Leben und Sterben in L.A.
Düstere, schwere Stimmung, versteinert-ernste Gesichtsausdrücke, 80er Jahre Sound und Outfit – das ist der Oberflächeneindruck von William Friedkins Leben und Sterben in L.A (To Live and Die in L.A., 1985). TV-Empfehlung
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Düstere, schwere Stimmung, versteinert-ernste Gesichtsausdrücke, 80er Jahre Sound und Outfit – das ist der Oberflächeneindruck von William Friedkins Leben und Sterben in L.A (To Live and Die in L.A., 1985). TV-Empfehlung
Mit Paul Newman ist am Freitag eine der größten und meistverehrten Hollywood-Legenden aller Zeiten gestorben. Wir erinnern an den vielseitigen Schauspieler.
News
Der Impressionismus in Technicolor: Jean Renoir beschwört in French Can Can (1954) das Paris der Belle Epoque herauf, Schaffenszeit seines Malervaters Pierre-Auguste. TV-Empfehlung
Die Sehnsucht nach einer Gemeinschaft kann nach Ansicht des Regisseurs Dennis Gansel auch heute noch ein Potenzial für faschistoide Gesellschaftsstrukturen in sich bergen. In Gansels Film Die Welle manipuliert ein Lehrer seine vermeintlich kritischen Oberstufenschüler und formt sie zu einer autoritätsgläubigen Gruppe. Filmkritik
Der Genreklassiker aus den neunziger Jahren: Harrison Ford und Tommy Lee Jones spielen die Hauptrollen in einem Katz- und Maus-Spiel der atemberaubenden Variante. TV-Empfehlung
Joseph Vilsmaier hat einen ur-bayerischen Stoff verfilmt und setzt auf prominente Schauspieler und märchenhafte Atmosphäre. Doch der gutmütigen Komödie mit Bully Herbig und Franz-Xaver Kroetz fehlen Biss und Tempo. Filmkritik
In seiner ersten, autobiografisch gefärbten Filmrolle überzeugt der Musiker Paul Kalkbrenner als Ickarus, den sein ausschweifender Lebensstil von der DJ-Kanzel in die Nervenklinik bringt. Filmkritik
Zwei Tage und Nächte im Leben einer Selbstmordattentäterin: Day Night Day Night, Julia Loktevs Independent-Beitrag zur Terrorismusdebatte, überrascht in seinen besten Momenten mit einer argumentativen und formalen Enthaltsamkeit. Filmkritik
Volker Meyer-Dabischs kleiner Dokumentarfilm beschäftigt sich mit einer außerhalb eingeweihter Kreise wenig bekannten Musikform und erklärt sie erfolgreich zu Kunst. Filmkritik
Amos Gitais neuer Film versucht vor dem Hintergrund eines familiären Dramas auf das politisch-öffentliche Elend aufmerksam zu machen. Während der Beginn des Films zu plakativ wirkt, verliert er sich später in den Wirren der Ereignisse. Filmkritik