Neu auf critic.de

Leben und Sterben in L.A.

Düstere, schwere Stimmung, versteinert-ernste Gesichtsausdrücke, 80er Jahre Sound und Outfit – das ist der Oberflächeneindruck von William Friedkins Leben und Sterben in L.A (To Live and Die in L.A., 1985). TV-Empfehlung 

Die Brücke

„Ich kämpfe nicht gegen einen Kindergarten“ ruft ein amerikanischer Soldat und wird dafür von einem der Protagonisten in den Bauch geschossen - Bernhard Wickis vielfach preisgekröntes Antikriegsmanifest demonstriert den grausamen Aberwitz des Krieges am Beispiel einer Handvoll Jugendlicher. TV-Empfehlung 

Nichts ist vergessen

In dem TV-Film Nichts ist vergessen (2007) spielen Inka Friedrich und Jörg Schüttauf ein Ehepaar,  das sich vom frisch aus der Haft entlassenen Mörder ihrer Tochter zunehmend bedroht fühlt. TV-Empfehlung 

Paul Newman gestorben

Mit Paul Newman ist am Freitag eine der größten und meistverehrten Hollywood-Legenden aller Zeiten gestorben. Wir erinnern an den vielseitigen Schauspieler.
News 

French Can Can

Der Impressionismus in Technicolor: Jean Renoir beschwört in French Can Can (1954) das Paris der Belle Epoque herauf, Schaffenszeit seines Malervaters Pierre-Auguste. TV-Empfehlung 

Die Welle – Kritik

Die Sehnsucht nach einer Gemeinschaft kann nach Ansicht des Regisseurs Dennis Gansel auch heute noch ein Potenzial für faschistoide Gesellschaftsstrukturen in sich bergen. In Gansels Film Die Welle manipuliert ein Lehrer seine vermeintlich kritischen Oberstufenschüler und formt sie zu einer autoritätsgläubigen Gruppe. Filmkritik 

Auf der Flucht

Der Genreklassiker aus den neunziger Jahren: Harrison Ford und Tommy Lee Jones spielen die Hauptrollen in einem Katz- und Maus-Spiel der atemberaubenden Variante. TV-Empfehlung 

Berlin Calling – Kritik

In seiner ersten, autobiografisch gefärbten Filmrolle überzeugt der Musiker Paul Kalkbrenner als Ickarus, den sein ausschweifender Lebensstil von der DJ-Kanzel in die Nervenklinik bringt. Filmkritik 

Day Night Day Night – Kritik

Zwei Tage und Nächte im Leben einer Selbstmordattentäterin: Day Night Day Night, Julia Loktevs Independent-Beitrag zur Terrorismusdebatte, überrascht in seinen besten Momenten mit einer argumentativen und formalen Enthaltsamkeit. Filmkritik