In kunstvollen Ellipsen erzählt Emily Atef die Geschichte einer Frau, die aufgrund einer psychischen Krise nach der Schwangerschaft ihr Kind ablehnt. Mittels ihrer Dramaturgie der Andeutung erschafft sie einen Schwebezustand zwischen Traum und Wirklichkeit. Filmkritik
Berlin bei Nacht: In Andreas Morells Episodenfilm Unschuld stehen das menschliche Streben nach Zweisamkeit und Glück, sowie die Unmöglichkeit dieses zu erreichen, im Mittelpunkt. Un-schuldig ist in diesem Film niemand. Filmkritik
„Das Schicksal mischt die Karten und wir spielen“, behauptete Schopenhauer. Nach einer Flugzeugkatastrophe pokert eine Handvoll Menschen mit hohen persönlichen Einsätzen und tragischem Ausgang. Filmkritik
Nordrand (1999), Barbara Alberts vielfach ausgezeichneter Debütlangspielfilm, stellt das Talent der Österreicherin für verschachtelte Erzählstrukturen unter Beweis. TV-Empfehlung
Pickpocket in Hongkong als nostalgische Gangsterkomödie. Johnnie Tos The Sparrow war eines der wenigen Highlights des Berlinalewettbewerbs 2008. Filmkritik
In Alexander Ajas Film Mirrors kann bereits ein Blick in den Spiegel tödlich enden – nicht nur für Narzissten eine echte Horror-Vorstellung. Filmkritik
John Hustons Anti-Western spielt zu einer Zeit, in der Cowboys bereits zu den Auslaufmodellen gehörten, und die romantisch verklärte Sicht auf sie allemal. TV-Empfehlung
Nach mehreren Exilzeiten ließ sich Max Ophüls in den späten vierziger Jahren schließlich vollends in Frankreich nieder. Hier entstanden einige seiner berühmtesten Filme, zu denen auch Der Reigen (La Ronde, 1959) zählt. TV-Empfehlung
Til Schweigers romantische Komödie um einen Klatschreporter und eine Kindergärtnerin ist der deutsche Kinohit des Jahres. Das größte Mysterium seit Der Schuh des Manitu? Filmkritik
Tattoos, Narben und LED-Monitore: Vin Diesel söldnert sich durch einen öden Endzeitstreifen. Filmkritik