Framing #22: Jahresrückblick 2025
Mit ein bisschen Verspätung ist er nun endlich angekommen: der große Framing-Jahresrückblick 2025! In Stammbesetzung küren wir die besten Filme, größten Enttäuschungen, stärksten Debüts und noch viel mehr. Special
--> -->
Mit ein bisschen Verspätung ist er nun endlich angekommen: der große Framing-Jahresrückblick 2025! In Stammbesetzung küren wir die besten Filme, größten Enttäuschungen, stärksten Debüts und noch viel mehr. Special
Ein resignierter Blick auf die Menschheit, aber mit Galgenhumor und auch ein wenig Trost. Béla Tarr ist im Alter von 70 Jahren verstorben. Pavao Vlajcic erinnert sich an zwei filmische Offenbarungen, die ihm der ungarische Regisseur bescherrt hat. Special
Auf der Suche nach Bildern für das Unbebilderbare: Ildikó Enyedi grübelt in Silent Friend über die Beziehungen von Menschen und Pflanzen und findet neben zarten Mysterien leider auch einige Plattitüden. Filmkritik
Nore, die ihre Sexualität hedonistisch auslebt, trifft in einer Kneipe auf eine alte Schulkameradin. Hille Norden erzählt in ihrem Debütfilm Small Town Girl nuanciert, was es bedeutet, sich und seine eigene Vergangenheit akzeptieren zu können. Filmkritik
Ein Franzose steht in Algerien für den Mord an einem Araber vor Gericht – und für die eigene Gefühlskälte. François Ozons Adaption von Der Fremde ist voller atmosphärischer Bilder, die aber nicht immer zur nüchtern-philosophischen Grundhaltung von Albert Camus’ Romanklassiker passen. Filmkritik
Auf dem schmalen Grat zwischen stilisierter Satire und schablonenhafter Komödie nimmt Alison Kuhns Debütfilm Holy Meat die katholische Kirche, das ländliche Dorfleben und die zeitgenössische Kunst ins Visier. Filmkritik
Fatima beobachtet viel und schweigt viel. Hafsia Herzi verfilmt und verdichtet in Die jüngste Tochter gekonnt einen Roman über das lesbische Begehren einer jungen Frau, die in der Banlieu aufgewachsen ist. Filmkritik
Eva Victor macht in ihrem Regiedebüt Sorry, Baby mit ganz wenig ganz viel. Ein wenig irritierend ist die Marketingkampagne rund um den Film, die versucht, sich von gängigen dramaturgischen Mustern im filmischen Umgang mit sexueller Gewalt zu emanzipieren. Filmkritik
Alles ist zu viel und nicht genug: Wir blicken zurück auf das Kinojahr 2025 – auf Momente des Verhext-Werdens und des lustvollen Sich-betrügen-Lassens, auf die Menschen, die einen Kinoraum erst mit Leben füllen, und auf das Ende der Welt in verschiedenen Ausprägungen. Special
Pandora glimmt nur noch vor sich dahin. James Camerons zweite Blockbusterfortsetzung Avatar: Fire and Ash lockt mit feurigen Ambivalenzen, aber wirkt im Ganzen doch nur wie eine Resterampe seiner Vorgänger. Filmkritik