows Protagonist hat ausnahmsweise Brüste und wehrt sich mehr schlecht als recht gegen das monogame Beziehungsglück. Filmkritik
Einen liebenswürdigeren Film über männliche Stripper haben Sie noch nicht gesehen. Filmkritik
Empfindsam wie ein Viereck: Cameron Crowe verwechselt die Romantik mit bloßer Geometrie. Filmkritik
Thomas Cailleys düster-komische Romanze zeigt das Heranwachsen in der Provinz als Überlebenskampf, der sich besser führen lässt, wenn man einen Mitstreiter hat. Filmkritik