November

Interfilm 2007 November

Am 6. November beginnt in Berlin das Internationale Kurzfilmfestival interfilm. Das Festival zeigt fast 550 Kurzfilme aus 50 Ländern und widmet sich mit je einem Schwerpunkt dem Kurzdokumentarfilm sowie Filmen aus Rumänien und Südkorea. In unterschiedlichsten Sparten werden zum Abschluss des interfilm auch Preise vergeben, so für den besten Animationsfilm, den besten Spielfilm und den besten Dokumentarfilm – sowie für den besten Kurzfilm insgesamt. Einen besonderen Platz im Programm nehmen auch Kurzfilme für Kinder ein, die in einem eigenen Festival „Kuki – Kurze für Kids“ zusammengefasst wurden.

Der osteuropäische Film steht beim Filmfest Cottbus im Mittelpunkt, dessen 17. Jahrgang am 6. November beginnt. Das Programm widmet einen Schwerpunkt den Nachfolgestaaten Jugoslawiens, einen anderen dem Bundesland Brandenburg, der Heimat des Festivals. Darin sind unter anderem Jagdhunde von Ann-Kristin Reyels und Uckermark von Volker Koepp zu sehen. Im Wettbewerb treten zehn Filme an, darunter Die Verbannung (Izgnanie), der zweite Spielfilm des viel versprechenden russischen Regisseurs Andrej Zwjaginzew (Die Rückkehr, Vozvrashcheniye). Das Festival endet am 10. November.

Am 13. November vergibt die Bundesregierung den jährlichen Deutschen Kurzfilmpreis in der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam. Verliehen wird der Preis in vier Kategorien, die auch Animations- und Dokumentarfilme berücksichtigen. Insgesamt stehen Prämien in Höhe von 215.000 Euro zur Verfügung.

Zum neunten Mal wird dieses Jahr im Rahmen des Montageforums Film+ in Köln der Schnitt Preis verliehen. Nominiert sind Jens Klüber für Stille Sehnsucht - Warchild, Uta Schmidt für Vier Minuten, Kai Schröter für Wholetrain, Hansjörg Weißbrich für Der Liebeswunsch und Melanie Werwie für Das wahre Leben. Im vergangenen Jahr gewannen Bernd Schlegel und Hansjörg Weißbrich für Requiem. Im Bereich Dokumentarfilm können sich folgende Cutter Hoffnungen machen: Ursula Höf für Das kurze Leben des José Antonio Gutierrez, Anja Pohl für Die Unzerbrechlichen, Niko Remus für Der große Ausverkauf, Inge Schneider für Prinzessinnenbad und Anke Wiesenthal für ostPunk! too much future. Beide Auszeichnungen sind mit 7.500 Euro dotiert und werden am 26. November übergeben. Dazu kommt noch ein Förderpreis Kurzfilm über 2.500 Euro.

Auf der Webseite des Cairo International Filmfestivals ist noch die Willkommensbotschaft aus dem vergangenen Jahr zu finden, aber bis zum Start am 27. November ist es auch noch ein bisschen Zeit. Die ägyptische Filmindustrie ist die mit Abstand bedeutendste im Nahen Osten, das Mitte der 70er Jahre gegründete Festival war das erste in der arabischen Welt überhaupt. Vergeben wird unter anderem als Hauptpreis die „Goldene Pyramide“, und der „Nagib-Mahfuz-Preis“ prämiert den besten zweiten Film eines Regisseurs. Das Programm, das am 7. Dezember endet und ebenfalls noch nicht online ist, bildet in der Regel eine Mischung aus aktuellen arabischen Produktionen mit gesellschaftspolitischer Relevanz und internationalen Filmen, deren Großteil sonst nie in den Kinos der Region gezeigt werden - einschließlich freizügiger Szenen, was natürlich für arabische Gesellschaften äußerst ungewöhnlich ist.

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