Neu auf critic.de

Der Baader Meinhof Komplex – Kritik

Mit einer so geglückten wie rücksichtslosen Werbekampagne hat Produzent Bernd Eichinger seine Version des Baader Meinhof Komplexes zum deutschen Kino-Event des Jahres stilisiert. Weder inhaltlich noch formal kann der Film diesen Hype rechtfertigen. Filmkritik 

David Duchovny als Hank Moody

Californication

Sex, Sex, Sex. Einen eindeutigen Fokus hat die auf RTL 2 anlaufende Serie Californication zweifelsohne. Und eine Message obendrauf: David Duchovny alias Hank Moody kriegt sie alle. TV-Empfehlung 

Der Hauptdarsteller von Dexter: Michael C. Hall als Dexter Morgan

Dexter

Ein Serienmörder als Serienheld. Doch damit nicht genug: Der Killer ist ein Künstler im Umgang mit Blut. TV-Empfehlung 

Der Klavierstimmer der Erdbeben

Vielleicht versteht man Der Klavierstimmer der Erdbeben (The Piano Tuner of Earthquakes, 2005) am besten als eine auf Spielfilmlänge ausgedehnte Weiterführung der künstlerischen Interessen der Quay-Zwillinge – das Narrative löst sich hier ebenfalls in den Bildern auf, und obwohl neben den animierten Puppen Schauspieler agieren, reihen sie sich doch nur ein als weitere Objekte im wundersamen Mikrokosmos der Quays. TV-Empfehlung 

Ananas Express – Kritik

Im bekifften Zustand werden sogar laue Filme unterhaltsam: Ob jene Behauptung der Hauptfigur von Ananas Express als Anleitung für die Zuschauer dieser Kifferposse gemeint war? Filmkritik 

Nordwand – Kritik

Jeder stirbt für sich alleine. Auch in über 3.000 Metern Höhe. Philipp Stölzls Bergsteigerfilm ist ein beklemmendes Dokument des Scheiterns. Filmkritik 

Oldenburg Filmfestival 2008

So sieht ein eindeutiger Sieg aus: Emily Atefs Drama Das Fremde in mir über eine Frau, die ihr Baby nicht lieben kann, hat beim Filmfest Oldenburg alle drei Preise gewonnen. Publikumspreis, Otto-Sprenger-Preis und den Preis der Jury „German Independence Award – Bester deutscher Film“. Special 

„Regisseure und Schauspieler sind schwache, gierige Huren.“

Der amerikanische Regisseur James Toback erwartet keine gute Zukunft für das US-Independent-Kino. „Die Situation wird schlechter, nicht besser“, sagte er in einem Interview mit critic.de am Rande des Filmfests Oldenburg. Mitschuld tragen seiner Ansicht nach die Regisseure und Schauspieler, die für Geld alles machten – nur, um in die Branche hineinzukommen. In dem Gespräch geht es außerdem um Sex auf der Leinwand, die großen europäischen Regisseure und um den neuen Toback-Film Tyson. Interview 

Performance – Kritik

Du bist, was du spielst: In den Gemächern des Rockstars Turner lernt der Gangster Chas, dass Identität und Geschlecht nur Images sind, die man an- und ausziehen kann wie eine Perücke. Filmkritik